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Bergrettung
 
 

10.06.2017

Seiltechnikübung Braunalm

Ziel der Übung war es, altbewährtes Gerät wie die Faserseilwinde in der Handhabung aufzufrischen und die Bedienung der  Dyneema Seile mit den dazugehörenden Seilrollen und Klemmen zu intensivieren.

Nebenbei wurde der Übungsablauf mittels der neuen Digital Funkgeräte koordiniert.

 

Einen herzlichen Dank für die Einladung anlässlich eines runden Geburtstages und den kameradschaftlichen und gemütlichen Übungsausklang!

 

 

 

 

27.05.2017

Einsatz Liechtensteinklamm/ Tiefblick

Chronologischer Ablauf der Alarmierung: 

 

17:12 Uhr Alarmierung des Ortstellenleiters der Bergrettung Großarl durch Rotes Kreuz (Anforderung durch Bergrettung St.Johann)

17:16 Uhr "Einsatz übernommen"

17:18 Uhr Alarmierung der gesamten Mannschaft

17:30 Uhr Ausfahrt "Berg 1" zum Einsatzort

 

Einsatzauftrag: Unterstützung der Bergrettung St.Johann bei der Evakuierung der durch einen Steinschlag eingeschlossenen Personen über einen "Notausstieg" aus der Liechtensteinklamm.

 

Mannschaftsstärke: 23

 

 

20.05.2017

Sanitätsübung

Aufgrund einer tollen Übungsvorbereitung und Übungsanlage konnte das Team der Bergrettung Großarl effizient und einsatznahe trainieren.

Reanimation, Wundversorgung, und die Auffrischung des "Sample Schema" sowie die korrekte Übergabe des Patienten an den Notarzt waren die Hauptthemen der Übung!

 

Nebenbei wurden die neuen digitalen Funkgeräte getestet und mittels GPS-Gerät mußten markierte Punkte (Posten) im Gelände gefunden werden.

 

Einen herzlichen Dank an das Ausbildungsteam für die gelungene Ausrichtung der Übung!

 

 

 

16.04.2017

Sponsoring Lawinen Airbag Rucksack

(Ortsstellenleiter: Saugspier H, Gerätewart: Lainer B)

Ab der kommenden Wintersaison kann unsere Ortsstelle nun auf einen zusätzlichen ABS–Rucksack zurückgreifen!

Mit der Unterstützung von Unternehmer Martin Gfrerer (Landmaschinentechnik) konnte einer unserer Einsatzstände mit einen ABS-Rucksack neuester Technik ausgestattet werden.

 

Der Rucksack der Firma Black Diamond (Saga Jetforce 40) verfügt über einen Auslösemechanismus neuester Generation.

 

Mittels Akku wird ein Ventilator angetrieben, der einen 200-L-Airbag in 3,5 Sekunden befüllt.

Der Airbag wird nach 3 Minuten automatisch entleert, um eventuell Hohlräume mit Luft im Schnee zu bilden sowie die Ausgrabung zu unterstützen.

 

Zur Erhöhung des Eigenschutzes muss es unser Ziel sein, unsere gesamte Mannschaft sowie die vier Einsatzstände in der Ortsstelle für die kommende Wintersaison mit Lawinen Airbag Rucksäcken auszustatten.

 

Die Ortstelle Grossarl bedankt sich bei Herrn Gfrerer Martin für das Sponsoring im Wert von €1.100.- auf das Herzlichste.

 

 

 

 

Maskenball 2017

Wir bedanken uns auf das Herzlichste bei all unseren Gästen und Besuchern, bei unseren Gastgebern, Familie Hettegger Hotel Edelweiss, bei unseren Sponsoren und bei der Band Jambalaya für den tollen und stimmungsvollen Maskenball! Bilder sagen mehr als tausend Worte...

 

Bilder: Rachensperger Michael, Bearbeitung: Rachensperger Andrea

Weitere tolle Masken...

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Die Gewinner der Tombola...

Ursachenforschung...

In Kooperation mit der Lawinen-Warnkommission Großarl, der Bergrettung Großarl und dem Leiter der Landeswarn-Zentrale Salzburg Mag. Bernhard Niedermoser wurde am Dienstag, den 24.01.2017 eine Besichtigungs-/Erkundungstour zur Lawine vom Sonntag, den 22.01.2017 am Gamskarkogel durchgeführt.

 

Ziel dieser Unternehmung war es, die Ursache des Lawinenabganges zu eruieren. Die perfekten Wetterbedingungen und eine hoch motivierte 6-Mann Truppe mit Hund Santos, trug dazu bei, dass dies nicht nur eine sehr lehrreiche Angelegenheit war, sondern obendrein auch dementsprechend sympathisch verlief!

 

Der Schneedeckenaufbau wurde anhand eines Schneeprofils mit anschließendem Belastungstest (ECT) von Bernd sehr routiniert, innerhalb kurzer Zeit durchgeführt. Als Standort wurde eine Stelle im Bereich einer Bruchfortpflanzung, ca. 20m oberhalb des vermutlichen Auslösepunktes gewählt.

 

Die sehr labile Schicht, wurde in einer Höhe von 20-25cm oberhalb des Altschnees vom Dezember festgestellt, eine Schicht aus 2-3mm großen Tiefenreif.

Das Triebschneepaket von ca. 45cm oberhalb dieser Schwachschicht ging in diesem Fall als Schneebrett ab.

