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Bergrettung
 
 

Suche bei Nebel und Regen

Die beiden Vermissten glaubten sich im Bereich der Schusterroute am Hohen Göll zu befinden.
Sie waren über den Mannlgrat vom Kehlsteinhaus Richtung Hohen Göll aufgestiegen und wollten über den Schustersteig und Purtschellerhaus wieder zum Auto am Ofnerboden absteigen. Sie wurden am Ende des Mannl-Klettersteiges von einem schweren Gewitter überrascht. Völlig durchnässt und unterkühlt mussten sie auf die Einsatzkräfte der Bergrettung Hallein warten.

Die Einsatzkräfte stiegen bei Graupelschauer und Gewitter über die Schusterroute auf. Erst während des Aufstieges konnten die genauen Koordinaten der Vermissten über ihr Smartphone ermittelt werden. Dabei stellte sich heraus, dass sich die beiden noch im Bereich des Mannlgrates befanden.
Die beiden unterkühlten Bergsteiger wurden mit warmen Getränken und trockener Kleidung versorgt. Man entschied sich für einen gemeinsamen gesicherten Abstieg über den Mannlgrat zum Kehlsteinhaus. Dieses wurde gerade noch vor Einbruch der Dunkelheit erreicht.
Die beiden wurden anschließend mit dem Einsatzfahrzeug der Bergrettung Hallein über die Kehlsteinstraße wieder zu ihrem Auto am Ofnerboden gebracht.

Tipps des Einsatzleiters der Bergrettung Hallein, Christian Schartner, für Bergtouren:

    - aktuellen Wetterbericht beachten, Gewitter waren vorhergesagt!
    - geeignete Apps zur Ermittlung der GPS-Koordinaten auf Smartphone installieren
    - um 22 Euro Bergekostenversicherung bei der Bergrettung abschließen
    - Aufstieg über den Kamin zum Höhen Göll zur Zeit noch nicht möglich.
    - In der Schusterroute befinden sich noch einige Schneefelder.

Text und Fotos: Christian Schartner OL Bergrettung Hallein

 

Bergung am Rossfeld mittels Mannschaftszug

Nachdem ein Schitourengeher bei der Abfahrt stürzte und sich dabei schwer verletzte, konnte er trotz luxierter Schulter selbst den Notruf 140 absetzen.
Der Unfall ereignete sich auf Kuchler Seite unterhalb des Rossfeldgipfels im Gebiet der Dürrfeichtenalm.
Die Bergrettung Hallein rückte mit 14 Mann aus und musste dabei über Deutsches Einsatzgebiet auffahren.
Nach der Erstversorgung und Verabreichung eines Schmerzmittels durch den BR-Arzt Dr. Peter Lengauer wurde der Verletzte mit dem Akja mittels Mannschaftszug nach oben geborgen. Da 250 Meter bei fast einem Meter Pulverschnee zu überwinden war, konnte der Tourengeher nach ca. zwei Stunden der Rettung übergeben und ins UKH Salzburg transportiert werde.
Der Einsatz des Rettungshubschraubers war aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse nicht möglich.
(Weitere Infos und Fotos unter nachstehendem Link von Aktivnews)

 

Text: Bernhard Singer
Fotos: Christian Schartner/Georg Wieser

 

Link Aktivnews

 

 

Schwerer Forstunfall in Krispl

Bei Forstarbeiten wurde ein Mann schwer am Unterschenkel verletzt und nach der Erstversorgung durch die Bergrettung Hallein mit dem Notarzhubschrauber "Christophorus 6" mittels Tau geborgen und ins UKH-Salzburg transportiert.
Weitere Berichte und Fotos finden Sie unter folgenden Links:

 

Link Salzburg24

 

Link Aktivnews

 

Canyoningeinsatz in der Wiestalschlucht

Am 9. Juni wurde eine Teilnehmerin einer geführten Canyoningtour durch einen Baum, der sich aufgrund der starken Regenfälle des Vortages von der Schluchtböschung löste und abstürzte, am Rücken getroffen und schwerst verletzt.
Die Canyoning-Gruppe Nord der Bergrettung-Salzburg und die Ortsstelle Hallein wurden durch Brandauer Toni (er ist Leiter der Canyoning-Gruppe und kam zufällig kurz nach dem Unfall zur Unfallstelle) alarmiert.
Zu Beginn stand jedoch kein Hubschrauber zur Verfügung! Die Bergrettung Hallein und die Canyoning-Gruppe mit insgesamt 25 Mann bereiteten eine terrestrische Bergung, also zu Fuß durch die Schlucht bis zum Ausstieg, vor.

