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Bergrettung
 
 

Klettern in Arco und der Brenta - Sommer 2012

Das Wochenende des 4. und 5. August versprach daheim kein besonderes Wetter.
Unseren geplanten Ausflug zur Simonyhütte auf dem Dachstein mussten wir deshalb kurzfristig umplanen. So haben wir uns entschieden, nach Süden zu fahren.
Und was bietet sich zum Klettern besser an als Südtirol bzw. Oberitalien.
Christian Schartner hat deshalb die Abfahrtszeit auf 4 Uhr früh vorverlegt und es trafen sich noch Peter Lengauer, Andi Neureiter, Josef Brüggler, Andi Angerer, Florian Huber, David Doppelmayer, Florian Wagner und Bernhard Singer.
Um 8.30 Uhr trafen wir in Arco ein und nach einem italienischen Frühstück mit Cappucchino, Pannini und Früchten fuhren wir zu unserem ersten Ziel, den "Sonnenplatten".
Wir bildeten dem Kletterkönnen entsprechende Seilschaften und starteten nach dem Studium der Topos den Anstieg.
Während Josef und ich eine leichtere Tour kletterten, machten sich Peter, Andi Neureiter und Christian an die "Via Rita".
Den Tageshöhepunkt setzten jedoch Andi Angerer und David Doppelmayer: Sie kletterten die "Via Nova" und wichen im oberen Teil auf die „Via Claudia“ aus. Somit kletterten sie 16 SL bei großer Hitze bis zum oberen 6. Schwierigkeitsgrad.
Das Wetter war herrlich und die Temperaturen schier unerträglich.

Der zweite Tag führte uns in die Brentagruppe. Nach einer spektakulären Taxifahrt bis zum Refugio al Cacciatore erreichten wir nach einem knapp einstündigen Aufstieg die Refugio Silvio Agostini (2.410 m).
Auf der Cima d’Ambiez (3.102 m) SO-Wand galt es die "Via della Soddisfazione" (Schwierigkeit: VI+ (VII- obl.), Kletterlänge: 355 m, 4 Std.)  zu bezwingen. Peter Lengauer, Andi "Pickelschwinger" Neureiter und Christian Schartner ließen sich durch den kalten Nebel nicht aufhalten und erreichten nach 4 Stunden den Gipfel der Cima d’Ambiez.
Andi Angerer und David wollten dieselbe Route klettern, mussten jedoch nach der zweiten Seillänge abbrechen und Abseilen.
Florian Huber, Josef Brüggler, Florian Wagner und ich blieben beim Refugio und kletterten an den Felsen hinter der Hütte.
Nachdem Peter, Andi und Christian zurückkehrten, ließen wir uns noch ein Abendessen schmecken, stiegen ab und fuhren wieder mit dem Taxi zurück zu unseren Autos.
Gegen Mitternacht waren wir zurück in Hallein und wissen, dass wir nächstes Jahr sicher wieder dabei sind.


Text: B. Singer
Fotos: C. Schartner, D. Doppelmayer

 

Großglockner am 25.04.2010

Auch unsere Kameraden Helminger Heinz, Lienbacher Johann und Weixlbaumer Wiggerl waren an diesem Wochenende am Großglockner.
Sie waren jedoch am Sonntag in der Früh aufgebrochen und bereits gegen 8.45 Uhr die ersten, ohne Stau, auf dem Gipfel.
Umso herrlicher dann auch die Abfahrt gegen 10.30 Uhr bei gutem Firn

kurz vor dem Lucknerhaus
auf der Adlersruhe
am Glocknerleitl werden die Schi deponiert
Heinz am Kleinglockner
Heinz kurz vor dem Gipfel
Tiefblick am Grat zum Glockner
als erste am Gipfel des Großglockners
Abfahrt bei gutem Firn

Großglockner am 24. und 25.04.2010

An diesen beiden Tagen waren unsere Kameraden Singer Bernhard und Otty Johann mit einer größeren Gruppe Schibergsteiger, die unterschiedlicher nicht sein hätte können, als Tourenführer unterwegs und hatten trotz schlechter Wettervorhersagen ein mehr als schönes Wochenende mit Übernachtung auf der Stüdlhütte. Einziger Wehrmutstropfen war die lange Wartezeit vor der Glocknerscharte, wenn man nicht früh genug oben ist.

Stüdlhütte mit Fanotkogel
Gipfelglück 2
Gipfelglück 1
... im Detail
der Stau ...
unterm Glockner im Ködnitzkees
bereits angeseilt am Steig
beim Aufstieg
die Gruppe, 18 Personen
unsere Alpen
 
 

Niederwimmer Johann auf der Schönfeldspitze

Helminger Heinz in Afrika 2008

Niederwimmer Johann in Kigisistan 2008

Helminger Heinz in Tadschikistan - Pik Lenin