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Bergrettung
 

Bergung Absturz

Beim Schulungsabend zum Thema "Erste Hilfe" der Wagrainer Bergretter lautete die Übungsannahme "Absturz eines Spaziergängers" vom Wanderweg in ein sehr steiles Waldstück. Als Verletzung wurde angenommen, dass der Wanderer unter einem "Schädel- Hirntrauma" leide.

Die Bilder (Benedikt Oberhuber, OS Wagrain) zeigen die Erstversorgung und die planmäßige Bergung mit einem Flaschenzug.

 

 

Such- und Bergeübung mit Feuerwehr

Die Bergrettung Wagrain wurde vom Roten Kreuz alarmiert: Eine Lehrerin hatte einen Pferdeschlittenunfall auf einer Forststraße gemeldet. Fünf Schüler seien dabei betroffen und schwer bzw. leicht verletzt. „Der Such- und Bergeeinsatz war vor allem hinsichtlich einer reibungslosen Zusammenarbeit eine wichtige Herausforderung“, so Wagrains Einsatzleiter Wolfgang Islitzer.

Beim Eintreffen der Wagrainer Bergretter übergab die Freiwillige Feuerwehr Wagrain die Einsatzleitung an die Bergrettung.
Das Gelände wurde von der Feuerwehr ausgeleuchtet und die Mitglieder der Feuerwehr unterstützten die Bergretter bei der Bergung (mittels Mannschaftszug) aus dem steilen Gelände bzw. bei der Suche nach den teilweise vermissten Kindern.

„Eines der Kinder hatte sich im Schockzustand in einem Heustadel versteckt. Mittels Wärmebildkamera der Feuerwehr konnten wir das Kind von der Straße aus lokalisieren und rasch finden“, schildert Einsatz- und Ausbildungsleiter Islitzer und lobt die außergewöhnliche Einsatzbereitschaft der Jungfeuerwehr, die bei dieser Übung die fünf „Opfer“ hervorragend spielten.

 

 

 

Bergwerk in Wagrain: Zusammenarbeit Bergrettung

In Wagrain befindet sich in einer Höhenlage von ca. 1.400 m, der Eingang zum Bergwerk Wolfensberg. Bergrettungkollege Wolfgang STEINER von der Ortsstelle Flachau führt in das Bergwerk - er besitzt derzeit das Schurfrecht - Touristen- und Jugendgruppen. In einem Bergefall wird auf jeden Fall als 1. Einsatzeinheit die Bergrettung Wagrain alarmiert. Im Bereich der begehbaren Stollen des Bergwerkes, können Rettungsmaßnahmen durch die Männer der Bergrettung bewältigt werden. Das Bergwerk geht dann in ein Naturhöhlensystem über. In diesen Bereich finden jedoch keine Führungen statt.
Am 02. Juli 2011, ab 13:30 Uhr, fand gemeinsam mit Wolfgang Steiner und der OS Wagrain eine Begehung des Stollensystems statt. Auch wurde der Transport eines Verletzten mit der UT 2000 geübt und festgestellt, dass diese für den Transport geeignet ist. "Wir haben überprüft, welche Möglichkeiten einer Bergung hier bestehen", so Wolfgang Islitzer, Wagrainer Einsatzleiter der Übung.

Alle Bilder: Benedikt Oberhuber

Aktionstag im Kindergarten

Zur großen Freude der Kinder des Kindergartens in Wagrain gab es am 22. Juni einen tollen Aktionstag gemeinsam mit der Bergrettung Wagrain. Unter der Leitung von Wolfgang ISLITZER konnten die Kleinen gemeinsam mit ihren Müttern bei drei Stationen "Bergrettung aktiv erleben". So wurde den Kleinsten einiges zum Thema Erste Hilfe gezeigt und sie durften auf den Tragen und Vaku Matratzen gleich anschaulich alles ausprobieren. Äußerst viel Spaß hatten die Kinder auch im Einsatzauto der Ortsstelle beim Funken. Der absolute "Star" war für die Kleinsten allerdings "Cody", der Hund unseres ältesten, immer noch aktiven Hundeführers Albert Rohrmoser.

Fotos: alle Benedikt Oberhuber/Ortsstelle Wagrain

60 Jahre Ortsstelle Wagrain (Foto Benedikt Oberhuber)

Sommerübung: Suche und Bergung eines schwerverletzten Mountainbikers

Die Mitglieder der Bergrettung Wagrain wurden kürzlich zu einer großen Sommerübung alarmiert. Folgendes Szenarium stellte sich für die Bergretter/innen:
Ein Mountainbiker brach morgens zu einer Radtour von Wagrain über Floitensberg (Gemeinde St.Johann i.Pg.) in Richtung Hochgründeck auf und beabsichtigte über die Lackenkapelle und Fischl wiederum retour nach Wagrain zu fahren.
Der Mountainbiker stürzte, nachdem er einem Hindernis auf dem Weg ausweichen wollte, über ein sehr steiles Waldstück in einen Graben ab. Er konnte über den Notruf 140 noch Hilfe holen, vermochte jedoch über seine genaue Unfallstelle keine Angaben zu machen.
Wolfgang Islitzer übernahm den von der RK Leitstelle St. Johann ausgelösten Bergrettungsalarm als Einsatzleiter. Er schickte einen Suchtrupp aus dem Bereich Lackenkapelle in Richtung Hochgründeck und der zweite Suchtrupp übernahm die Suche über Floitensberg und den Ginau Sattel in Richtung Lackenkapelle.

Suche und Bergung eines Schwerverletzten
Der erste Suchtrupp konnte, nachdem das Fahrrad etwa 50m unterhalb der Forststraße gesichtet worden war, den verunfallten Mountainbiker im Steilgraben ca. 80 m unterhalb des Forstweges auffinden.
Bei der Ersten Hilfeleistung gab der Verunfallte an, dass er seine Füße nicht mehr "spüren" könne. Verletzungen an den Füßen waren sichtbar. Somit war für die Bergretter auch eine Verletzung im Bereich der Wirbelsäule anzunehmen und die Bergung musste äußerst schonend vorgenommen werden.

Während die erste Gruppe den "Schwerverletzten" fachgemäß Erste Hilfe leistete und ihn mittels Vaku-Matratze in die UT 2000 barg, wurde von der zweiten Gruppe eine Seilbahn aufgebaut. Die Seilbahn wurde durch zwei Statikseile, welche auf zwei massiven Fichten verankert und gespannt wurden, mittels zweier Tandemrollen in Verbindung mit Platte und Flaschenzug aufgebaut. Florence Islitzer übernahm die Seilbahnrettung, welche wie die Bilder zeigen, erfolgreich und für den Verunfallten sehr schonend durchgeführt werden konnte.
Die Abschlussbesprechung fand über Einladung von Hermann Hinterhölzl, Hüttenwirt des Heinrich Kienerhauses auf dem Hochgründeck, statt (hiermit sei einmal Hermann für seine unzähligen Einladungen gedankt, er ist immer wieder großzügiger Gastwirt der Bergrettung - DANKE Hermann!).

Ortstellenleiter Benedikt OBERHUBER und Schulungsleiter Wolfgang ISLITZER

Bildgalerie der Wagrainer Sommerübung