Glücklicherweise konnte die verletzte Frau dann doch nach der Erstversorgung durch die Bergrettung und dem Flugrettungsarzt mit dem Hubschrauber mit einem ca. 80m langen Seil geborgen und ins Krankenhaus geflogen werden.

Der Einsatz dauerte nicht ganz zwei Stunden, ohne den Hubschrauber wohl um ein Vielfaches länger.
Weitere Informationen lesen Sie unter http://salzburg.orf.at/news/stories/2536520/ oder sehen sehen Sie folgenden TV-Stream:

 

http://tvthek.orf.at/programs/<wbr></wbr>70019-Salzburg-heute/episodes/<wbr></wbr>4159005-Salzburg-heute/<wbr></wbr>4160533-Canyoning-Unfall


Text: Bernhard Singer
Fotos: David Doppelmayer/Toni Brandauer

Canyoningeinsatz Tauglschlucht / St. Koloman

Die Ortsstelle Hallein wurde am 4.2. zu einer Bergung in die Taugl alarmiert.
Zwei deutsche Canyoning-Geher begingen die Tauglschlucht und konnten in weiterer Folge wegen der herrschenden eisigen Temperaturen von ca. -20°C  und Kreislaufproblemen von einem der beiden nicht mehr weiter. Sie setzten den Notruf 140 ab.
Mit einem 6 mm Halbtrocken-Neoprenanzug und einem Overall, wie er zu Höhlenwanderungen verwendet wird, ausgerüstet, wurden die beiden schließlich mit dem Rettungshubschrauber C6 und dem 60 Meter-Bergeseil aus der Schlucht geborgen, da eine Bergung durch die Bodenmannschaft zuviel Zeit in Anspruch genommen hätte. Beide bleiben unverletzt, einer war jedoch stark unterkühlt. Sie wurden der Rettung übergeben.

An diesem Einsatz waren neben der Crew des C6 acht Mann der Bergrettung Hallein und Mitglieder des Canyoningteams Nord im Einsatz.

 

Fotos: Michael Offenhuber
Text: Bernhard Singer

 

Seilbergung

Beim Spielen am Parkplatz in der Nähe des GH Krisplerwirt rutschte ein 12-jähriger Schüler aus und rutschte ca. 50 Meter über steiles Gelände in die Tiefe. Er blieb womöglich kurz bewusstlos im Schnee liegen bevor er von den Einsatzkräften der Bergrettung gefunden und mit der Bergetrage UT2000 mittels Mannschaftszug nach oben geborgen werden konnte.
Anschließend wurde er an das Rote Kreuz übergeben. Nach ersten Untersuchungen durch unserem Ortsstellenarzt Peter Lengauer erlitt der Schüler trotz der großen Absturzhöhe lediglich geringe Verletzungen sowie eine leichte Unterkühlung.
An dem Einsatz beteiligten sich insgesamt  15 Mann.

Lawinenabgang Schlenkenrinne

Es wurde die Mannschaft der Ortsstelle Hallein präventiv alarmiert, sieben Mitglieder sowie unser Hundeführer Günther Brandstätter mit Jimy rückten aus und suchten den Lawinenkegel mit LVS-Geräten und Sonden nach eventuell Verschütteten ab.

 

Glücklicherweise konnte schon bald Entwarnung gegeben werden

 

Text: Bernhard Singer
Fotos: Florian Huber

 

 

Paragleiterabsturz Schlenken

Unsere Ortsstelle wurde am Freitag, den 28.10.11 zu einer Bergung eines abgestürzten Paragleiters auf der Gaissauer Seite des Schlenkens im sog. Schnittlauchgraben alarmiert, der zum Glück mit nur leichten Verletzungen vom Rettungshubschrauber geborgen werden konnte.

