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Bergrettung
 
 

Gemeinsame Übung Wasserrettung

Im Rahmen einer österreichweiten Notärztefortbildung beim Arthurhaus in Mühlbach/Hkg trainierten die Bergrettungsortsstellen Mühlbach und Bischofshofen gemeinsam mit der Wasserrettung Bischofshofen den Ernstfall:
Bei einem Verkehrsunfall im Bereich der Mandlwandstraße fielen drei Personen in eine etwa 60 m tiefe Schlucht und blieben dort schwer verletzt liegen. Die Notärzte wurden in die Schlucht abgeseilt. Die Rettung aus dem Bachbett wurde von der Wasserrettung durchgeführt. Nach der Versorgung durch die Notärzte konnten die Schwerverletzten von der Bergrettung mittels Seilwinde geborgen werden.

Fotos: Markus Gewolf/Aktivnews/Wasserrettung

Gemeinsame Übung

Ohne Übung keine schnellen Galgen

Aufbauend auf die letzte Ausbildung konnten bei der Ortsstellenschulung am 19. Mai nun das ortstellenspezifische Gerät (Bergegalgen mit Motorseilwinde) "in Angriff nehmen".
Nur durch ständiges Üben und durch regelmäßigen Aufbau der diversen Geräte kann im Notfall rasch und effektiv gehandelt werden.

Bei dieser aufbauenden Übung wurde von unserem gründlichen Ausbildungsleiter Thomas Hörtnagl auch das Petzldreieck und die diversen Einsatzmöglichkeiten der UT-2000 gelehrt und an mehren Beispielen gleich vor Ort praktisch ausprobiert. 
Ebenfalls geübt wurden die diversen Verankerungen,  da diese für den Aufbau des Galgens essentiell sind.

Dauer: ca. 1 1/2 Stunden, Thomas Hörtnagl

Start in die Sommerausbildung

Am Programm unserer ersten Sommerausbildungsschulung stand am Mittwochabend, 4. Mai, die Basis aus der Knotenkunde.
Unser Ausbildungsleiter und Ortsstellenleiter Stv. Thomas Hörtnagl wiederholte mit uns die verschiedenen Knotentechniken für Abseilen, Seilgeländerbau und Anseilarten. Am Programm stand auch die Wiederholung von Verankerungen, um hier ein solides Basiswissen sicherzustellen.
Gut verankert soll in den nächsten Schulungsstunden aber auch generell die Grundausbildung der Ortsstellenmitglieder werden.
"Die erste Ausbildung in der Sommersaison war dazu gedacht, die Grundfertigkeiten zu vermitteln bzw. zu festigen, um dann in weiterer Folge darauf aufzubauen", so Thomas Hörtnagl, der sich nun - nach einem halbjährigen Bundesheer-Auslandseinsatz - wieder verstärkt um unsere Aus/Fortbildung kümmert.

Bischofshofens Ortsstellenleiter Hannes Laner koordiniert seit vielen Wochen und Monaten das zügige Voranschreiten bzw. die Fertigstellung unserer neuen Containergarage beim Bahnhofsgelände.
Im Zuge der letzten Schulung schauten wir uns das Anhänger-Konzept der Ortsstelle Werfen an: Walter Aschauer war mit dem Werfener Anhänger bei uns und Hannes versuchte gemeinsam mit den Kameraden unserer Ortsstelle dieses Konzept für die Ortsstelle Bischofshofen zu adaptieren. Dieses wird noch gesondert im Ausschuss behandelt.

Vize-Europameister Sepp Brugger!

Der Bischofshofener Bergretter Sepp Brugger ist mit seinen Hunden seit einigen Jahren bei Schlittenhunderennen quer durch Europa sehr erfolgreich. Erst kürzlich gewann Sepp wieder zwei Europameisterschaftsmedaillen!

Vor kurzem wurde die Europameisterschaft in Sprint- und Mitteldistanz in Reingers an der tschechischen Grenze durchgeführt. Es waren etwa 130 Teilnehmer am Start, wobei nur zwei der Teilnehmer den schwierigen selektiven Kurs an jedem Renntag zweimal bewältigten. Alexander Serdjukov (der in Kürze mit Hermann Maier zum Südpol aufbricht) und Sepp Brugger.
Sie bewältigten an drei Renntagen sechs Rennen.

