Geocacher schwer verunglückt
Am 7.8.2011 reisten zwei vierundzwanzigjährige Kölner nach Golling um am Paß Lueg einen Geocach-Punkt im oberen Blockhaus der Wehranlage zu finden.
Trotz ihrer GPS-Geräte kamen sie jedoch in ein äußerst schwieriges Gelände etwas südlich der alten Burganlage. Dieses ist von zahlreichen Felsbändern durchzogen und sehr steil.
Als sich einer der beiden gegen 15:30 nicht mehr weiterwagte, verlor der andere den Halt und stürzte vor den Augen seines Kameraden in die Tiefe. Unterhalb einer fast zehn Meter hohen Wand kam er an einem Baum oberhalb einer etwa 150 Meter hohen Wand zum Stillstand.
Der durch den unverletzten Begleiter angeforderte Hubschrauber konnte nur mit größter Mühe den Notarzt, einen Flugretter und einen unserer Kameraden bei dem Verunglückten absetzen. Während der Notarzt mit der Erstversorgung begann wurde der unverletzte Wanderer mit dem Seil ausgeflogen.
Bei einem weiteren Flug wurde noch ein weiterer Bergretter abgesetzt und der Schwerverletzte am Bergeseil zum Rettungswagen geflogen, wo er stabilisiert wurde. Er erlitt schwere Kopf- und Halswirbelverletzungen sowie einen Hüft- und Armbruch. Er wurde anschließend in das Krankenhaus St. Johann geflogen.
Die beiden Bergretter sowie die ebenfalls fast bis zum Verletzten vorgedrungenen Kameraden stiegen zu Fuß ab.




