 

Text: Bernhard Singer
Fotos: Christian Schartner

 

 
 

Assistenzeinsatz der Ortsstelle Hallein Simonyhütte/Dachstein

Am Samstag, den 03.09. war eine 15 köpfige Bergsteigergruppe aus der Tschechischen Republik von den Gosauseen über die Adamekhütte zur Simonyhütte unterwegs.

Während vier Personen ab der Adamekhütte den Weg über den hohen Trog wählten und bereits am Nachmittag bei der Simonyhütte ankamen, gingen die restlichen Bergsteiger den Weg über den Gosaugletscher, Westgrat hoher Dachstein und den Normalweg Richtung Hallstätter Gletscher.

Beim Abstieg vom hohen Dachstein in Richtung Seethalerhütte brach bereits die Dunkelheit ein.
Dabei rutschte ein Bergsteiger ca. 100 Meter weit ab und stürzte in eine 25 Meter tiefe Geltscherspalte und verletzte sich schwer an der Schulter. Grund war, dass er mit den Steigeisen stolperte, jedoch nicht angeseilt war.

Der Wirt der Seethalerhütte Wilfried Schrempf wurde von den anderen Bergsteigern über den Unfall informiert, wobei dieser sofort einen Notruf absetzte. Gleichzeitig verständigte er den Hüttenwirt der Simonyhütte, Christoph Mitterer (Mitglied der BR-Rauris), Günther Brandstätter (OST-Hallein) und die an diesem Wochenende anwesenden Kameraden der OST-Hallein Thomas Petsch und Bernhard Singer, die ein Kletterwochenende auf der Simonyhütte verbrachten. Um 20.30 Uhr machten sich die vier Bergretter auf den Weg Richtung Gletscher unterhalb des Gjaidstein um etwaige Hilfe bei diesem Unfall zu leisten.
Um 22 Uhr, als die vier BR-Männer den Gletscher erreichten, nahm Christoph Mitterer wieder Verbindung mit Wilfried Schrempf auf.

Da bereits genügend Einsatzkräfte der OST-Ramsau vor Ort waren, war die Hilfe der Kameraden nicht mehr nötig. Weiters wurde seitens der Hüttenwirte der Simony- und Seethalerhütte beschlossen, die restlichen Bergsteiger, die in der Simonyhütte gebucht hatten, nach einem ohnehin schon sehr langen und anstrengenden Tourtag, nicht mehr weiter über den gefährlichen Gletscherabstieg weitere vier Stunden zur Simonyhütte zu führen, da das Verletzungsrisiko in der Dunkelheit viel zu groß gewesen wäre.

Die Bergung des Verunfallten dauerte bis ca. drei Uhr früh, der Verletzte wurde zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus Schladming gebracht, die übrigen Bergsteiger verbrachten die restliche Nacht in der Seethalerhütte.

Bericht: Bernhard Singer
Fotos: Günther Brandstätter

 

Christoph Mitterer & Thomas Petsch bei der Lagebesprechung
Steiler Anstieg Richtung Gjaidstein/Hallstätter Geltscher
Orientierung in der Nacht mit Handy & Apemap
Detail Position/Kartenausschnitt
Anlegen der Steigeisen zum Ãœberqueren des Gletschers
Günther & Jimmy abmarschbereit
Abstieg um ca. 22 Uhr
 

