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1.970 Mal wurden Einsatzkräfte österreichweit im Juli und August zu Bergunfällen gerufen

Nicht nur in Salzburg, auch in den anderen Bundesländern sorgten Einsätze für viel Arbeit.

Bergrettungskräfte waren in den Monaten Juli und August besonders stark gefordert. Insgesamt 1.970 Mal wurden die freiwilligen Einsatzkräfte in den Sommermonaten Juli und August zu Hilfeleistungen und Bergunfällen gerufen. In gesamt Österreich war ein Anstieg von 16% im Vergleich zum Vorjahr zu registrieren. Beinahe in allen Bundesländern ist ein 2-stelliger Prozentanstieg der Einsatzzahlen zu verzeichnen.

ÖBRD Präsident Stefan Hochstaffl rät insbesondere Bergaspiranten Kurse und Ausbildungen der alpinen Vereine und Bergführer zu nutzen.  Besonderes Augenmerk gilt es aktuell auf die Schneefallgrenze und auf eine rechtzeitige Rückkehr bei zunehmend kürzen Tageslicht zu legen. In den Tagen nach der Umstellung auf Winterzeit erleben wir immer wieder leicht vermeidbare Einsätze mit Personen die im Dunklen nicht mehr weiterkommen, so Hochstaffl.

Rund 13.000 freiwillige und ehrenamtliche Bergretterinnen und Bergretter stehen in Österreich für Einsätze im alpinen Gelände zur Verfügung.

524 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
607 Einsätze
(2020 aktuell)
1428 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)