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Bergrettung
 

Chronik

Unsere Ortsstelle blickt auf eine nunmehr fast 90-jährige Vergangenheit zurück.


Auslöser für die Gründung war der Absturz eines gewissen Adolf Messner, Bergsteiger aus Saalfelden, an der Fahnenköpfl Südkante.


Es war ein einfacher Müller und guter Freund Messners, der damals erst 26-jährige Stefan Stöckl, der daraufhin am 26. Juli 1931 die Gründung einer „Rettungsstelle für alpines Rettungswesen“ veranlasste. Bereits bei dieser Gründungsversammlung beim Kirchenwirt zählte unsere Ortsstelle 29 Mitglieder. Der Ausschuss bestand aus 3 Personen, dem Gründer Stefan Stöckl als Obmann, dem damaligen Oberförster der Bundesforste Otto Holzer (Stellvertreter) und dem Gendarmerieinspektor Ferdinand Deisenberger (Schriftführer).


Stefan Stöckl konnte seine Tätigkeit nicht lange ausüben, er wurde einige Jahre später in den 2. Weltkrieg eingezogen und fiel in Jugoslawien.


Die Jahre des Krieges waren auch für die übrigen Mitglieder eine schwierige Zeit, viele kehrten nicht oder verwundet zurück, andere waren in Gefangenschaft.


Die Ortsstelle Leogang war einige Jahre lang nur eine gehobene Meldestelle mit nur 6 Mann. In dieser Zeit übernahm Herzog Josef sen. die Leitung, in seiner Amtszeit wurde Leogang 1952 wieder eine eigenständige Organisation. Als er 1960 sein Amt niederlegte, begann ein Mann seine Tätigkeit im Ausschuss, der die Bergrettung Leogang über Jahrzehnte hinweg prägen sollte. Leo Steiner war vorerst Ortsstellenleiterstellvertreter und Ausbildungsleiter, bevor er 1963 auch die Leitung übernahm.Erst 1979 folgte ihm Hermann Müllauer nach, und auch er war viele Jahre lang Ortsstellenleiter.


Die Mitgliederzahl war wieder auf ca. 35 Mann angewachsen, als 1991 Herzog Sepp seine Nachfolge antrat. Gemeinsam mit Herzog Albert als Ausbildungsleiter und später als seinen Stellvertreter lenkte er viele Jahre lang die Geschicke der Bergrettung Leogang.


Die Einsatzzahlen stiegen kontinuierlich, die Technisierung hielt mehr und mehr Einzug. Bergrettungsarbeit bedeutete auch immer mehr Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, Hubschrauberbergungen gewannen immer mehr an Bedeutung.


Seit 2013 ist unsere Tätigkeit im Salzburger Rettungsgesetz verankert, jeder Bergretter erfüllt landesweit geltende Standards, die die Aus- und Fortbildung regeln.


Heute zählt die Ortsstelle Leogang 42 Mitglieder, davon 24 aktive Bergretter und weitere 5 in Ausbildung, die jährlich zu durchschnittlich 10-20 Einsätzen ausrücken. Im Rahmen unserer Tätigkeit werden jedes Jahr insgesamt rund 3226 Stunden an Vereinsarbeit geleistet.