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Bergrettung
 

Gemeinsame Übung mit der Canyoninggruppe Nord

Am Dienstag, den 24.06. trafen sich die Bergrettung Hallein und die Canyoninggruppe Nord der Bergrettung zu einer gemeinsamen Übung in der Almbachklamm im Wiestal.

Ziel der Übung war, eine verletzte Person durch den Almbach bis zum Kraftwerk Wiestal zu transportieren, sowie Helfer von der Straße in die Klamm abzulassen und weitere Verletzte nach oben zu bergen. Ein weiterer Punkt war die Markierung der Klamm unten sowie an der Straße für leider immer wieder notwendige Einsätze.

Die Canyoninggruppe unter der Leitung von Toni Brandauer versorgte den "Verletzten", packten ihn in die UT, die für diesen Fall mit Schwimmkörpern versehen ist und brachte ihn über mehrere Stationen, tragend, schwimmend und schwebend, es wurde auch eine Seilbahn gebaut, bis zum Ausgang der Klamm.

Von der Straße wurden die Retter hinabgelassen, Verletzte aus der Klamm mit den neuen Dyneema-Seilen per Mannschaftsflaschenzug nach oben gebracht.

Die Zusammenarbeit der beiden Gruppen klappte sehr gut, es zeigte sich jedoch, dass der so notwendige Funkkontakt nicht klaglos funktionierte. So war der Mannschaftszug am Dyneemaseil teilweise zu schnell, was hier nicht nach oben gelangte. Aber dafür sind Übungen da, um im Ernstfall weitere Maßnahmen setzen zu können.

 

Text: Bernhard Singer
Fotos: Andi Neureiter & Christian Schartner

 

 
 
 

Seilgeländer am Barmstein

Da es immer wieder zu kleinen Bränden kommt, wurde im Zuge eines Schulungsabends eine Seilversicherung am Südgrat des Kleinen Barmstein eingerichtet.
Dabei arbeiteten zwei Teams von oben herab bzw. von unten hinauf und errichteten eine Art Klettersteig, um diversen anderen Einsatzkräften, wie z.B. der Feuerwehr, zukünftig einen gesicherten Auf- und/oder Abstieg zum Einsatzort sowie Arbeiten mit Absicherung durch die Bergrettungskräfte zu gewährleisten.

 

Lawineneinsatzübung im Bereich der Dürrfeichtenalm

Die Ortsstellenübung der Bergrettung Hallein am 3. März 2012 wurde unter möglichst realistischen Bedingungen durchgeführt. Der Ablauf gestaltete sich wie folgt:

Die Alarmierung erfolgte über die Dienststelle Rotes Kreuz Hallein per SMS.
Die Annahme war, dass drei Verschüttete mit einem VS-Gerät ausgerüstet waren und zwei weitere ohne VS-Gerät verschüttet wurden.
Als Treffpunkt für die Mannschaft der Bergrettung Hallein wurde durch den Einsatzleiter Christian Schartner der Parkplatz neben der Langlaufloipe in Gasteig gewählt. Die ersten eintreffenden Bergretter erreichten nach einem 40 minütigem raschen Aufstieg den Lawinenkegel. Die 3 VS-Geräte wurden nach wenigen Minuten durch die schnelle Einsatzgruppe geortet.
Um der nachkommenden Mannschaft einen Übungszweck zu bieten, wurden die VS-Geräte nicht ausgegraben.
Nach weiteren 15 Minuten traf die Hauptmannschaft mit UT und Akja, Vakuummatratze und Decken ein.
Das Ausgraben der 2 m tief vergrabenen VS-Geräte war eine weitere Herausforderung. Das Sondieren der vergrabenen Biwaksäcke benötigt erfahrungsgemäß wesentlich mehr Zeit. Nach einer guten Stunde konnten die beiden Attrappen jedoch ausgegraben werden. Der Abtransport der Verletzten erfolgte mittels UT (Universaltrage) und Akja entlang des Aufstiegsweges.

Im Falle eines tatsächlichen Lawinenabganges wäre zu prüfen gewesen, ob ein Vordringen über die Roßfeldstraße bzw. über den Eckersattel ohne Gefährdung der Rettungsmannschaft sinnvoll gewesen wäre. Ein zeitlicher Gewinn wäre es jedenfalls gewesen. Im Falle eines Lawineneinsatzes werden übrigens alle Tennengauer Ortsstellen mitalarmiert.

Die Übung erfolgte unter der Annahme, dass schlechtes Wetter einen Transport der Bergretter zum Lawinenkegel mittels Hubschrauber verhinderte. Somit wurde die Übung unter realistischen Bedingen abgehalten.
Es muss auch zur Kenntnis genommen werden, dass ein Eintreffen der Bergrettungsmannschaft bzw. ein Ausgraben des Verschütteten, in einem abgelegenen Bereich, selten unter einer Stunde ab Alarmierung zu bewerkstelligen ist.

Bei der Übung zeigte sich erneut, dass die Mitglieder der Bergrettung Hallein eine hervorragende konditionelle Verfassung haben und ein Anstieg auch mit schwerem Gepäck rasch erfolgen kann. Beim Umgang mit den modernen VS-Geräten und den Sonden sowie die Technik des Schaufelns wurde wieder einmal der hohe Ausbildungsstand der Bergrettung Hallein bewiesen.

