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Bergrettung
 

30.03.2011 - Skitour Sulzenschneid & Windlegerkar

Obwohl nicht viel Schnee liegt, herrschen in Filzmoos noch optimale Tourenbedingungen.

Von den Hofalmen auf die Sulzenschneid zum Beispiel. Gut 700 hm geht es über die Sulzenalm und Sulzenhals hinauf.

Der Aufstieg über die Bachlalm ist im unteren Teil stark ausgeapert, deswegen lohnt es sich über die Mautstraße in die Hofalmen zu fahren, vor allem da die Westhänge der Sulzenschneid und Hofalmen erst später auffirnen, worüber sich die Langschläfer freuen!

 Für den das noch zu wenig ist, kann nach Südosten abfahren in das untere Windlegerkar / Schnittlauchmoos und nochmals auffellen und in das Windlegerkar aufsteigen. 
Im oberen Teil ist die Windlegerscharte auf Grund der geringen Schneemenge stark mit Felsen durchsetzt. Es ist eine Abzweigung in eine der beiden Rinnen zwischen Windlegerspitz und Windlegerkopf auf der linken Seite sinnvoller. In der Scharte hat man herrliche Ausblicke über die Niederen Tauern und auf der anderen Seite sieht man die Osterhorngruppe.

Durch das Windlegerkar führt die Abfahrt wieder bis zum Schnittlauchmoos zurück. Für das dritte und letzte mal auffellen und den letzten Aufstieg in Angriff nehmen bis zum Gipfelkreuz der Sulzenschneid. Wenn man den Schneerücken in Richtung Bischofsmütze folgt, findet man dort einige freie Hänge und Mulden mit den richtigen Schneeverhältnissen zum abfahren.

Unten in den Hofalmen angekommen sollte man nach 1.600 hm unbedingt bei einen der beiden Hütten einkehren.

Viel Skivergnügen wünscht euch,
Coen 

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Stahlseilbergeübung Bischofsmütze-Direkte Nordwand

Seit der Sanierung der Direkte Nordwand (höhe ca.300m) an der Bischofsmütze, wird diese vermehrt durch Seilschaften begangen und um für den Notfall vorbereitet zu sein, hielt unsere Ortsstelle am 22. August 2010 eine Stahlseilbergeübung ab. Nach gemeinsamer Fahrt zur Aualm, stiegen wir bis zum Einstieg der Südschlucht auf. Nach einer kurzen Rast versicherten wir den gesamten „Normal Weg“ vom Einstieg bis zum Gipfel mit einem 200m langem Seilgeländer, so dass jeder Teilnehmer mit seinem schweren Gepäck sicher bis zum Gipfel kam. Nach dem wir das Stahlseilgerät aufgebaut hatten, seilte sich ein Mann ca.50m ab, um den Verletzten dar zu stellen. Nach erfolgter Kapperbergung seilten wir die beiden noch ca. 250m bis zum Wandfuß ab. Die Stahlseiltrommel mit einer Seillänge von 350m haben wir, auf Grund seines Gewichtes, Wetter geschützt fix am Gipfel stationiert, damit wir im Notfall schnellstens Einsatzbereit sind. Nach dem sich die restliche Gipfelmannschaft über den „Normal Weg“ abgeseilt hatte, trafen sich alle Teilnehmer gesund aber müde auf der Hofpürglhütte wo wir vom Wirt bestens versorgt wurden.

Bildgalerie

 

Gratbeleuchtung Dachstein - 14. August 2010

Anlässlich zu den Feierlichkeiten, 100 Jahre Steinerweg durch die Dachsteinsüdwand (Irg und Franz Steiner im Jahre 1909) und zur Einweihung des Torsteingipfelkreuzes, machten wir uns am 14.08.2010 gegen 11.00 Uhr auf den Weg zum Torstein um bei der Gratbeleuchtung vom Dachstein über Mitterspitz bis zum Torstein mitzuwirken. Bei gutem Wetter stiegen wir von der Oberhofalm zum Hochkesseleck auf und bezogen unsere Unterkunft auf der Adamekhütte. Nach kurzer Rast machten wir uns auf den Weg zur Unteren Windlucke, die an diesem Tag ihrem Namen allen Ehren machte. Nach einer kurzen Einweisung mit anderen Bergrettern und Bergführern aus den umliegenden Gemeinden, stiegen wir zu unseren Plätzen am Torstein auf. Der Aufstieg gestaltete sich immer schwieriger, da sich das Wetter zunehmend Verschlechterte. Bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichten drei unserer Bergretter den Gipfel. Aber der Wettergott meinte es gut mit uns und pünktlich um 20.30 Uhr tat sich ein Nebelfenster auf und wir konnten die Fackeln entzünden. Gegen 22.00 Uhr erreichten wir müde aber gesund die Adamekhütte, wo wir uns die wohlverdiente Jause schmecken ließen.

