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Bergrettung
 

Raiffeisenbankengruppe Salzburg

Raiffeisen Salzburg ist nicht nur ein starker Förderer von Kunst, Kultur, Brauchtum und Sport, sondern auch von sozialen Einrichtungen. Abseits des wirtschaftlichen Engagements übernimmt Raiffeisen auch Verantwortung für wichtige Hilfsorganisationen in der Region. Dies kommt aktuell in der Unterstützung der Salzburger Bergrettung zum Ausdruck.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Salzburger Bergrettung bewältigen - oft unter schwierigsten Bedingungen - jährlich 3.500 Einsätze (davon mehr als 600 Bergeeinsätze) im alpinen und unwegsamen Gelände. Um die vielfältigen Aufgaben sicher und ohne unnötige Eigengefährdung bewältigen zu können, müssen umfangreiche Investitionen getätigt werden, darunter Investitions- und Betriebskosten für 44 Ortsstellen, für geländegängige Einsatzfahrzeuge sowie Kosten für die Ausrüstung von 1.400 aktiven Bergrettern (davon 23 Flugretter plus 45 Lawinenhunde). Hier fallen pro Einsatzkraft Minimalkosten von etwa 500 Euro jährlich für Schutzbekleidung an.

Moderne Ausrüstung kostet Geld, macht die Bergrettung aber sicherer. Aufgrund von technischen Weiterentwicklungen, Verschleiß und oft hoher Beanspruchung im Einsatzfall muß die Ausrüstung stetig erneuert und ergänzt werden. Bei der Menschenrettung am Berg besteht bedingt durch Wetterverhältnisse und schwieriges Gelände immer ein Grundrisiko für die Retter; mit moderner und sicherer Ausrüstung kann die Bergwacht unnötiges zusätzliches Risiko vermeiden. 

Partnerschaft wird "fliegend" besiegelt

Raiffeisen Salzburg fühlt sich solchen gesellschaftlichen Aufgabenstellungen verpflichtet. „Uns ist es ein Anliegen, Vereine und Gruppen zu unterstützen, die oft im Hintergrund wichtige Dienste für die Allgemeinheit leisten. Ich hoffe, daß die Arbeitsbedingungen der Bergrettung durch unsere Unterstützung weiter entscheidend verbessert werden können“, erklärt Raiffeisen Generaldirektor Dr. Günther Reibersdorfer.

Die ehrenamtliche Arbeit wird zunehmend schwieriger, da bei gleichzeitig steigenden Kosten für modernes Rettungsgerät die Zuschüsse der öffentlichen Hand gekürzt würden. Deshalb ist die Bergrettung mehr denn je auf Förderer wie Raiffeisen angewiesen.

Die Arbeit der Bergrettung ist ehrenamtlich und bewegt sich auf höchstem Leistungsniveau. Die öffentliche Hand könnte den Menschen ohne dieses ehrenamtliche Engagement keinen derart qualifizierten Schutz und keine so ausgeprägte Sicherheit bei Freizeitaktivitäten in den Bergen bieten. „Ohne Bergrettung würde der gesamte Tourismus nicht mehr funktionieren. Die Bedeutung der Bergrettungsarbeit hat angesichts der ständig steigenden Freizeitaktivitäten und des Tourismus erheblich zugenommen“, erklärt GD Reibersdorfer.

Risikoreiche neue Formen des Sports bringen zunehmende Gefahren mit sich - für die Betroffenen ebenso wie für die Retter. Hinzu kommt die Selbstgefährdung der Menschen durch Leichtsinn und Selbstüberschätzung. Heutzutage ist es nicht mehr der abenteuerlustige Sommerfrischler, der in kurzen Hosen, Sandalen und mit dem Fotoapparat um den Hals zum Gipfelsturm ansetzt. Es sind vielmehr Sportarten wie Mountainbiking, Gleitschirmfliegen, Rafting, Canyoing oder Eisklettern, die die Bergrettung vor erhebliche zusätzliche Herausforderungen bei der Rettung von Verletzten stellen.

"Wir unterstützen die Bergrettung auch, weil die Menschen, die dahinter stehen, vorbildlich sind. Sie alle haben Familie, einen Beruf, ein normales Leben, das sie fordert. Und trotzdem sind sie bereit, einen Großteil ihrer Freizeit zu opfern, um anderen zu helfen. Und das, was sie dabei erleben, geht oft an die Substanz, an die Nieren. Vor allem, wenn Kinder und Jugendliche betroffen sind. Und man darf eines nicht vergessen: Für das, was Frauen und Männer der Bergrettung leisten, kriegen sie keinen Cent, sie machen das alles ehrenamtlich.

Bild GD Reibersdorfer (r.): „Die zur Rettung von Menschenleben erforderliche optimale Einsatzplanung kostet natürlich ebenso wie die Vorbereitung, das Training und die Ausrüstung viel Geld. Die Bergrettung bringt hier erhebliche Eigenmittel und Spenden für ihren rein ehrenamtlichen Dienst auf. Wir sehen es als unsere Verantwortung, einer wichtigen Hilfsorganisation wie der Bergrettung dabei helfend zur Seite zu stehen.“ Links im Bild der Landesleiter der Salzburger Bergrettung, Ing. Estolf Müller.

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