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Bergrettung
 
 

Umfangreiche Winterübung

Bei der heurigen eintägigen Winterübung der Bischofshofener Bergrettung wurde zum Thema Lawine, Einsatzabläufe und Rasterfahndung, Patientenversorgung und Akjatransport u.v.m. geübt.

17. Dezember 2016: Schnell und zuverlässig einen oder mehrere Verschüttete finden, erstversorgen und sicher abtransportieren: das war nur eines der Ausbildungsziele. Dazu bereiteten Ortsstellenleiter Hannes Laner und die Ausbilder Sepp Schiefer und Paul Kreuzberger einen umfangreichen Schulungstag am Bischling vor. Mit uns übten auch zwei Rotkreuz-Flugretter von Heli Austria (Martin Flugretter).
Die rasche Suche mittels unterschiedlichen LVS-Geräten und verschiedenste Methoden, die „Rasterfahndung im Schnee“ und die richtige Erstversorgung standen u.a. am Übungsprogramm. Dazu kam die Patientenversorgung im steilen Gelände (neue Verankerungsmethoden) und das Üben von Akjafahren (auch mit dem neuen Quad der Ortsstelle).

Modernste und beste Mittel für Rettung und Versorgung
Die Rasterfahndung im Schnee ist ein gezieltes Verfahren, um Vermisste nach einem Lawinenabgang zu suchen.
Es beinhaltet die Oberflächensuche mit Aug und Ohr, die LVS-Suche, die Suche mit Lawinenhunden, sowie den Einsatz von Markierungspunkten - der Lawinenrand (gelb), Ein- und Ausfahrtsspuren bzw. gefundene Objekte (blau) sowie der Suchfeldbereich (rot).
Ist dieses abgesucht, können die Schnüre ohne Probleme nach oben, unten oder seitlich verschoben werden, um so ein neues Suchfeld zu schaffen, das unmittelbar an das alte angrenzt. Der Vorteil: Das Risiko, dass ein Lawinenbereich nicht optimal abgesucht wird, kann gleichsam auf Null reduziert werden.
Mittels farbigen Markierungsfahnen werden der Lawinenrand (gelb), Ein- und Ausfahrtsspuren bzw. gefundene Objekte (blau) sowie der Suchfeldbereich (rot) gekennzeichnet. Besonderes durch die roten Markierungsfahnen ist klar ersichtlich, welcher Teil des Lawinenkegels bereits überprüft worden ist.

"Lawinenproblematik"
Zusätzlich hatte Ausbilder und Bergführer Sepp Schiefer viel Praktisches und Theoretisches zum Thema Lawine vorbereitet. Neben den wichtigsten vergangenen Problemen und Unfällen aus der letzten Saison (was mitnehmen) informierte er nochmals zu den neuen unterschiedlichsten Gefahrenmuster, die mögliche Szenarien bzw. Prozesse beschreiben, die zu dem jeweiligen Lawinenproblem führen. Also welche Lawinen treten bei welchem „Lawinenproblem“ wo auf und was muss ich dazu im Gelände wissen und erkennen? 

Wir danken unserem Ausbildungsteam und unserem Ortsstellenleiter für diese sehr gut vorbereitete Übung - trotz Schneemangels! Außerdem danken wir den Bergbahnen Werfenweng für die Verpflegung im Anschluss!

Bericht und Bilder: Maria Riedler

 

 

Sommerübung 2016

11. Juli 2016: Das schlechte Wetter hielt uns nicht von der heurigen Sommerübung ab. Zahlreiche Teilnehmer übten in mehreren Stationen bei den Mandlwänden. Am Programm standen unter anderem Seilgeländer-Bau, Standbau, Seilverlängerung, Abseilen und vieles mehr.

 

Hier zu den Bildern ...

Lawinenübung Arthurhaus

12.12.2015. Auch wenn derzeit noch nicht viel Schnee liegt, waren die Bedingungen für unsere Winterübung beim Arthurhaus überraschend gut. Danke an Sepp Schiefer und Hannes Laner für eine umfangreiche und lehrreiche Übung!

 

Erste Hilfe Schulungen

In insgesamt vier Blöcken werden die Bergretter der Ortsstelle Bischofshofen und auch einige der Ortsstelle Werfen von Notärzten der Ortsstelle Bischofshofen (Ludwig Lepka, Bernhard Klettner und Günther Vorhofer) und Notfallsanitätern wiederum zur Ersten Hilfe geschult. 

Schnelles Eingreifen kann bei Herz-Kreislauf-Stillstand und schweren Verletzungen über Leben und Tod entscheiden.

Deshalb wird neben vielen theoretischen Vorträgen auch intensiv an Puppen und sogar "Lebend-Objekten" (Ausbildungsleiter Paul Kreuzberger) geübt. Neben den wichtigen Informations-Vorträgen der Ärzte, stehen praktische medizinische Schulungen und Übungen zu den Themen Reanimation inkl. Defibrillator, Traumatologischer Notfallcheck, Erste Hilfe bei Wund- und Extremitätenverletzungen u.v.m. am Programm.