 

Extended Column Test (ECT oder erweiterter Säulentest)

Bereits bei 25 Grad Hangneigung wurde der Triebschneeblock beim 4. Schlag aus dem Handgelenk ausgelöst (laut Bernd, wäre dieser im 35-40 Grad steilen Lawinenhang schon beim Graben/Ausschneiden des Blockes abgegangen) Fazit: Sehr ungünstiger Aufbau der Schneedecke!

 

Generelle Interpretation eines ECT-Tests:

Sehr ungünstig: Bruch beim Graben/Ausschneiden bzw. 1 – 13 Schläge Mittel bis günstig: 14 – 21 Schläge Eher günstig: 22 – 30 Schläge Günstig: kein Bruch

 

Link zum Schneeprofil: www.lawis.at/profiles/snowprofile_5473.png Link zum genauen Unfallhergang inkl. dem Absatz „Was kann jeder mitnehmen und lernen“: www.lawine.salzburg.at/ereignisse/index2.php

Text und Bilder: Christian Hettegger (Lawinenwarnkommission)

 

Lawinenabgang Gamskarkogel

 

Am Sonntagnachmittag, um 14:27 Uhr, wurde die Bergrettung Grossarl und in weiterer Folge die Ortsstelle Bad Hofgastein zu einem Lawineneinsatz am Gamskarkogel (2.467m) alarmiert.

Zwei Tourengeher aus der Stadt Salzburg wollten gerade - etwa 200 Meter unterhalb des Gipfels - umdrehen und waren beim Abfellen, als praktisch der ganze Osthang abging. Die Frau und der Mann wurden mitgerissen und verschüttet. Sie konnten sich jedoch selbst befreien und blieben unverletzt. Augenzeugen alarmierten die Bergrettung, die - gemeinsam mit Bergrettungshundeteams - noch den großen Bereich ( 100 m breit, 600m lang, Anriss gut 50cm) absuchten. Es wurden keine weiteren Verschütteten gefunden.

23 Mann der Ortstelle Grossarl waren am Einsatz beteiligt.

 

 

 

Liftbergeübung 2016

Bei winterlichen Verhältnissen konnte in bewährter Weise optimal geübt werden.

Einen herzlichen Dank den Großarler- Bergbahnen für die gute Zusammenarbeit!

 

Berge und Seiltechnikübung

Die technisch anspruchsvolle Übung fand am 23.April 2016 im "Abschnittgraben" statt.

Übungsannahme war der Absturz eines Paragleit-Piloten, der sich im Tragseil einer Materialseilbahn verfangen hatte.

Die Männer der Bergrettung Großarl konnten die Bergung des Verunglückten mit der Errichtung einer parallelgeführten Seilbahn bewerkstelligen.

Bilder: Prommegger Hannes

 

 

 

 
 

Maskenball 2016

Einen herzlichen Dank an all unsere Gäste für die tollen Masken und die ausgelassene Partystimmung!

Für das Team der Bergrettung Großarl war der Maskenball 2016 wiederum ein unvergessliches Erlebnis!

Ein großer Dank gilt unseren Sponsoren für die großartige Unterstützung die wir auch heuer wieder erfahren durften!

 

(Bilder: Rachensperger Michael, Bearbeitung: Rachensperger Andrea)

 

 

 

Maskenball der Bergrettung

Liftbergeübung 2015

Rund 100 Personen an der Bergeübung beteiligt!

 

Gemäß den Vorgaben des Betriebsleiters der Großarler Bergbahnen Herrn Kreuzer Alois wurde am Samstag, 7. November 2015 der Ernstfall geprobt.

 

Auf Grund eines technischen Gebrechens kam es zum Stillstand der Panoramabahn. Mehrere Gäste waren somit in den Kabinen eingeschlossen und mussten geborgen werden. 

Eine gemeinsame Einsatzleitung, bestehend aus den Mitarbeitern der Großaler Bergbahnen, der Bergrettung Großarl und der freiwilligen Feuerwehr Großarl wurde im Gebäude der Mittelstation installiert.

 

Vier Bergetrupps wurden gebildet, zwei davon bestehend aus den Mitarbeitern der Bergbahnen und weitere zwei Trupps wurden von der Bergrettung gestellt.  

Die freiwillige Feuerwehr war für den reibungslosen Abtransport der geborgenen Gäste verantwortlich. Die Übung wurde am späteren Nachmittag durchgeführt, um die Beleuchtung durch die freiwillige Feuerwehr für den Einsatzfall zu testen.

 

In der Nachbesprechung wurde festgehalten, dass eine organisationsübergreifende Zusammenarbeit bei Übungen von besonderer Wichtigkeit ist, denn nur so können die verschiedenen Stärken der einzelnen Organisationen im Ernstfall optimal angefordert und eingesetzt werden.  

 

Im Namen der Bergretter möchte ich mich bei den Mitarbeitern der Bergbahnen und bei den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr für die vorbildliche Zusammenarbeit bedanken.

 

Saugspier Hannes, Ortsstellenleiter

 

 

Kameradschaftstour "Hoher Göll"

Vom Ausgangspunkt Ofnerboden zum Kehlsteinhaus, über den Mannlgrad zum Gipfel des Hohen Göll (2522m). Abstieg vom Gipfel über die Schusterroute zum Purtschellerhaus und nach einer lohnenden Rast, zurück zum Ausgangspunkt Ofnerboden.