Ramsau am Dachstein

 

Hochkesselkopf-Südwestverschneidung 5+

Die Südwestverschneidung, eine klassische Kletterroute auf den 2453m hohen Hochkesselkopf wurde komplett mit Bohrhaken saniert. Die Routenführung wurde nach dem Doppelriss wegen eines Felsausbruches etwas verlegt, wodurch auch die Schwierigkeit von 4+ auf 5+  aufgewertet wurde. Da die Route im unteren Teil Brüchig ist, ist auf Steinschlag zu achten und zu vermeiden damit nachfolgente Seilschaften nicht gefährtet werden.

Mehr Information und Topo

 

 

Sommerübung 2010 - 12. Juni 2010

Am 12.06.2010 hat sich unsere Ortsstelle, früh morgens, zur jährlichen Sommerübung beim Bergrettungsheim getroffen. Nach einer gemeinsamen Anfahrt und kurzem Anmarsch, bei strahlendem Sonnenschein, auf die Hofpürglhütte, wurden wir im Klettergarten von unserem Ausbildungsleiter Markus Pilz, eingewiesen. In 3 Gruppen aufgeteilt konnten wir die Bergeverfahren wie Expressflaschenzug, Seilrollenflaschenzug, Seilrolle und Selbstseilrolle üben.

Danach gab Heinz Sudra, Bergführer und Hüttenwirt der Hofpürglhütte, der Mannschaft eine praktische Einschulung im Setzen von Bohrhaken und erklärte uns die Vor-und Nachteile von Bohr- und Klebehaken.

Zum Abschluss führten wir eine planmäßige Kapperbergung mit dem Statikseil durch, wo jeder Bergretter sein Können nochmals unter Beweis stellen konnte. Zum erfolgreichen Ende der Sommerübung 2010 haben wir uns auf der Hofpürglhütte für den Weg ins Tal, der durch aufziehende Gewitter früher kam als erwartet, noch gestärkt und gemeinsam den Rückweg angetreten.

Bilder zur Sommerübung

 

Kletterführer Hofpürglhütte

Ein großes Sportklettergebiet in der Nähe der Bischofsmütze mit einer sehr großen Außwahl an Routen aller Schwierigkeitsgrade.
Nicht nur Sportkletterrouten im Klettergarten sondern auch alpine Klassiker werden in diesen Führer beschrieben, wie Bischofsmütze-Nordwand, Hochkesselkopf-....

Dieser umfassender Kletterführer, zusammengestellt von Sudra Heinz, ist als PDF zu downloaden...

Neu! Ausgabe 2010!

 

Winterübung 2010 - 6. März 2010

Am 6 März 2010 haben wir die jährliche Lawinenübung erfolgreich durchgeführt. Die Annahme war ein Lawinenabgang hinter der Rettensteinhütte, wo 5 Personen verschüttet wurden. Nach kurzem Anmarsch konnten innerhalb von 10 Minuten 4 Personen mittels LVS gefunden werden. Die 5. Person (eine Puppe) musste mittels Sondieren geortet werden. Das Sondieren wurde auf Grund der geringen Schneelage, Schneehöhe ca 60cm und darunter aufgeweichter Boden, erschwert. Trotz alle dem konnte die noch vermisste Person geortet und geborgen werden. Dannach erfolgte die Nachbesprechung auf der Rettensteinhütte. 

 

Felsräumung Bischofsmütze - August 2009

Der Normalweg zur Bischofsmütze ist von Filzmooser Bergrettern gesäubert worden. Die Bergrettung Filzmoos hat aufgrund der erhöhten Steinschlaggefahr in der "Mützenschlucht" am Normalweg der Bischofsmütze (2458 m) eine Säuberungsaktion durchgeführt. Initiator dieser Aktion ist der Hüttenwirt der Hofpürglhütte und Bergführer Heinz Sudra. Gemeinsam mit sechs Filzmooser Bergrettern... Lesen Sie hier mehr.

  

 

 

Kletterunfall Torstein - 15. August 2009

Ein 25-jähriger Kletterer aus Ungarn ist gestern, Samstag, 15. August, bei einer Klettertour am „Torstein“ in Filzmoos (Pongau) tödlich verunglückt.

Mitglieder der Bergrettung Filzmoos wurden mit Martin 1 am Samstag gegen vier Uhr zur Unglücksstelle bei der Torstein-Schinkoverschneidung geflogen: Beim Abseilen hatte sich ein in den Fels geschlagener, alter Haken gelöst. Der Alpinist stürzte samt dem Seil...  Lesen sie hier mehr...