„Es ist extrem wichtig, im Ernstfall effizient und sicher zu agieren. Das kann man nur durch intensive Schulungen trainieren“, so Ortstellenleiter Hannes Laner.  „Die ständigen Übungen helfen dabei, im Stress wirkungsvoll zu helfen“.

Bei der vergangenen Schulung gab es wieder ein durchaus realistisches Szenarium, das unsere Leute herausforderte: Ein schwer verletzter Skifahrer mit einem "spitzen Trauma" in Lebernähe.

 

Foto: Maria Riedler

 

 

 

Gondelberge-Übung - zwei unterschiedliche Übungsannahmen

15. November 2015. Die Bischofshofener Bergretter trainierten am Samstag eine Gondelbergung in Werfenweng. „Wir haben dabei zwei verschiedene Szenarien angenommen: Einmal übten wir die normale Bergung mit dem Immoos Bergegerät“, so Ortsstellenleiter und Übungsleiter, Hannes Laner.

 

Beim zweiten Übungsszenarium lautete die Annahme, dass ein Paragleiter im Bereich der Gondeltrasse abgestürzt sei, und er von einer Arbeitsgondel geborgen werden müsse. „Dabei hatten wir eine Spezial-Einsatz-Rolltrage von Kohlbart & Bunz und unsere Motorseilwinde im Einsatz.“

Zwei Bergretter seilten sich von der Gondel ab und versorgten den Verletzten. Schließlich wurden alle drei mit der Motorseilwinde aufgezogen und ins Tal gefahren. „Jeder Teilnehmer konnte dabei alle Bergeverfahren durchführen.“

Fotos: Chris Bogensberger

Winterübung

Auch bei wenig Schnee gab es rund ums Arthurhaus bei unserer Winterübung viel zu trainieren: Neben einer genauen Recco-Einschulung - samt intensiver praktischer Arbeit - stand die Lawinenverschütteten-Suche mittels LVS und die richtige Patientenversorgung im Mittelpunkt unseres Schulungstages.

 

Fotos: Maria Riedler

 

 

Schulungstag

An unserem vergangenen Schulungstag stand - unter der Übungsleitung von Ortsstellenleiter Hannes Laner - die Bergung eines Verletzten aus senkrechtem, felsigem Gelände am Übungsprogramm.
So wurden die "Verletzten" durch unseren Ortsstellenarzt erstversorgt und jeweils in zwei Gruppen mittels Motorseilwinde und Flaschenzug geborgen. Außerdem wurde zusätzlich das Bauen eines Seilgeländers im steilen und felsigen Gelände für diverse Hilfsarbeiten geübt.

Hannes Laner ist schon seit geraumer Zeit gemeinsam mit der Pongauer Firma Kohlbrat und Bunz an der Entwicklung eines neuen Rolltragen-Systems, mit dem ein Verletzter in einer ultraleichten Trage vertikal als auch horizontal nach oben und unten geborgen werden kann.

"Das Besondere an diesem neuen System ist, dass man selbst im senkrechten Gelände schnell die Position der Trage verändern kann", betont Hannes Laner. "So kann die Verletztenbergung schleifend und im felsigen Gelände dann rasch und unproblematisch auf quer-vorne umgestellt werden."

Eine zusätzliche Besonderheit des neuen Systems ist auch ein - für UT und Rolltrage - leicht zu integrierender Gesichtsschutz, der vor Gewicht (wie Steinen aus einem Meter Höhe, bis zu 5kg) schützt.

 

Foto: Maria Riedler und Erik van der Made (Kohlbrat und Bunz)

 

Video Bergung auf Youtube...

 

 

 

Motorseilwinde und unterschiedliche Rettungstragen im Test

Diese Übung hatte mehrere Schulungsaspekte:

Mit unserem - von French und Hannes so perfekt ausgeklügelten und ausgerüsteten - neuen Einsatzfahrzeug Routine erfahren, eine Motorseilwindenübung, bei der alle Situationen einer Rettung "durchgespielt" werden und gleichzeitig der Test von zwei unterschiedlichen Rettungstragen.

Mitarbeiter der Firma Kohlbrat & Bunz baten um den Test der neuen Roll up Rettungstrage (ein etwas älteres Modell wird übrigens auch bei dem Einsatz der Höhlenrettung am Untersberg derzeit verwendet). 
Unsere jüngsten Bergrettungs-Anwärter durften "in Einsatz gehen"...

 

Fotos: Maria Riedler

 

 

Winterübung beim Arthurhaus

Bei der vergangenen Lawinen-Verschütteten-Übung der Bischofshofener Bergrettung wurden alle gängigen Methoden der exakten Arbeit auf einem Lawinenfeld trainiert.