Eine wunderschöne Tour entlang der Deutsch-Österreichischen Grenze, mit historischen Stationen. 

 

 

 

 

Neues Kreuz am Draugstein

Die etwa 600 kg schweren Materialien für das neue Gipfelkreuz wurden mit Hilfe von sieben Haflinger Tragtieren aus Hochfilzen bis zum Filzmoossattel transportiert. Danach brachte eine Kompanie Soldaten aus St.Johann/Pg das schöne Kreuz aus Lärchenholz bis zum Gipfel des Draugsteins (2.358m, Pongau).

 

Gebaut wurde es vom ehemaligen Grossarler Ortsstellenleiter der Bergrettung und Vizeleutnant i.R., Ignaz Hettegger, in 70-stündiger Arbeit: „Das Kreuz besteht aus sehr vielen einzelnen Teilen, wie Lärchenholz, Metall und Kupfer, Schotter, oder Zement“, so Ignaz Hettegger. „Es soll symbolisieren, wie viele Komponenten zusammenwirken müssen, damit Friede und Freiheit für uns und über alle Grenzen hinaus, gesichert und erhalten werden kann.“

Auch bei der feierlichen Segnung des Kreuzes durch Diakon Markus Huttegger auf der Filzmooshöhe - im Beisein von etwa 100 Soldaten, Grossarler Bergrettern und vielen Bergsteigern - wurde dies betont. Um den Sinn des Kreuzspruches aktuell verständlich zu machen, verwies Huttegger zur jetzigen Flüchtlingsproblematik. 

Ignaz Hettegger bedankte sich bei den Almbauern, Firmen, Gemeinde und Tourismusverband Großarltal für die finanzielle Unterstützung der Kosten für das neue Gipfelkreuz. Ebenso bei der Familie Prommegger (Filzmoosalm) für die Gratisbewirtung aller Kreuz- und Materialträger.

Im Zuge der Kreuzweihe wurde auch eine Gedenktafel für Thomas Aichhorn am Draugstein angebracht. Er war einer der vielen Helfer und ist leider einen Tag nach der Aufstellung bei seinem geliebten Laufsport an Herzversagen gestorben. 

 

Bericht: Riedler Maria, Bilder: Hettegger Georg

 

Kameradschaftsabend 2015 Hotel Moar-Gut

Maskenball 2015

Die Bergrettung Grossarl möchte sich für die tollen Ideen, für die ausgefallenen Kostüme, und bei all seinen Gästen auf das Herzlichste bedanken.

Unseren Partnern und Sponsoren ein vergelts'Gott für die großzügige Unterstützung!

 

 

 

 

Ortsstellenversammlung

Im Zuge der Jahreshauptversammlung der Ortsstelle Grossarl wurden die runden Geburtstage des vergangenen Jahres gewürdigt.

Jubilare waren: Helmut Weiss (40), Sebastian Gruber (50), Rupert Gschwandtl (60) und Christoph Unterkofler (70).

Als Ehrengäste und Vertreter der Gemeinde Grossarl durften der Bürgermeister Johann Rohrmoser und der Vizebürgermeister Johann Ganitzer in unserer Mitte begrüßt werden.

 

Der Hauptprogrammpunkt war jedoch die Neuwahl des Ortstellenleiters und dessen Stellvertreters,  sowie des gesamten Ausschusses.

Als Wahlleiter und Vertreter der Landesleitung gab uns der Bezirksleiter des Lungaus und Landesleiterstellvertreter Balthasar Laireiter die Ehre.

 

Die neue Zusammenstellung des Vorstandes und des Ausschusses ist auf unserer Homepage unter "Mitglieder" ersichtlich.

 

Dem ehemaligen Ortstellenleiter der Bergrettung Grossarl Ignaz Hettegger gilt unser besonderer Dank!

Durch seine überaus kompetente Führung der Ortstelle Grossarl konnten wichtige Meilensteine in der Vergangenheit erreicht werden.

Die Anschaffung der Einsatzfahrzeuge, das Bergrettungsheim sowie die Modernisierung der gesamten Ausrüstung wurden unter der Führung von Ignaz Hettegger realisiert.

 

Ein herzliches Vergelt's Gott für deine Arbeit, deine Ideen und deinen unermüdlichen Einsatz für die Bergrettung Grossarl!

 

 

 
 

Jubilare der BR Grossarl

Runde Geburtstage und langjährige Mitgliedschaften waren Anlass für Ortsstellenleiter Ignaz Hettegger, um zu einem gemütlichen Beisammensein einzuladen.

Jubilare waren Felix Diess (80) und der ehemalige Ortsstellenleiter (1981-1997) der Bergrettung Grossarl, Hermann Kendlbacher (60).

Für ihre 40-jährige Tätitgkeit und Mitgliedschaft im österreichischen Bergrettungsdienst wurden Johann Silbergasser und Christoph Unterkofler von Vizebürgermeister Johann Ganitzer geehrt.

 

 

Land Rover Defender

Ein herzliches Vergelt`s Gott all unseren Unterstützern!!!

 

Bilder: Gruber Michael

Bilder zur 2.Mooslehenalm-Challenge

 

Bilder zur 2-Tagesübung am Tappenkarsee

"Musikantenroas" 20. Juli 2014

Bezirksübung 19. Juli 2014

Bei perfektem Bergwetter konnten die Ortsstellen Pongau Süd die diesjährige Bezirksübung im Grossarler Ellmautal absolvieren.

