Welpen- und Junghundeausbildung

Die Basis für die eigentliche Lawinen- und Suchhundeausbildung ist die Welpen- und Junghundeschulung des österreichischen Bergrettungsdienstes.

Die wichtigsten Kriterien der Welpenschule sind unter anderem:

  • Nützen der Sozialisationsphase und erarbeiten des sozialen Ranges durch artgerechten Umgang
  • Der Aufbau der Spielappetenz
  • Die Schulung der Aufmerksamkeit
  • Das frühe Kennenlernen aller später vorkommenden störenden Ablenkungen (z.B. Gitterböden, Lifte, Pistenraupen, Helis...)
  • Das Suchen am Boden und das Stöbern mit erhobener Nase
  • Das sichere Anzeigen (Verbellen) des Fundes
  • Eine vernünftige Unterordnung

Durch diese Welpenschulung nützen wir die in der Natur des Welpen liegende erhöhte Lernfähigkeit und erreichen damit nicht nur die richtige Sozialisation und die besondere Bindung zwischen Hund und Hundeführer, sondern auch das freudige, selbständige und lenkbare Suchen, sowie das sichere Anzeigen von Personen und Gegenständen.

Gerade für die spätere Sommerarbeit ist es (z.B. für die Flächensuche) besonders wichtig, dass der Lawinen- und Suchhund auch in der Nacht verlässlich reviert und sicher anzeigt.

Auf dieser Basis erfolgt die weitere Ausbildung zum Lawinen- und Suchhund des ÖBRD, welche in die Winterarbeit und in die Sommerarbeit unterteilt wird.