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Gesundes Gipfelglück

Bild: Bergrettung Salzburg - Dr. Wolfgang Tafatsch / ehem. Landesarzt

Dr. Wolfgang Tatatsch
ehem. Landesarzt

Gesundes Gipfelglück 

Vor dem Antritt einer Bergtour sollte der eigene Gesundheitszustand ebenso hinterfragt werden wie die Kondition. Denn sie sind die wichtigste Basis, auf die sich eine umsichtige Tourenplanung aufbaut – die Länge, die Höhenmeter, die Schwierigkeiten, die in Angriff genommen werden. Beim Rucksackpacken auf genügend (warme) Flüssigkeit und nährstoffreiche Jause achten!
Mit dem Alkohol warten, bis die Tour zu Ende ist.

Führen Sie ein Erste Hilfe Paket im Rucksack mit. Im Idealfall beinhaltet es eine Alu Rettungsfolie, Einweghandschuhe, ein Dreiecktuch, Verbandschere, Wundpflaster, sterile Wundpflaster beschichtet (nicht klebend), Mullkompressen (saugend), Hansaplast, elastastische Binde. Evtentuell Compeed Blasenpflaster.
Passen Sie das Gehtempo immer an den schwächsten Kameraden an. Sich selbst und die Kameraden beobachten. Vermeiden Sie ein Auspowern und legen Sie, je nach Kondition, genügend Pausen ein. Das Gehtempo sollte immer so sein, dass man sich dabei noch unterhalten kann.  Denken Sie immer daran, dass für den Rückweg oder gar einen Notfall immer noch genügend Kraftreserven haben. Lassen Sie niemals einzelne Menschen alleine zurück.
Und das Handy für den Notfall ersetzt keinesfalls die Kameradenhilfe.
Ein Auffrischungskurs in Erster Hilfe kann Leben retten.