Es nahmen insgesamt 67 Bergretter und eine Bergretterin der Ortsstellen Grossarl, Hüttschlag, Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein - in vier Gruppen - teil.

Organisiert wurde die Bezirksübung von der Ortsstelle Großarl.

Unter der Einsatzleitung des Bezirkseinsatzleiter Stv. Christian Berger und dem Großarler Ortsstellenleiter Ignaz Hettegger wurde das Orientieren im Gelände mittels GPS Gerät und Karten geübt. Jede Gruppe musste auch einen Verunfallten Kletterer aus einer Felswand bergen (Kapperbergung) und versorgen und über steiles Gelände zur Filzmoosalm abtransportieren.

Dank der tollen Vorbereitungsarbeit durch die Ortsstelle Großarl wurde allen Teilnehmern ein lehrreiches und reales Einsatzspektrum geboten.

Einen gemütlichen und kameradschaftlichen Ausklang fand der schweißtreibende Übungstag auf der Filzmoosalm, wo für das leibliche Wohl der Teilnehmer bestens gesorgt wurde.

 

 

Besonderer Besuch...

Einen Naturtag der besonderen Art erlebten die Kinder der grünen Gruppe des Grossarler Kindergartens. Die Bergrettung Grossarl freute sich mit Stationen wie Quadfahren, Klettern und Erste Hilfe den Kindern einen spielerischen Einblick in die Tätigkeiten eines Bergretters zu ermöglichen.

 

 
 

Kameradschaftsabend 2014

Zur positiven Absolvierung aller Bergrettungskurse wurde in diesem Rahmen den Bergrettern Michael Andexer, Rupert Gruber, und Hannes Prommegger gratuliert.

 

Für seinen 40-jährigen aktiven, und vorbildlichen Einsatz im Bergrettungsdienst wurde Johann Silbergasser geehrt.

In seiner Ansprache unterstrich er die Wichtigkeit des Zusammenhaltes und der gelebten Kameradschaft in einer ehrenamtlichen Organisation wie der Bergrettung Grossarl.


Ein herzlicher Dank gilt den Gastgebern Markus und Heidi Hettegger für die perfekte Bewirtung im Hotel Schiederhof.

Kameradschaftsabend 2014

Maskenball 2014

Wir bedanken uns bei all unseren Gästen, Sponsoren und Gönnern sowie dem Team des Hotel Edelweiss.

Ankündigung!!!

Maskenball der Bergrettung Grossarl

am 1.März 2014, ab 20:30 Uhr im Hotel Edelweiss!

Die besten Masken werden mit tollen Preisen belohnt und ausserdem gibt es ein Gewinnspiel mit Preisen im Gesamtwert von 1.800 Euro.

 

Für tolle Unterhaltung sorgen "die Verschärften" aus dem Pinzgau!

Die Bergrettung Grossarl dankt allen seinen Gönnern und Sponsoren und freut sich auf Ihr kommen!!!

Einsatz Schuhflicker 5.Feb 2014

Ein Tourengeher einer mehrköpfigen Gruppe verletzte sich bei der Abfahrt vom Schuhflicker am Bein, und musste mittels Hubschrauber (Martin 1) geborgen werden.
Da der Rettungshubschrauber wegen des starken Föhnsturms in diesem Bereich nicht landen konnte, und eine Taubergung nicht möglich war, wurde die Crew des Martin 1 von der Bergrettung Großarl unterstützt.
Vier Bergretter versorgten den Verletzten und transportierten ihn per Universaltrage zu einem tiefer gelegenen Landeplatz von dem aus der Patient vom Hubschrauber aufgenommen und ausgeflogen werden konnte.

 

Bilder: Josef Kendler

 

Lawinenabgang Loosbühel

01.02.2014 -
Großarl: Zwei Schwerverletzte durch Lawine
Bei einem Lawinenabgang am Loosbühel, bei Großarl in Pongau, sind Samstag kurz vor Mittag zwei Skitourengeher von einer Lawine mitgerissen und teilweise verschüttet worden.


Das Pärchen aus Salzburg war mit zwei weiteren Skitourengehern aus dem Raum Salzburg unterwegs - alle vier hatten keine Notfallausrüstung mit sich.
Der Einsatz gestaltete sich etwas schwierig, da ein starker Fönsturm einen Anflug mittels Hubschrauber direkt zum Lawinenfeld unmöglich machte. Vier Bergrettungshundeführer und Bergretter aus Großarl und Hüttschlag wurden in die Nähe des Lawinenkegels geflogen.

 

Hand ragte aus Lawine!

Ein Tourengeher wurde gegen einen Baum gedrückt; er wurde von Bergrettern mit schweren Verletzungen zuerst geborgen. Die zweite Verschüttete konnte von den Bergrettern relativ rasch geborgen werden, da eine Hand aus der Lawine ragte. Die Frau dürfte trotzdem etwa 40 Minuten unter der Lawine gewesen sein; sie war ansprechbar, aber schwer unterkühlt.


