C-Kurs

Perfektionskurs Einsatzhunde

Der C - Kurs dient zur Perfektionierung des Hundeführers und Lösung von Unfallsituationen unter schweren Bedingungen, während der Hund Aufgaben bis zu seiner Leistungsgrenze erbringen soll.

Ausbildungsziele Hundeführer

  • Ausbildung mindestens wie B - Kurs. Training und Führung des Hundes bis an die Leistungsgrenze. Richtige Beurteilung einer schwierigen Unfallsituation.
  • Zweckmäßiges Verhalten beim Auffinden von Verschütteten. Anordnung und Durchführung zweckmäßiger Maßnahmen beim Fehlen eines Einsatzleiters oder auch Arztes. Autorität gegenüber Zuschauern und Helfern.
  • Richtige Beurteilung der Lawinengefahr (Aufstieg, Abfahrt, Nachlawinen)
  • Der Hundeführer ist auf selbständiges Arbeiten und Handeln zu trainieren. Mitführen von Sonde und Schaufel sowie VS-Gerät ist selbstverständlich.
  • Einleiten der notwendigen Einsatzmaßnahmen (Augen- und Ohrensuche, Markieren, Alarmieren weiterer Hunde und Mannschaften, Landeplatz, Biwak, Erste Hilfe, Funkverbindung, Verpflegung, Einvernahme von Zeugen über Unfallgeschehen, Reihenfolge, Verschüttungspunkt, Verschwindepunkt usw.), sich durchsetzen gegenüber Querulanten.
  • Erstellen eines Einsatzprotokolles.
  • Besonders wichtig ist das Erkennen der weiteren Gefahren, z.B. Anmarsch, richtige Spur, Abfahrt, Nachlawinengefahr, Lawinenwarnposten, Fluchtweg, eventuell notwendiger Abbruch des Einsatzes. Einteilen von Sondiermannschaften, Grob- und Feinsondierung.
  • Einsatzleiterschulung

Ausbildungsziele Hund

  • Rasches Auffinden mehrer Menschen und Gegenstände innerhalb von verschieden großen Lawinen.
  • Die Vergrabungstiefe der "Opfer" soll bei Menschen bis zu 2 m und bei Gegenständen bis zu 50 cm betragen.
  • Das Suchfeld (echter Lawinenkegel) soll, um ein ausdauerndes Suchen zu ermöglichen, bis zu 150 m groß sein. Intensives Suchen trotz erschwerter Umstände,( grobschollige verunreinigte Lawinen, starker Wind, Lärm, Fremdpersonen können auf der Lawine eine Statistenrolle übernehmen).
  • Es muss nach Personen und Gegenständen gesucht werden. 
  • Auf Suchausdauer ist besonderer Wert zu legen.
  • Auf einer großen Lawine soll mit 2 bis 3 Hunden gleichzeitig gearbeitet werden. Lenkbarkeit des Hundes ist dabei aber Voraussetzung. Großen Wert auf Wind und richtiges Ansetzen legen.

Vorgabe Sommer/Vermisstensuche

  • Suchgebiet: Alpines Gelände
  • Fremdpersonen: Mindestens 3 (pro Hund), sichere Anzeige trotz verschiedenster Verhaltensarten der Opfer
  • Gegenstände: 2-3 (pro Hund)
  • Ausarbeitungszeit: 120 Min.
  • Gleichzeitige Suche mit mehreren Hunden
  • Kettensuche

Vorgabe Winter/Lawine

  • Suchfeldgröße:   Naturlawine
  • Fremdpersonen pro Hund: 2 – 3
  • Vergrabungstiefe:   ca. 2 bis ? m
  • Gegenstand pro Hund:  1    
  • Vergrabungstiefe:   ca. 0,5 m
  • Mit mehreren Hunden gleichzeitig auf der Lawine
  • Einsatzleiter auf der Lawine
  • Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort
  • LVS-Gerätearbeit und Sondieren