Text: Christian Schartner
Fotos: Archiv

 

 
 

Stationsbetrieb mit FF-Adnet

Im Lienbachbruch, einem Marmorsteinbruch, in Adnet wurde gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Adnet diverse Sicherungs- und Einsatzmethoden trainiert.
Dabei konnten beide Organisationen Einsicht in die Ausrüstung und Einsatzdurchführung nehmen.
Es wurden im Stationsbetrieb folgende Übungen durchgeführt:

Abseilen im einfachen Gelände
Abseilen über eine vertikale Steilstufe
Bergung eines verunglückten Paragleiters von einem Baum
Bergung eines Verletzten mittels Bergetrage

Bericht: Bernhard Singer
Fotos: Michael Offenhuber

Winterübung 2011 / Niglkar Schlenken

Übungsannahme war, dass 5 Verschüttete durch einen Lawinenabgang verunglückt sind.
Die Alarmierung erfolgte per SMS. Bereits nach 40 Minuten war der Voraustrupp an der Unglücksstelle und schon nach wenigen Minuten gelang es 2 Verschüttete zu bergen. Der Rest der Mannschaft rückte mit dem Einsatzfahrzeug entlang der Forststraße bis zur Niglkaralm vor.

Mit vier montierten Ketten am Fahrzeug war es möglich, im hohen Schnee das Einsatzmaterial bis weit an die Unglücksstelle heran zu fahren.

Zwei Verschüttete, welche ohne VS-Geräte unterwegs waren, konnten nach einer Stunde durch die Sondiermannschaft geortet werden. Die Versorgung erfolgte durch den Ortsstellenarzt, der Abtransport mittels Akja bis zum Einsatzfahrzeug.

Aufgrund einer bereits abgegangenen Lawine fanden wir ein sehr realistisches Gelände für die Übung vor.

Text und Fotos: Christian Schartner

Einsatzfahrzeug mit vier Ketten
Einsatzfahrzeug mit vier Ketten
"Zubringerdienst"
"Zubringerdienst"
VS-Ortung durch Voraustrupp
VS-Ortung durch Voraustrupp
VS-Ortung durch Voraustrupp
VS-Ortung durch Voraustrupp
der Lawinenkegel wird abgesucht
der Lawinenkegel wird abgesucht
Ortung eines Verschütteten
Ortung eines Verschütteten
in der Lawine noch wird der Verletzte vom Arzt untersucht
in der Lawine noch wird der Verletzte vom Arzt untersucht
Sondiermannschaft
Sondiermannschaft
 

Bergung aus Canyon im Bluntautal

Am 29. Mai fand gemeinsam mit der Ortsstelle Golling und der Canyoninggruppe Nord eine große Übung statt, bei der viel Wasser geflossen ist.

Übungsannahme:
Drei schwerverletzte Personen in der Fischbachschlucht im Bluntautal.
Die Erstversorgung übernahm die Canyoninggruppe, bestehend aus 15 Personen, anschließend Übergabe an die Bergretter der Ortsstellen Golling und Hallein und weiterer Abtransport.

An der Übung nahmen insgesamt 45 Personen inkl. zwei Hundeführern teil:
15 Mann der Canyoninggruppe Nord, 21 Mann der Ortsstelle Golling, 8 Mann der Ortsstelle Hallein.
Weitere Informationen und Bilder hier ...

Bilder: Günther Brandstätter
Bilder: Günther Brandstätter

Bergeübung mit UT2000 an der Kalkwand und Suchübung mit Hund

Am 27.04. fand unsere erste Felsbergeübung in diesem Jahr an der Kalkwand nahe der Dürrnberg Landesstraße mit der UT2000 statt, an der auch Lawinen- und Suchhund "Jimy" mit Hundeführer Günther Brandstätter teilnahmen.

Übungsannahme:
Ein Bergsteiger, ortsunkundig, stürzt und zieht sich eine schwere Beinverletzung zu. Er kann noch einen Notruf mit ungefährem Standort absetzen, dann gibt auch der Akku seines Handys auf. Aufgrund der Schmerzen und fehlender Nahrung/Getränke kann der Verletzte auch auf Zurufe der Bergemannschaft nicht antworten, sodass ein Suchhund zum Einsatz kommt.
Nach kurzer Zeit konnte Jimy den Verletzten aufspüren und die Bergemannschaft zu ihm führen.
Nach der Versorgung wird der Verletzte mit der UT2000 und dem Transportrad zur Felswand gebracht und abgeseilt.

Der Übungsleiter Reinhard Putz und alle Teilnehmer zeigten sich mit dem Ablauf und dem Ausgang der Übung sehr zufrieden und es zeigt sich, wie wichtig die Unterstützung durch die Suchhunde sein kann.

Bilder: Günther Brandstätter
Bilder: Günther Brandstätter

Seilbahnbergeübung am Zinkenkogelsessellift Schigebiet Dürrnberg gemeinsam mit den Mitarbeitern der Liftgesellschaft

Fotos: alle Mike Offenhuber

Bergeübung mit UT2000 im Reingraben Dürrnberg

Es wurde eine Bergeübung unter realen Bedingungen simuliert:

Absturz und Bergung eines Bergsteigers:
Die Mannschaft wurde per SMS durch die Rettungszentrale alarmiert. Dessen Kollege verständigte mittels Handy die Rettung und konnte nach dem Eintreffen der Bergrettung diese mit Informationen zum Unfallort und -hergang aufgrund von Schockeinwirkung jedoch nur bedingt zur Seite stehen. Nach dem Aufbau und der gleichzeitigen Ortung des Verletzten konnte dieser nach der Versorgung mittels UT2000 rasch geborgen und der Rettung übergeben werden.

Vorbereiten der Trage
Text & Fotos: Bernhard Singer
Versorgen des Verletzten
Der verletzte wird in die Trage gehoben
Vakuummatratze wird verzurrt
Vakuummatratze wird abgesaugt
Bergemannschaft oben
Umlenkrolle
Der Verletzte wird nach oben gebracht und kann der Rettung übergeben werden