Keine Notfallausrüstung!
„Das zweite Pärchen, das nicht unter die Lawine geriet, entdeckte nur den Mann, da sein Oberkörper bei einem Baum aus der Lawine ragte. Sie alarmierten die Einsatzkräfte und versuchten den Mann mittels Skier auszugraben“, schildert Hannes Saugspier, von der Bergrettung Grossarl. „Das gelang ihnen ohne Lawinenschaufel jedoch nicht, denn er war von der Lawine wie einbetoniert, seine Beine schwerstverletzt“.
Das Schneebrett in nordwestlicher Exposition hatte ein Ausmaß von etwa 100x 300m und wurde wahrscheinlich vom verschütteten Pärchen selbst ausgelöst.
Im Einsatz waren insgesamt 60 Personen: Bergretter aus Grossarl und Hüttschlag, AEG, Hundeführer und Freiwillige Feuerwehr Grossarl. Dazu zwei Rettungshubschrauberteams (Martin 1 und 10) und der Hubschrauber des Innenministeriums.

Foto: Hannes Saugspier/Bergrettung Grossarl

Übung am Schiberg

Am 17.12.2013 fand eine gemeinsame Übung mit den Großarler Bergbahnen, der Freiwilligen Feuerwehr Großarl sowie der Polizei statt.

Unter Federführung der Gemeinde Großarl und mit Unterstützung der Schihüttenbetreiber wurde ein Ernstfall oberhalb der Mittelstation, genauer gesagt zwischen der Hochbrandhütte und Jägerhütte simuliert.

Übungsannahme war der Absturz einer Pistenraupe mit mehreren Verletzten.

 

Liftbergeübung am 10.11.2013

Die Liftbergeübung ist seit vielen jahren ein fixer Bestandteil des Ausbildungskalenders der Bergrettung Grossarl.

Nach Ausfall einer Liftanlage steht die sichere Evakuierung der betroffenen Insassen im Vordergrund.

Die Einsatzkräfte können sich bei solchen Übungen mit den technischen Einrichtungen vertraut machen, um im Ernstfall eine Zeitersparnis herausarbeiten zu können.

 

Ein herzlicher Dank gilt den Grossarler Bergbahnen für die gute Zusammenarbeit.

 

 

 

 

 

Mooslehenalm-Challenge

Bilder vom ersten Großarler Hobby-Mountain und E-Bike Rennen.

 

GPS Geräte für die Großarler Bergretter

Die Bergrettungsortsstelle Großarl darf sich über 2 neue GPS Geräte mit entsprechender Software im Wert von € 1.200  freuen.


Gesponsert wurden diese von der Firma Erdbau und Transporte Gerhard Lord und dem Geschäftsführer der Generali TVG Herrn Reinhard Rebhandl.
Die BR Großarl möchte sich auf diesem Wege für die großzügige Unterstützung bedanken.


Für ehrenamtliche Einsatzorganisationen wie die Bergrettung ist es von enormer Wichtigkeit, Einsatzgerät und jegliches Equipment auf dem neuesten Stand zu halten.
Da der Austausch und die Neuanschaffung der Einsatzausrüstung mit enormen Kosten verbunden sind, bedeutet es eine wesentliche finanzielle Entlastung, wenn seitens Sponsoren und Gönnern eine Unterstützung der Ortsstelle erfolgt.

Sonnenwende 2013

 
 

Bilder: Gschwandtl Rupert

Maskenball 2013

Allen Gästen einen herzlichen Dank fürs Kommen und für die tollen Masken!

 

 

Informationsabend "Fit für die Tour"

Stationen wie LVS-Suche, Sondierprofil und Hangneigungsmessung luden zum aktiven Mitmachen ein. All jene Besucher die alle 3 Stationen absolviert hatten, konnten an der Verlosung toller Sachpreise teilnehmen.

Nach dem praktischen Teil der Veranstaltung gab der erfahrene Bergführer Sepp Schiefer wertvolle Tipps zur Gefahrenerkennung, Tourenplanung und Ausrüstung an das interessierte Publikum weiter.

 

Der OFK Prommegger Josef sorgte mit seinen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Großarl für die Beleuchtung des Suchfeldes und der Stationen.

Einen herzlichen Dank für die tolle Unterstützung und die aktive Mitarbeit.

 

Ein weiterer dank gilt den Sponsoren der Sachpreise im Wert von rund 700.- Euro. Intersport Lackner, Kerzen Rohrmoser und Schuh Sport kendlbacher.

 

 

Liftbergeübung

Bilder zur Liftbergeübung am 11.11.2012 

Großarler Bergbahnen

Perfektes Wetter und ein vielfältiges Programm sorgten für einen rundherum gelungenen Tag der offenen Tür bei den Großarler Bergbahnen...

 

 
 

2 Tagesübung

„Ein Wochenende am Dachstein …“

Bei perfekten Bedingungen und strahlend schönem Wetter konnte die von den Ausbildungsleitern geplante, und über zwei Tage laufende Übung am Dachsteinmassiv abgehalten werden.

Die Huhnerkogelbahn wurde als Aufstiegshilfe genutzt, entlang des ständig präparierten „Touristengletscherpfades“ erreichte/-n die Übungsteilnehmer/-in den Einstieg der Dachstein-Ostschulter.

Über den gut versicherten Ostgrad gelangten die Bergrettungsmänner und unsere Bergrettungsärztin zum Mecklenburger Band, jene Stelle an dem der Ostanstieg mit dem Normalweg zusammentrifft. Die letzten Höhenmeter zum Gipfel des 2.995 m hohen Dachsteins waren dann spielend zu bewältigen. (Dieser Anstieg über die Felsen wird von den meisten Führern empfohlen, da die Spaltensturzgefahr zu dieser Jahreszeit über den „Normalweg“ vermehrt zunimmt.)

