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Bergrettung
 

Vom Enzingerboden zum Hocheiser, 3206m

Alle Bilder: Christoph Mitterer, Bergrettung
Grandiose Aussichten locken (Glockner-, Granatspitz-, Venedigergruppe)
Unser Pinzgauer Ausbildungsleiter Hias Schwabl, Ortsstelle Saalbach
Großglockner von Nordosten
Eher unspektakulärer Gipfel; der Anblick unserer Hundeführer macht das aber wieder wett... ;))

Vom Enzingerboden zum Hocheiser, 3206m 
Günstigste Jahreszeit Frühjahr
Gehzeit 5-6 Std.
Höhenmeter etwa 1.700HM
     
Anreise / Zufahrt:
Von Zell am See oder Mittersill kommend bei Uttendorf den Schildern Bergbahnen Weißensee oder Rudolfshütte folgend zum Enzingerboden (1480m), die Werksstrasse beginnt gleich beim ersten Haus bei einer Kiesrutsche direkt neben dem See.

Routenbeschreibung:
Ein – eher leichterer - 3000er Gipfel mit grandiosem Ausblick in die Glockner-, Granatspitz-, und Venedigergruppe.

Einige Pinzgauer Bergretter und Hundeführer haben diese Tour unlängst mit ihren Hunden gemacht und stellen uns hier Bilder zur Verfügung.
Vom Enzingerboden geht es über die Werksstrasse durch einen kleinen Tunnel. „Der Ausgang des Tunnels ist momentan noch vereist, ich habe bei dieser Tour im Hochwinter sogar einmal nicht durch den Tunnel gehen können“, schildert der Saalfeldener Bergrettungsmann und Hundeführer Christoph Mitterer. Eine Stirnlampe ist hier sicher sehr hilfreich, lautet sein Tipp.

Etwas steileres Mittelstück
Man erreicht dann die Kühtauern, wo man entweder links oder rechts eine steile Erhebung umgeht und zum Schwarzkarlsee kommt. Hier steiler hinauf zu den Südwesthängen des Mitterbirg (steilstes Stück der Tour). Von dort weiter querend zu Punkt 2870, hier steigt man auf das Obere Hocheiserkees – wo sich der fantastische Blick zum Wiesbachhorn das erste Mal auftut. Auf dem Gletscher südwärts, zuerst flach, dann steiler auf einer Art Firnschneide zum höchsten Punkt (3206m).
Übliche Ausrüstung
„Neben der üblichen Skitouren-Ausrüstungen (LVS-Gerät, Sonde, Schaufel etc.) sollten bei dieser Tour Harscheisen immer dabei sein, da der Grat manchmal ziemlich hart und vereist sein kann“ meint Christoph Mitterer. „Gletscherspalten sind eher kein Thema, aber das muss wohl jeder für sich entscheiden, ob man eine Gletscherausrüstung mit hat. Früh weggehen lohnt sich auch bei dieser Tour, da man so auch den vielen Tourengehern aus dem Weg gehen kann.“

Diese Tour ist auch im Sommer sehr schön, weil kaum Leute unterwegs sind und man hier noch wirklich alleine die Ruhe genießen kann, schwärmen die Pinzgauer Hundeführer. Außer am Wochenende – so ihr Tipp – denn da kommen immer Leute von den Kapruner Stauseen rauf und dann kann’s dann schon mal etwas mehr werden.
Die Tour sollte aber im Sommer vom Enzinger Boden aus nicht unterschätzt werden, weil dann keine schönen Firnhänge bei der Abfahrt locken und der Abstieg seine Zeit braucht!

Übrigens: Die Pinzgauer Bergretter sind um 5:30 Uhr vom Enzingerboden weg und waren flink am Gipfel: Um 10:00 Uhr! "Wer Lust hat, kann auch den Grieskogel noch mitmachen," so Christoph Mitterer... ;))
 
Abfahrt wie Aufstieg

Kartenmaterial:
ÖK 153 Großglockner
AV-Karte Nr. 39 Granatspitzgruppe
Kompass: Nr.: 39 Glocknergruppe 1:50.000
GPS Position
Längengrad: 12,6742844563477
Breitengrad: 47,1520656235684

Links: Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergrettung