Facebook Logo Youtube Logo
Bergrettungslogo

Bergrettung
 

Insektenstiche

Wespen, Bienen und Gelsen haben im Sommer Hochsaison. Stiche von Gelsen und Mücken sind zwar lästig, führen aber nicht zu schweren Kreislaufstörungen. Bienen- und Wespenstiche hingegen sind nicht nur schmerzhaft, sondern können sogar tödlich sein, wenn der Gestochene auf Insektenstiche allergisch reagiert.

Für die allermeisten Menschen sind Insektenstiche ungefährlich und höchstens eine schmerzhafte Angelegenheit. Wer gestochen wurde, zieht den Stachel am besten mit einer Pinzette heraus. Ein kalter Umschlag lindert zusätzlich die Schmerzen. Auch eine kühlende Salbe hilft bei der Schmerzlinderung.
 
Menschen, die allergisch auf Insektengift sind, sollten zumindest die Notfallmedikamente ständig bei sich tragen. Empfehlenswert ist auch eine Desensibilisierung. Durch einen Bluttest im Krankenhaus lässt sich der Grad der Allergie feststellen und entsprechend behandeln. Erkennbar ist eine allergische Reaktion unter anderem an großflächigen Rötungen, Schwellungen, Fieber, Erbrechen, Atemnot oder Kreislaufkollaps.
 
Stiche in Mund und Rachen bedeuten durch die starken Schwellungen Erstickungsgefahr. Im Notfall soll der Gestochene ständig Eis lutschen, kalte Umschläge um den Hals helfen ebenfalls. Ebenso soll der professionelle Rettungsdienst unter der Notrufnummer 144 alarmiert werden, auch der internationale Notruf 112 verbindet Sie im Notfall mit der nächsten Leitstelle.