Assistenzeinsatz bei der Seethalerhütte

Nachdem am Samstag, den 20.08. vier Kameraden der Ortsstelle Hallein (Brüggler Josef, Ebner Tobias, Scheer Hermann und Singer Bernhard) den "Johann-Klettersteig" bewältigten, trafen sie beim Abstieg zur Bergstation der Hunerkogelbahn auf eine Gruppe ungarischer Bergsteiger.
Es stellte sich heraus, dass einer von ihnen beim Zustieg zu einer Gletscher-Übungsstelle unabsichtlich in eine Spalte stürzte und sich dabei die Griffspitze des Eispickels in den Oberschenkel stieß.
Nach eigener Erstversorgung mussten die Kameraden den Verband erneuern, da dieser zu fest gebunden war, der Verletzte war zudem ohne Jacke bei ca. 7 Grad Celsius unterwegs. Aufgrund des Schocks verspürte der Verletzte jedoch keine Kälte, was sich nach dem Nachlassen des Schocks sehr schnell änderte.
Der Verletzte wurde anschließend mit dem Skidoo zur Bergstation transportiert und in weiterer Folge mit der Rettung ins KH-Schladming gebracht.
Wenige Tage später widerfuhr den Kameraden der telefonische Dank der Bergsteigergruppe für ihre Hilfe.

Bilder: Scheer Hermann/Singer Bernhard
Text: Singer Bernhard

an der Südwandhütte
beim Einstieg
in der Vertikalen
die Schulter im Nebel
Seethalerhütte
erfolgreicher Durchstieg
Hermann Scheer

Suche mit mehr als 160 Einsatzleuten

an der Suche nach einem abgestürzten Bergwanderer, der nach eigenen Angaben im Bereich der Barmsteine liegen sollte, beteiligten sich neben der Mannschaft aus Hallein, die Kameraden der Ortsstellen Golling und Grödig, weiters die bayerischen Kameraden aus Berchtesgaden und Marktschellenberg, die freiwillige Feuerwehr aus Hallein mit vielen Leuten, die FF Oberalm, die den Kommandowagen stellte, Exekutivbeamte aus Berchtesgaden und Hallein, Hubschrauber des Innenministeriums mit mobilem Handypeilungsgerät und aus Deutschland mit Wärmebildkamera, sowie 14 Hunde der Bergrettung (auch sog. Mantrailer), der Suchhundestaffel und der Alpinpolizei.
Leider kam für den Verunglückten jede Hilfe zu spät, da er nicht sagen konnte, wo er abgestürzt war.

Weitere Informationen lesen sie hier.

 

Such- und Bergeeinsatz am Mühlstein

von dieser Stelle wurden die Wanderer geborgen
von dieser Stelle wurden die Wanderer geborgen

Die Bergrettung Hallein rückte am Sonntag, 7. November um 17:00 Uhr, zu einer Such- und Bergeaktion im Bereich Mühlstein aus.
Zwei Wanderer hatten, nachdem sie den Naturfreundesteig in der Nähe des GH Vollererhof bewältigten, beim Abstieg den falschen Weg genommen und gerieten in ca. 45° steiles, bewaldetes Schrofengelände.
Mit Einbruch der Dunkelheit, ausgerüstet mit unzureichendem Schuhwerk und ohne ausreichender Beleuchtung, sie hatten nur die Taschenlampe eines Handys, konnten sie schließlich nicht mehr weiter. An einem Baum sitzend verständigten sie über die Notrufnummer 140 die Bergrettung, die mit 14 Mann ausrückte. Die Zuhilfenahme des Blaulichtes am Einsatzfahrzeug und der Kontakt mit dem Handy sowie Zurufe und das Licht an deren Handy erleichterte die Ortung.
Nach weniger als einer Stunde waren drei Bergretter, begleitet von den ansässigen Bauern des Mühlsteinhofes, bei den beiden Männern, die mit einem 30 Meter Seil und Sitzgurt rasch nach unten geborgen wurden wo sie mit warmen Getränken versorgt wurden. Ihr vorbildliches und überlegtes Handeln, auszuharren bis Hilfe da ist, bewahrte sie vor Absturz und Verletzungen. Zwei Stunden nachdem die beiden den Hilferuf absetzten konnte Einsatzende gemeldet werden.