Sonnenschein, milde Temperaturen und der Ausblick am Gipfel, luden die Übungsteilnehmer/-in zum längeren Verweilen ein.Als Abstieg wurde der Westgrad gewählt, bei jeder Menge „Gegenverkehr“ gelangten die 21 Mitglieder der Bergrettung Großarl dann zur oberen Windlucke.

Von dort wurde der Gosau Gletscher mit mehreren Seilschaften im oberen Bereich gequert, die Steinerscharte nutzten die Kammeraden/-in als klassischen Übergang zum Hallstätter Gletscher.

 

 „Wer suchet der findet …“

Um verschiedenste Bergemethoden wie die Seilrolle, Selbstseilrolle und Expressflaschenzug zu üben bieten sich Gletscherspalten nahezu perfekt an. Ein wenig abseits der eingezeichneten Routen wird man auf dem Hallstätter Gletscher auch rasch fündig.

In drei gleich starken Gruppen, wurden unterschiedliche Stände und Ausgleichsverankerungen errichtet, und die „Opfer“ in die Spalten abgeseilt.Nach Abschluss der Übungsreihe erreichten die Großarler Bergretter die auf 2.203 m Höhe gelegene Simonyhütte, wo das Nachtquartier bezogen wurde.

Bei einem stärkenden Abendessen, mit Auftritt eines Kabarettisten, Gesang und dem einen oder anderen Bier fand ein wunderbarer Tag im hochalpinen Gelände einen gelungenen Ausklang.

 

 „Der zweite Tag ...“

Nach reichlichem Frühstück und einem herrlichen Sonnenaufgang wurde die Simonyhütte in zwei verschiedene Richtungen verlassen. Eine Gruppe entschied sich für einen weiteren Gipfel, den 2.794 m hohen Gjaidstein. Ein passendes Tourenziel für all jene, die noch einmal einen wunderbaren Blick auf den Hallstätter Gletscher, den Koppenkarstein, den „Dirndln“ und den Hohen und Niederen Dachstein genießen wollen.

 Die „Klettergruppe“ nahm das „Schöberl“ in unmittelbarer Hüttennähe ins Visier.Übungsklettersteige und zahlreiche Kletterouten führten auf den höchsten Punkt des 2.422 m hohen Felsstockes.

 Als gemeinsamer Treffpunkt war um spätestens 15:00 Uhr die Bergstation der Huhnerkogelbahn ausgewählt worden. Mit der Bahn ging es dann auch wieder 1.000 Höhenmeter tiefer zum südlichen Fuß des Dachsteinmassivs.

 Perfektes Wetter und ein ausgewogenes Programm trugen zu einer gelungenen Übung am „Dach“-(Stein) der Steiermark und Oberösterreich bei.

 Bericht: Saugspier Hannes (OLS)

 Bilder: Gschwandtl Rupert (Kassier)

 

 

 

 

Landesbergmesse am Kreuzkogel

Einsatzkräfte zum Anfassen

Am 4. August 2012 fand unter der Führung der Freiwilligen Feuerwehr Grossarl eine Darbietung der Leistungsfähigkeit verschiedener Einsatzorganisationen statt. Die Bergrettung Grossarl, das Rote Kreuz, die Polizei und die FF-Hüttschlag waren der Einladung des OFK-Grossarl (Prommegger Josef) gefolgt, und demonstrierten gemeinsam vor den Augen der Grossarler Bevölkerung eine organisationsübergreifende Zusammenarbeit.

Übungsannahme war der Absturz zweier PKW mit mehreren verletzten Personen, die Befreiung eines Verunfallten aus einem zertrümmerten KFZ mittels Bergeschere, und die Bergung der Verunglückten aus unwegsamen Gelände. Die Spurensicherung und Aufnahme des Unfalls durch die Polizei, und das Löschen und Bergen der beiden Wracks.

 

Land Rover Experience Training

Am 8. Juni 2012 stand am ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum in Saalfelden ein Fahrtechniktraining der besonderen Art auf dem Programm.

Geladen waren Vertreter aller Salzburger Bergrettungsortsstellen.

Zum Test im On- und Offroad-Bereich standen alle gängigen Modelle des Unternehmens "Land Rover" bereit.

Unter fachkundiger Anleitung mehrerer Instruktoren konnten die Teilnehmer ihre Fahrtechnik verbessern, und die verschiedenen Modelle auf Herz und Nieren prüfen.

Als krönenden Abschluss stand eine Demonstrationsfahrt mit einem ca. 500 PS starken "Land Rover Sport" auf dem Programm. Die Nerven jedes Teilnehmers und deren Magengegend wurden auf eine besonders harte Probe gestellt. Ein aktiver Rennfahrer "flog" mit den Bergrettern als Beifahrer förmlich durch das gesamte Testgelände. Nach dieser Lektion konnte man deutlich erkennen, dass zwischen dem Fahrkönnen eines herkömmlichen Autolenkers und einem Rennfahrer ganze Welten liegen...

 

Bilder zur Übung am 2 Juni 2012

Jahrzehnte im Dienste der Ehrenamtlichkeit

Beim diesjährigen Kameradschaftsabend waren die Männer der Bergrettung mit ihren charmanten Begleiterinnen im Hotel Roslehen zu Gast, um in feierlichem Rahmen die Wertschätzung verdienstvoller Bergretter der Ortsstelle Grossarl zu würdigen.