Großartige sportliche Leistungen
Mit enormen Kampfgeist und körperlichen Einsatz gelang es den Teams von Sepp zwei Europameisterschaftsmedaillen zu gewinnen: In der Kat. Scooter eine Silbermedaille (Vizeeuropameister).In der Kat. C2 konnte er trotz enormer Benachteiligung mit nur 9,5 Sek. Rückstand auf den Serien-Welt- und Europameister Klank Horst (Deutschland) die Bronzemedaille erreichen.

In dieser Kategorie sind vier Hunde zugelassen - Sepp hatte nur drei zur Verfügung.

Wir gratulieren herzlich!


Einige kurze Infos zum Schlittenhundesport

Typischen Schlittenhunderassen sind etwa der „Siberian Husky“ oder der Malamute „Alaskan Malamute“. In seiner ursprünglichen Heimat ist der Malamute für Schlittenrennen sehr beliebt.
Die typischen Rassen haben raues, gerades und dicht anliegendes Deckhaar mit dichter, weicher Unterwolle, sie werden bis zu 70 cm groß und bis zu 45 kg schwer.

Hohe mentale Fähigkeiten
Von Schlittenhunden werden hohe körperliche und mentale Fähigkeiten verlangt.
Die körperlichen Fähigkeiten erlauben guten Schlittenhunden, mit optimaler Veranlagung und optimalem Training, innerhalb von 24 Stunden einen Schlitten über 200 km zu ziehen.
In Europa werden in jedem Jahr eine große Zahl von Schlittenhunderennen ausgetragen. Einmal jährlich findet die Schlittenhunde Weltmeisterschaft, das größte Schlittenhunde-Event Mitteleuropas, statt. Das Rennen umfasst drei Renntage. Bei der WM sind nur die typischen nordischen Hunderassen zugelassen.
Generell wird bei Schlittenhunderennen zwischen Wagenrennen und Schlitten- oder Schneerennen unterschieden. Die Wagenrennen haben eher Trainingscharakter. 
 

Einsatzübung am Hochgründeck

Montag, 27. September, 18 Uhr: Die Mitglieder der Ortsstelle Bischofshofen werden via SMS verständigt. Am Hochgründeck wurde ein älterer Mann vermisst gemeldet. Er verließ das Heinrich Kiener Haus, doch niemand weiß genau in welche Richtung. Vermutet wird ein Unglück, die Zeit drängt...

Die Bergretter/innen der Ortsstelle machen sich sofort mittels zwei Fahrzeugen - samt kompletter Einsatzausrüstung im Anhänger - auf den Weg. Beim Hüttenwirt und Bergretter Hermann Hinterhölzl angekommen, lautet die weitere Info für die Einsatzleitung: Der Abgängige wurde hinter dem Haus auf einer Bank bei der Kirche das letzte Mal gesehen. Vom Vermissten gibt es einen persönlichen Geruchsgegenstand an dem unser Bergrettungshund (und ausgebildeter Mantrailerhund) Isa kurz anriecht. Langsam sucht sie rund um die Kapelle, checkt verschiedenste Gerüche...Plötzlich wechselt sie die Geschwindigkeit und im schnellsten Tempo saust sie einen der möglichen Wege entlang...Bei einer Gabelung wird ihr Tempo langsamer, wieder checkt sie alle Richtungen - bei einer der vier Abzweigungen scheint der Geruch wieder vorhanden zu sein. Dann geht es schnell, in kürzester Zeit sind wir beim "Vermissten": Er liegt "schwerverletzt" in einem steilen Abhang, der Hund bellt aufgeregt. Nach einer "Erstversorgung" des Verunglückten wird rasch und effizient gearbeitet und unser Dreibein aufgebaut. Damit und mit unserer Seilwinde kann der Verunglückte schließlich mittels UT geborgen und der Einsatz beendet werden.

Natürlich darf der traditionell gemütliche Abschluss nicht fehlen:
Wieder einmal lädt uns Hermann nach der Übung zu einem ausgiebigen Essen (Schweinsbraten!) ein! Herzlichen Dank Hermann...

Tag der offenen Tür

Die Bergrettungsortsstelle Bischofshofen wurde gemeinsam mit anderen Rettungsorganisationen (Rotes Kreuz, Polizei, Wasserrettung etc.) eingeladen bei einem Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Bischofshofen mitzuwirken. Wir präsentierten dort unser Medienzelt - zur Info über unsere ehrenamtliche Arbeit - auch eine Bergeübung aus schwierigsten Gelände. Zusätzlich informierten wir über die Arbeit der Lawinen- und Suchhundestaffel.