 

Barmstein: Zwei Bergsteiger verirrten sich wegen Dunkelheit - Vorbildliches Verhalten

Zwei Bergsteiger aus der Steiermark und aus der Stadt Salzburg wollten am 26. August den Großen Barmstein von Kaltenhausen aus besteigen. Dabei kamen sie vom Weg ab und kamen ca. 100 m unterhalb der Ruine Thürndl in der Nordostflanke des Kleinen Barmsteines wegen Dunkelheit und zunehmender Steilheit nicht mehr weiter.
Der Mann und die Frau alarmierten die Bergrettung Hallein um 20:30 Uhr per Handy über den Notruf 140 und gaben die GPS-Koordinaten (Nord 47° 41'145 Ost 13°4'976) bekannt. Die Bergretter konnten über die WGS84-Koordinaten die Lage der beiden Bergsteiger genau lokalisieren.
Die beiden unverletzten Bergsteiger wurden um ca. 21:30 Uhr im Mannschaftszug nach oben geborgen und konnten den Abstieg selbständig fortsetzen.
Die beiden Bergsteiger haben sich vorbildlich verhalten. Sie haben als sie nicht mehr weiter konnten die Alarmierung  über Notruf 140 unter Bekanntgabe Ihrer GPS-Koordinaten abgesetzt und Ihren Ort nicht mehr verlassen.

Schiunfall am Schlenken

Am 13. Februar 2010 stürzte ein Tourengeher bei der Abfahrt am Schlenken und luxierte sich die linke Schulter.
Da der Rettungshubschrauber C6 aufgrund von Nebel nicht starten konnte, wurde die Bergrettung Hallein vom Roten Kreuz um 12:44 Uhr alarmiert.
Fünf Halleiner Bergretter stiegen mit Akja und Vakuummatratze zu dem Verunglückten etwa 45 Minuten auf. Der Unfallort war über der Nebelgrenze auf einer Höhe von 1560m südlich des Schlenkengipfels. Trotz strahlendem Sonnenschein kühlte der Verletzte rasch aus. Der Verletzte wurde mit dem Akja zur Rengerbergstraße gebracht und dem Roten Kreuz übergeben.

Bericht & Fotos: Christian Schartner/Bergrettung Hallein

 

Fehleinsatz, Suche Schmittenstein Nord

Am 20. Dezember 2009 um 16:30 Uhr ruft die Liftgesellschaft Gaißau den OSTL Rettenbacher an und meldet:
Zwei Bergsteiger, offensichtlich ohne Schi, haben sich um ca. 16:00 Uhr vom Schmittenstein Richtung Tal bewegt.
Die beiden Bergsteiger sind aber nicht der Rinne entlang weiter ins Tal gestiegen, sondern, im Abstiegssinn, nach rechts Richtung Rücken ausgewichen. Dort sind Sie bis zum Einbrechen der Dunkelheit verblieben.
Rettenbacher Gerhard und Schartner Christian sind mit dem Einsatzfahrzeug zur Talstation der Gaißaulifte gefahren. Der letzte Aufenhaltspunkt der beiden Bergsteiger konnte trotz einbrechender Dunkelheit gut lokalisiert werden.
Rettenbacher Gerhard und Schartner Christian sind mit den Schiern über den Nordrücken bis in eine Höhe von ca. 1450m Meter aufgestiegen. Durch die noch nicht zugeschneiten Latschen war ein Weiterkommen nicht mehr möglich.
Das Gebiet wurde ausgeleuchtet und es wurde laut gerufen. Da nach längerer Zeit keine Erwiderung kam wurde um ca. 21:15 Uhr wieder ins Tal abgefahren.
Mit der Liftgesellschaft wurde am nächsten Tag Kontakt aufgenommen und von der ergebnislosen Suche berichtet

Bergung nach Absturz vom Baum

01. September 2009: Beim Bergen eines Modell-Segelfliegers stürzte der Modellflieger-Pilot beim Abstieg 15m vom Baum, weil er sich ohne Sicherungsgerät mit den Händen an einem Seil ablassen wollte. Als er keine Kraft mehr hatte verlor er den Halt und stürzte ab. Das RK Hallein alarmierte den Einsatzleiterkreis. Der Ortsstellenleiter übernahm den Einsatz.
Da der Einsatz bereits vom Rettungshubschrauber C6 ausgeführt wurde, leistete die Bergrettung Hallein nur den Assistenzeinsatz (Aufsperren des Forstschranken für RK Halllein und Polizei und beim Abtransport des Verletzten).
Dank des Einsatzfahrzeuges war die Bergrettung Hallein unmittelbar nach der Flugrettung C6 am Einsatzort