Einen oder mehrere Verschüttete zu finden und erstzuversorgen - ob mittels Kameradenrettung oder „Rasterfahndung im Schnee“ - bei der LVS-Übung der Bischofshofener Bergretter wurden alle Möglichkeiten geübt. Dazu bereiteten unser Ausbildungsleiter Paul Kreuzberger und Ortsstellenleiter Hannes Laner wieder einen umfangreichen Schulungstag im Bereich Arthurhaus vor. Hannes war dann leider an diesem Tag erkrankt, trotzdem wurde von unserem Ausbildungsteam - sowohl für unsere neuen Bergretter in Ausbildung als auch für die erfahrenen Kameraden - ein umfangreicher Schulungstag geboten. Dazu gehörte unter anderem das Üben mittels LVS-Geräten, das richtige Sondieren, eine gute Schaufeltechnik, die „Rasterfahndung im Schnee“ und die richtige Erstversorgung.

 

Fotos: Maria Riedler und Paul Kreuzberger

 

Einsatzübung 10. Oktober am Buchberg (Foto: Hannes Laner)

Ortstellenübung zum Thema Seilrollen, Flaschenzüge etc.

Sommerübung 2013 Bereich Mandlwände

Eine gelungene Sommerübung im Bereich der Mandlwände unter der Leitung unseres neuen Ausbildungsleiters Paul Kreuzberger.
Am Programm stand unter anderem Standplatzbau, Seilverlängerungen, Flaschenzüge und Abtransport Verletzter.

 

Fotos: Frensch Russegger

 

Rasterfahndung im Schnee

Bei der heurigen eintägigen Lawinen-Verschütteten-Übung der Bischofshofener Bergrettung wurden alle gängigen Methoden der exakten Arbeit auf einem Lawinenfeld trainiert.

15. Dezember 2012: Schnell und zuverlässig einen oder mehrere Verschüttete finden, erstversorgen und sicher abtransportieren: das war das Ausbildungsziel der LVS-Übung der Bischofshofener Bergretter. Dazu bereitete das Ausbildungsteam samt Notfallmediziner und Notfallsanitäter einen umfangreichen Schulungstag im Bereich Arthurhaus/Hochkönig vor. Die rasche Suche mittels LVS-Geräten, das richtige Sondieren, die Reccosuche, eine gute Schaufeltechnik, die „Rasterfahndung im Schnee“ und die richtige Erstversorgung standen u.a. am Übungsprogramm.

 

Mit modernsten Mitteln retten
Die Rasterfahndung im Schnee, ein gezieltes Verfahren, um Vermisste nach einem Lawinenabgang zu suchen, wird in Salzburg seit zwei Jahren nach Tiroler Vorbild als norminiertes Verfahren bei der Lawinensuche eingesetzt.
Es beinhaltet die Oberflächensuche mit Aug und Ohr, die LVS-Suche, die Suche mit Lawinenhunden, die Recco-Suche sowie den Einsatz von eigenen Markierungspunkten. Wichtig bei der Rasterfahndung ist die Art der Markierung auf der Lawine. Eingesetzt werden Lawinenschnüre, die miteinander über Ringe verbunden sind und es ermöglichen, ein eindeutig begrenztes Suchfeld abzustecken.

 

Farben markieren Suchfeld
Ist dieses abgesucht, können die Schnüre ohne Probleme nach oben, unten oder seitlich verschoben werden, um so ein neues Suchfeld zu schaffen, das unmittelbar an das alte angrenzt. Der Vorteil: Das Risiko, dass ein Lawinenbereich nicht optimal abgesucht wird, kann gleichsam auf Null reduziert werden.
Mittels farbigen Markierungsfahnen werden der Lawinenrand (gelb), Ein- und Ausfahrtsspuren bzw. gefundene Objekte (blau) sowie der Suchfeldbereich (rot) gekennzeichnet. Dies erfolgt analog zu den Empfehlungen der IKAR. Besonderes durch die roten Markierungsfahnen ist klar ersichtlich, welcher Teil des Lawinenkegels bereits überprüft worden ist.

 

Wir danken unserem Ausbildungsteam und unserem Ortsstellenleiter für diese  sehr gut vorbereitete Übung, bei der sicher alle Teilnehmer einiges lernen bzw. verfestigen konnten!

 

Bericht und Bilder: Maria Riedler

 

Gondelberge-Übung in Werfenweng

Neue Einsatzgarage für Bergrettung Bischofshofen

Die Mitglieder der Bergrettung Bischofshofen feierten bei einem gemütlichen Zusammensein die Fertigstellung ihrer neuen Garage, die auch Platz für die Einsatzausrüstung bietet.
In vielen ehrenamtlichen Stunden und durch enormes Engagement von Mitgliedern der Bergrettung wurde diese neue Garage im Bereich des Bahnhofes errichtet. Unterstützung fand die Bergrettung durch die Firma Rettenegger, Heigl, Schmiedl, Metallbau Fink, Ehrensberger, Elektro Kreuzberger, Erdbewegungen Berger und der Gemeinde Bischofshofen und der ÖBB.

Wir freuten uns auch über den Besuch von Vertretern der Gemeinde, der Freiwilligen Feuerwehr Bischofshofen und unserer Sponsoren!