Für 25 Jahre im Dienste der Ortsstelle Grossarl wurde Sebastian Gruber geehrt. Die beiden Bergretter Ernst Gruber und Walter Prommegger wurden für ihre 15-jährige Tätigkeit als Funktionäre im Ausschuss ausgezeichnet. Beide legten bei den Neuwahlen des Vorstandes im Jänner ihre Mandate zurück.

Ernst Gruber war für administrative Tätigkeiten jeglicher Art im Ausschuss verantwortlich.

Als Ortsstellenleiter-Stellvertreter und Kassier stellte sich Walter Prommegger in einer Doppelfunktion 15 Jahre zur Verfügung. Der besondere Dank und die Anerkennung  wurden mit Urkunden besiegelt.

Beide BR-Männer haben sich, sehr zur Freude aller Mitglieder,  bereit erklärt, weiterhin aktiv in der Ortsstelle mitzuwirken.

Alle Ehrungen wurden vom Bürgermeister Johann Rohrmoser persönlich vorgenommen, in seiner Ansprache brachte er seine Wertschätzung für jegliches Engagement im Ehrenamt zum Ausdruck.

Der Magier „Magic Max“ kam der Einladung von Ortsstellenleiter Ignaz Hettegger nach, und sorgte mit Spaß und Zaubertricks für eine gelungene Überraschung. Einen herzlichen Dank möchten wir an dieser Stelle an Familie Ammerer und ihren Mitarbeitern für die perfekte Organisation und Bewirtung richten.

 

Maskenball 2012

Einen herzlichen Dank an das Team des Hotel Edelweiss, all unseren Gönnern und Sponsoren und natürlich den zahlreichen Besuchern die mit ihren tollen Masken für einen bunten und rundherum gelungenen Abend gesorgt haben.

Jahreshauptversammlung - alles inklusive!!!

Für gewöhnlich beginnt die Jahreshauptversammlung mit der Teilnahme an der Abendmesse in der Pfarrkirche, danach stehen Punkte wie die Präsentation verschiedenster Statistiken, die Offenlegung der finanziellen Gebahrungen und die Entlastung des Kassiers auf dem Programm.

 

Alarmierung während Gottesdienst 

Dieses Jahr, genauer gesagt am Samstag, 14. Jänner 2012 um 18:59 Uhr erhielten wir während des Gottesdienstes eine Alarmierung mittels SMS. Bergeeinsatz "Schibrücke Schützenhof" - so lautete die Angabe der RK-Stelle St. Johann im Pongau. Unverzüglich rückten acht Mann im Bergrettungsheim ein, und statteten sich mit dem Gerät und der Bekleidung unserer Einsatzstände aus. Mittels Quad und Kfz brachen die Bergretter zum Einsatzort auf. Der diensthabende Arzt Dr. Kürsten, konnte genauere Angaben zur Unfallstelle machen. Zwei unserer BR-Männer fuhren den besagten Pistenabschnitt mit dem Quad ab und versuchten mit dem Suchscheinwerfer den Verletzten zu lokalisieren.

Gefundene Person war nicht vermisst gemeldet
Rasch konnte eine stark alkoholisierte Person im Tiefschnee gefunden werden. Es sollte sich dabei aber herausstellen, dass es sich nicht um den Verletzten handelte. Etwa 100m bergwärts konnte dann schließlich eine leicht verletzte Person geborgen und im Tal an den Arzt übergeben werden.

 

...und noch eine Einsatz-Alarmierung! 

In der Zwischenzeit fanden sich auch die restlichen Kameraden - die der Messe beigewohnt hatten - im BR-Heim ein. Der Ortsstellenleiter Ignaz Hettegger wollte gerade mit der offiziellen Eröffnung beginnen, als erneut eine Alarmierung die Jahreshauptversammlung unterbrach. "Bergeeinsatz Familienabfahrt 3B" war am Display der Mobiltelefone zu lesen. Wiederum machten sich acht Mann zur Unfallstelle auf. Mittels Quad wurde der Pistenabschnitt von unten her befahren, die Einsatzkräfte, die mit dem KFZ bergwärts gebracht wurden, gelangten per Schi von oben her zur Unfallstelle. Eine schwere Beinverletzung (Fehlstellung) des Schifahrers veranlasste uns den Arzt Dr. Kürsten und unseren Flugretter und Notfallsanitäter Robert Silbergasser zum Einsatzort zu bringen. Gleichzeitig wurden ein Rettungsfahrzeug und der Notarzteinsatzwagen alarmiert. Nach erfolgter Versorgung wurde der Verletzte mittels Akja ins Tal befördert und dort dem Notarzt übergeben.

 

Letztlich wurden alle Stimmen abgegeben...

Gerade rechtzeitig trafen dann auch die letzten Kameraden zum Hauptprogrammpunkt, der Neuwahl des Ortsstellenleiters, seines Stellvertreters sowie des gesamten Ausschusses ein. Mit 27 Stimmen und einer Stimmenthaltung wrde der Ortsstellenleiter Ignaz Hettegger wiedergewählt. Als sein Stellvertreter wurde Hannes Saugspier mit ebenfalls 27 Simmen und einer Stimmenthaltung gewählt.

