Vorgestellt: Coen Weesjes, Bezirksleiter Pongau, 2013 - 2018

Wir freuen uns, euch unseren neuen Pongauer Bezirksleiter vorstellen zu dürfen.

Er folgte Sepp Hettegger, der nach zwanzig Jahren Bezirksleiter sein Ehrenamt zurückgelegt hat. Coen ist auch Ortstellenleiter der Filzmooser Bergrettung. Mittlerweile lebt Coen seit genau zehn Jahren in Filzmoos.

Geboren: am 13.05.1974 auf -2m Seehöhe

Was gibt dir Motivation und Freude für die ehrenamliche Arbeit bei der Bergrettung?
Die Kameradschaft und die Dankbarkeit der Menschen, denen wir helfen können.

Beruf: Bergwanderführer und Landesskilehrer

Familie: ledig

Seit wann bist du bei der Bergrettung? Mai 2005

Warum? Ein Freund, der ebenfalls Bergretter ist, hat mich gefragt, ob mich das interessieren würde - auch wegen der guten Ausbildung.

Was ist dir bei der Bergrettung ein besonderes Anliegen?
Wichtig ist für mich die Kameradschaft und die Ausbildung. Ohne den beiden Komponenten kann Bergrettung nie optimal funktionieren. Als Bezirksleiter ist mir die Zusammenarbeit mit den Ortsstellen untereinander und mit den Behörden natürlich wichtig.

Was bringt dich zum Lachen?

Trockener Humor, eine lustige Runde mit Kameraden.
Was gibt dir Freude, Motivation?

Eine schöne Bergtour, ob alleine oder mit Freunden. Gute Fotomotive.

Was – außer Berge - sind deine Hobbys?
Fotografieren

Wo bist du am liebsten unterwegs?

Im Dachsteingebirge und in den Niederen Tauern. Der Kontrast zwischen Kalk & Trocken und Granit & Wasser auf engstem Raum ist immer wieder faszinierend.

Wen würdest du am liebsten (natürlich unverletzt) einmal bergen?
Eigentlich niemanden, da bergen bedeutet, dass Menschen (auch wenn unverletzt) in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind und Hilfe brauchen.

Was war bislang dein schönster/unangenehmster Moment bei Bergrettung?
Zu den unangenehmsten Momenten gehören die Totbergungen; besonders wenn Angehörige dabei sind. Die angenehmsten sind jene, wo man nachher mit dem Geborgenen am Berg ein Bier trinken kann!

Wo siehst du die großen Herausforderungen für die Bergrettung in der Zukunft?
Die gewachsenen ehrenamtlichen Strukturen so gut wie möglich an die Anforderungen der moderne Zeit anzupassen - mit Rücksicht auf die Freiwilligkeit.