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Bergrettung
 

50 Jahre Bergrettung Dorfgastein

Unter dem Titel Fest 2010 feierten in Dorfgastein die Freiwillige Feuerwehr ihr 110-jähriges und die Bergrettung Dorfgastein ihr 50-jähriges Bestehen, und "Die Dorfer" ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum.
Am Samstag, 11. September 2010,  zeigte die Bergrettung Dorfgastein in einer eindrucksvollen Schau einem großen Publikum, drei Bergemethoden aus "Felsgelände". Felsen stand am Festplatz keiner zur Verfügung, dafür der Kletterturm der Bergrettung. Hautnah konnten die Zuschauer verfolgen, was bei einer Kapperbergung, einer Bergung mit der UT 2000 und einer Hubschrauberbergung passiert. Auf was es bei den einzelnen Bergungen ankommt, erklärte Gerhard Angerer, der die Vorführung moderierte. 
Das Publikum staunte nicht schlecht, wie schnell man einen Leichtverletzten mit der Kapperbergemethode aus einer Wand holen kann. 
Diese Bergung kommt heute zum Einsatz, wenn kein Flugwetter herrscht und ein Verletzter, terrestrisch geborgen werden muss.

Dass mit der UT 2000 (Universaltrage) auch ein Schwerverletzter aus einer Felswand geborgen werden kann, wurde ebenfalls gezeigt. Hier müssen schon mindestens zwei Bergretter zum Verunfallten abgelassen werden. Die Arbeit mit der UT 2000 ist wesentlich aufwändiger und schwieriger, der Verunfallte wird nach einer Erstversorgung in der UT 2000 mit seinen Rettern abgeseilt bzw. je nach Gelände abtransportiert.

Dass die Crew des Alpin Heli 6 mit Piloten Rudi Schieder, Notarzt Dr. Thomas Pulda und Flugretter Andreas Würtl zu einer Vorführung vom Stützpunkt Zell am See kam, hat Ortsstellenleiter Gerhard Berger besonders gefreut.
Das Team zeigte eine Helikopterbergung und hier hat sich dem Publikum offenbart, dass so ein Einsatz mit dem fliegerischen Können des Piloten steht und fällt. Bei einer Helikopterbergung ist Maßarbeit ein Muss. Nach der Vorführung konnten sich die Zuschauer noch bei der Crew über diverse Details zum Helikopter und seiner Ausstattung schlau machen. Dieses Angebot wurde gern angenommen, kein Wunder, man hat schließlich nicht jeden Tag Gelegenheit, so eine Maschine aus nächster Nähe zu betrachten.

Auch die Bergrettungshundestaffel aus Dorfgastein, Bad Hofgastein und Badgastein stand mit Bereichsleiter Norbert  Hasenauer aus Hüttschlag für Fragen rund um die Arbeit mit dem Lawinenhund zur Verfügung.

Ein gelungenes Fest, auf das alle Beteiligten stolz sein dürfen.

Bericht und Bilder: Michaela Berger/Pressereferentin Stv.


Nachstehend noch einige Bilder...