Facebook Logo Youtube Logo
Bergrettungslogo

Bergrettung
 

Die Geschichte der Bergrettung Bischofshofen

Im Jahr 1930 gab es bereits in BISCHOFSHOFEN den Alpenverein dessen Obmann der Tischlermeister Felix Reich war. Zur selben Zeit ließ sich der Tapezierermeister und erstklassige Felsgeher Karl REITER in BISCHOFSHOFEN nieder. Gemeinsam mit einigen Bergsteigern gründeten Reich und Reiter eine Ortsstelle der Alpinen Rettung. Zu diesen Männern der ersten Stunde gehörten die Bergsteiger Laner, Höll, Huber, Mischitz, Pichl, Pondorfer, Prötsch, Scheibenpflug und Stummer.
In Karl Reiter hatten sie nicht nur einen erstklassigen Kletterer, sondern auch einen vorzüglichen Ausbilder im Alpin und Rettungsbereich.
Die Ortsstellenleiter waren der Radiomeister Karl Scheibenpflug, der ÖBB-Beamte und Altbürgermeister Andreas Mischitz, der Safe-Beamte Mathias Prötsch und der ÖBB-Beamte Karl Handl.

Die Geschichte der Bergrettung von 1940 bis 1950

In den Jahren 1938/39 wurde die Alpine Rettung dem Namen nach aufgelöst. Die Kameraden erfüllten ihre Pflicht jedoch auch weiterhin bis ins Jahr 1946. Gerade in diese Zeit fielen viele Rettungseinsätze. Der traurigste davon, die Bergung der drei verunglückten Danklbrüder im Jahre 1942 ist sicherlich vielen älteren Bischofshofener in Erinnerung.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Österreichische Bergrettungsdienst als selbstständiger Verein gegründet und die in Bischofshofen lebenden Männer der ehemals Alpinen Rettung fanden sich darin zusammen.
 

Die Geschichte der Bergrettung von 1950 bis heute

Erster Obmann der Nachkriegszeit war bis 1954 der Baumeister Eduard Lonski. Ihm folgte bis 1966 der ÖBB-Beamte Adolf Sallaberger nach. Anschließend Übernahm Karl Reiter die Obmannschaft bis 1971. 
Bis 1979 war Oswald Robatscher, bis 1981 war Gerhard Huber, bis 1985 wieder Oswald Robatscher, von 1985-1989 Steinbacher Sepp und bis 1992 Bogensberger Willi.
 
Seit 1992 wird die Organisation von Laner Hannes geführt. Im Moment ist sein Stellvertreter Karl Robatscher.
An dieser Stelle sollen auch die vielen freiwilligen Bergrettungsmänner der Ortsstelle erwähnt werden die Jahr für Jahr bei vielen Einsätzen ihre Gesundheit und oft auch ihr Leben für ihre Mitmenschen aufs Spiel setzen.
Auch die Ausbilder und Einsatzleiter sollen besondere Erwähnung finden.
War es vor und nach dem Krieg vor allem Reiter Didi, der sich um die Weiterbildung der Kameraden besondere Verdienste erwarb, so schlossen sich ihm später noch Trampitsch Hans, Dellago Lois, Robatscher Ossi, Brugger Sepp und Steinbacher Sepp an.