Einsatz Schmittenstein

Am 13. Juli 2009 kam eine Person beim der Überschreitung Schlenken-Schmittenstein-Bergalm beim Abstieg vom Schmittenstein vom markierten Weg ab und geriet in unwegsames Gelände. Im sehr steilen Gelände auf feuchtem Gras stürzte er einige Meter talwärts und verlor die Orientierung. Er konnte weder vor wegen (dichter und hoher Latschen) noch zurück.
Darauf alarmierte er das Rote-Kreuz Hallein, die dann den Einsatzleiterkreis BR Hallein alarmierten. OSTL Rettenbacher übernahm den Einsatz und konnte per Telefon eine Verbindung zum Vermissten herstellen. Rettenbacher konnte ihn nach seinen Angaben genau lokalisieren und per Telefon auf einen markierten Weg Schmittenstein - Sattelalm führen, wo ihn dann fünf Bergrettungsleute empfingen. Sie brachten ihn mit dem BRD-Auto zur Bergalm und weiter nach St. Koloman, wo sie ihn am Dorfplatz absetzten.
An diesem Einsatz waren sechs Kameraden beteiligt.

Canyoningeinsatz Almbachklamm

Am 1. Juli 2009 stieg eine Gruppe von 29 Schülern der HS Kuchl mit 3 Führern bei der Staumauer Wiestalstausee in die Almbachklamm ein. Kurz danach rutschte einer der Guides als letzter der Gruppe über eine ca. 6 Meter hohe Wasserrinne. Beim Eintauchen ins Wasser verletzte er sich vermutlich wegen einer Fehlhaltung der Arme an der rechten Schulter. Der Verletzte wurde von der Besatzung des Rettungshubschraubers C6 mit einem 40-Meter Seil aus der Schlucht geborgen und nach Erstversorgung in das UKH Salzburg geflogen. Durch die starken Schmerzen in der Schulter wurde der Rettungshubschrauber C6 alarmiert, zur gleichen Zeit wurde auch die Bergrettung Hallein und die Canyoninggruppe alarmiert, da nicht bekannt war, ob eine Seilbergung möglich ist.

Symbolbild

Bergung Rengerberg

Am 17. Mai 2009 wurde die Bergrettung um 04.30 Uhr zu einer Bergung am Rengerberg gerufen.
Ein Jugendlicher war nach einer Feier oberhalb des GH Broswirt im Dunkeln zu Fuß durch schrofes Gelände abgestiegen und in weiterer Folge ca. 20 Meter abgestürzt. Dabie zog er sich eine offene Unterschenkelfraktur zu.
Er konnte per Handy seine Freundin verständigen, die in der Folge die Rettung alarmierte.
Der Verletzte wurde nach Erstversorgung durch die Bergrettung und einem ortsansässigen Arzt von acht BR-Männern mit der UT2000 und Seilversicherung zur Straße geborgen und der Rettung übergeben.

Lawinenabgang Postalmstraße

Um 19:15 Uhr des 03. März 2009 alarmierte ein Mitglied der Lawinenkommission die BR über den Abgang einer größeren Lawine auf die Postalmstraße.
Die Straße war nach der Wintersperre den ersten Tag geöffnet.
Die Lawine verschüttete die Straße ca. 60 Meter. Die FF Voglau führte den Mannschaftstransport durch und leuchtete den Lawinenkegel aus. Der Lawinenkegel wurde von der BR Abtenau und BR Strobl sondiert. 5 Lawinenhunde, darunter Jimy mit Brandstätter Günther von Hallein waren auch im Einsatz. Es wurden keine Gegenstände gefunden und der Einsatz beendet.