 

Im Hotel Nesslerhof konnte die Jahreshauptversammlung 2012 dann kulinarisch als auch gesellig ausklingen.

 

vorne von li nach r: Kassier Gschwandtl Rupert,NFS/Flugretter/ELstv Silbergasser Robert(beide neu im Ausschuss),Ausbildungsleiter Weiss Helmut (wiedergewählt) hinten von li nach r: BZL Sepp Hettegger, Gerätewart Lainer Balthasar, EL Gschwandtl Rupert (e

Spannende Einblicke ins Ehrenamt

Bilder zur Seiltechnikübung "Arlspitze" 5.Juni 2011

Generalversammlung 2011

Traditionell begann der Abend mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche Großarl.

Die darauffolgende Versammlung fand im Schulungsraum des Bergrettungsheimes statt, wo Ortsstellenleiter Ignaz Hettegger die Begrüßung der Mitglieder vornahm. Da das Jahr 2010 von Neuanschaffungen und Investitionen größeren Ausmaßes geprägt war, wurde der Tätigkeitsbericht des Kassiers, Walter Prommegger mit Spannung erwartet.

BR-Bezirksleiter Josef Hettegger und Bürgermeister Josef Gollegger brachten nach der Vorschau auf das Jahr 2011 ihre Grußworte entgegen. Der Bürgermeister sicherte seitens der Gemeinde die finanzielle Unterstützung für das kommende Jahr zu.

Weiters wurden die Neuzugänge vorgestellt und die runden Geburtstage des vergangenen Jahres gewürdigt (siehe Bilder, Quelle: BR-Großarl).

Einen gemütlichen Ausklang fand der Abend beim Rohrerwirt, wo für das leibliche Wohl bestens gesorgt war.

An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank, Ignaz Hettegger für seinen vorbildhaften und unermüdlichen Einsatz für die Ortsstelle Großarl.

Bilder zur Herbstübung 2010

Der Berg rief...!

Und 14 Mitglieder der BR-Großarl sind diesem Ruf gefolgt! Als diesjähriges Ziel unserer Kameradschaftstour wurde der wilde Kaiser auserwählt.

Die meisten von uns kannten dieses imposante Massiv, mit seinen markanten Felstürmen und Zacken, mit klingenden Namen wie die berüchtigte "Fleischbank" und dem "Totenkirchl" nur aus diversen Erzählungen oder von der Durchreise, Richtung Wörgl oder Innsbruck.

Der Kaiser gehört zu den nördlichen Kalkalpen und besteht vor allem aus Wettersteinkalk und Dolomitgestein. Seine höchste Erhebung ist die Ellmauer Halt mit 2.344m Seehöhe. Die Gemeinden Ellmau, Going, St. Johann in Tirol, Scheffau, Söll, Kössen um nur einige zu nennen, liegen dem Kaiser wahrlich zu Füßen.

Ausgangspunkt unserer ersten Tour war der Parkplatz bei der Wochenbrunneralm, von dort aus gelangt wir über einen breit angelegten Schotterweg zur Gaudiamushütte. Über einen Steig erreichten wir das Ellmauer Tor, hier kann man erste Reihe fußfrei, den unzähligen Seilschaften zusehen wie sie sich durch die steilen Wände der "Fleischbank" nach oben mühen. Der Weg führte uns weiter zur hinteren Goinger Halt, ein 2.242m hoher Gipfel von dem man einen herrlichen Ausblick Richtung Bayern (Chiemsee) genießt. Der Abstieg brachte uns zurück über das Ellmauer Tor zum Jubiläumssteig, ein für schwindelfreie und trittsichere Wanderer angelegter Steig zur Gruttenhütte. Die Gruttenhütte war ein optimales Ziel unserer ersten,- und zugleich Ausgangspunkt unserer zweiten Tour am "Koasa".

Gestärkt nach einem reichhaltigen Frühstück auf der Gruttenhütte, setzten wir uns am zweiten Tag in Gang. Erkorenes Ziel dieser Tour war es, die Ellmauer Halt (2.344m) von zwei Seiten her zu erreichen. Eine Tourengruppe entschied sich für eine alpine Klettertour, im III und IV Schwierigkeitsgrad. Der "Kopftörlgrad" führt von Osten her in schwindelerregender Ausgesetztheit auf den höchsten Gipfel des Kaisermassivs. Die zweite Gruppe wählte den Anstieg zur "Roten-Rinne-Scharte", um danach über ein Geröllfeld zum oberen Schärlinger Boden ca. 350 Hm abzusteigen. Von der NW-Seite her führt der "Kaiserjägersteig" (B/C) zur kleinen Halt, Gamshalt und in weiterer Folge ebenfalls zur Ellmauer Halt. Den Abstieg wählten beide Tourengruppen über den "Gamsjägersteig" (B/C) zur Gruttenhütte und nach einer kurzen Stärkung zurück zur Wochenbrunneralm.

Abschließend sollte erwähnt werden, dass es ein rundherum gelungenes Wochenende bei prächtigsten Bergwetter war. Und weiters bleibt die Erkenntnis, dass selbst von uns der "Wilde Kaiser" nicht zu zähmen war, es uns dafür aber gelang die scheinbar strenge "Hüttenruhe" mit einer gewissen Hartnäckigkeit zu verlängern...

 

Termine für die Mitglieder der BR-Grossarl