Lawinenabgang Postalmstraße
Fotos: alle Günther Brandstätter

Lawinenabgang Regenspitz - Hintersee

Am 14. Februar 2009 sind fünf Schitourengeher von Lämmerbach zum Regenspitz aufgestiegen. Die Abfahrt erfolgte entlang der Aufstiegsspur.
Auf einer Seehöhe von 1500m fuhren Sie in den Nordhang ein. Ca. 50m unterhalb des Grates löste sich ein Schneebrett und riss drei Schifahrer in die Tiefe. Nach Angaben der Begleiter, die nicht verschüttet waren, wurden die Kameraden ca. 200-300 Meter mitgerissen. Zwei Personen konnten sich schwer verletzt selbst befreien. Der dritte Verschüttete konnte von den Kameranden nur mehr tot geborgen werden. Nach der Alarmierung von drei Lawinenopfern wurde von Brandstätter Günther Bezirksalarm ausgelöst. Die zwei Verletzten konnten später mit dem Rettungshubschrauber ausgeflogen werden. Die zwei unverletzten Personen wurden von der Bergrettung ins Tal gebracht. Der verstorbene Tourengeher wurde vom Hubschrauber des Innenministeriums geborgen

Sucheinsatz nach Kind in Gastein

Am 24. Jänner 2009 wurde unser Hundeführer Aigner Walter durch den Pistendienst der Gasteiner Bergbahnen alarmiert, dass ein 11-Jähriges Kind im Bereich Schloßalm abgängig sei. Es war nicht genau bekannt, wo, hatte aber Kontakt mit der Mutter. Das Kinde wusste nicht wo es sei, sagte nur, mitten im Wald und könne nicht mehr weiter.
Daraufhin alarmierte Aigner Walter die Mannschaft und die Einsatztruppe der Lawinenhundestaffel, die, von einem LWH-Kurs kommend, mit 4 Mann aus Zauchensee anrückten.
Auch der Rettungshubschrauber flog das Gebiet ab; darauf meldete sich das Kind, dass es den RHS gesehen hatte. Daraufhin konnte das Gebiet eingegrenzt werden.
BR Kameraden konnten sich durch lautes Schreien an den Vermissten immer näher herantasten, wo er dann letztendlich in einem Graben ausserhalb der Piste gefunden wurde. 3 BR Männer konnten den vermissten Buben unverletzt bergen und ins Tal bringen.

Bergungseinsatz Schlenken Nord

Am 6. Jänner 2009 wurde der Ortsstellenleiter telefonisch um 17.10 Uhr alarmiert. Die Angaben lauteten: vermisste Person am Schlenken Nordseite.
Nachdem ein Schifahrer nach einer extrem schwierigen Abfahrt Richtung Gaissau nach einer gewissen Zeit nicht zum vereinbarten Treffpunkt mit seinen Freunden erschienen ist, starteten zwei Suchmannschaften.. Eine Gruppe von unten nach oben, die andere Gruppe vom Gipfel abwärts. Unter Zuhilfenahme einer Lichtkanone wurde der Hang ausgeleuchtet. Gegen 20.00 Uhr wurden Hilferufe wahrgenommen und ca. 45 Minuten später konnte der Vermisste von der Gipfelmannschaft nach unten geborgen werden. An diesem Einsatz waren 18 Mann der Orststelle Hallein sowie die Alpine Einsatzgruppe der Polizei beteiligt.

Bergung eines Verletzten am Trattberg

Am 11. Februar 2008 wurde die Bergrettung Hallein zur Bergung eines verletzten Tourengehers auf dem Trattberg nähe der Enzianhütte alarmiert.
Die Auffahrt war mit dem Auto bis zur Mautstelle möglich. Weiter ging es dann im Schlepptau des Skidoos, welcher von Gerhard Rettenbacher gelenkt wurde.
..... Nach Versorgung und Abtransport mit dem Akja wurde der Verletzte dem RK Hallein übergeben.

 

Totbergung am Kleinen Barmstein

Am 14. August 2006 mussten ca. 10 Mann der Bergrettung Hallein und der Bergwacht Marktschellenberg den Leichnam einer zu Tode gestürzten Person am Fuße des kleinen Barmstein aus unwegsamen Gelände unter schwersten Bedingungen bergen.
Auch das gehört zur traurigen Tatsache der Bergrettung