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Bergrettung
 
 

Geschichte

Gegründet wurde die Ortsstelle St.Gilgen im Jahre 1946, in Winkl, im Gasthof Wagner. Als Gründungsväter der damals noch als „Bergwacht“ geführten Ortsstelle sind unter anderem Josef Trawöger, Bibi Urban, Lois Erdle, Franz Hofinger, Johann Wesenauer und andere aufgetreten. Als erster Ortsstellenleiter fungierte Lois Erdle, Stellvertreter, Schriftführer und für Ausbildung zuständig war Kamerad Sepp Trawöger.

Erstes Schulungsheim war in den Anfangsjahren der Gasthof „Traube“ in St. Gilgen. Für die Schulung in Erster Hilfe war Dr. Schmid Hoffmann zuständig. Es wurde bereits seit Beginn der Ortsstelle immer großer Wert auf eine gute Ausbildung in den damals üblichen Bergetechniken und Erster Hilfe-Leistung gelegt.

Zu diesem Zweck wurden immer wieder Übungen im Einsatzgebiet der Ortsstelle abgehalten, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Es mussten auch bereits Prüfungen vor dem damals zuständigen Landesausbildungsleiter abgelegt werden.

1954 übernahm Nicolaus Schmid von Lois Erdle die Leitung der Ortsstelle. In diesem Jahr führte ein Einsatz die Kameraden der Ortsstelle bis in die Dachsteinregion. Dort waren 13 Schüler aus Heilbronn abgängig. Sie konnten jedoch nur mehr tot geborgen werden.

Im Jahre 1957 wurde die Seilbahn auf das Zwölferhorn in Betrieb genommen. Ab diesem Zeitpunkt wird an den Wochenenden ein Pistendienst von der Ortsstelle durchgeführt. Das Skigebiet Zwölferhorn stellt daher in den Wintermonaten das Haupteinsatzgebiet der Ortsstelle dar.

Von 1958 bis 1967 hatte Kamerad Josef Altenberger die Obmannstelle inne. In diesem Zeitraum, d.h. von 1959 – 1960, wurde die Schutzhütte am Zwölferhorn errichtet und am 8. Jänner 1960 feierlich eingeweiht. Die Schutzhütte wird seither als Aufenthaltsraum für die zum Pistendienst eingeteilten Bergrettungsleute verwendet, sowie als Depot für Rettungsgeräte.

Im Jahre 1967 wurde Sepp Trawöger als Obmann gewählt und behielt dieses Amt bis ins Jahr 1971. Sepp Trawöger war jedoch seit Gründung der Ortsstelle im Jahre 1946 als Schriftführer, Kassier, Zeugwart,… tätig und hat somit großen Anteil am Fortbestand der Ortsstelle, in sicherlich oft schwierigen Zeiten, inne.

Seit 1971 war Kamerad Friedrich Reiff Obmann der Ortsstelle. Unter seiner Leitung wurde die Ortsstelle zu einem fixen Bestandteil der verschiedenen Hilfsorganisationen, die im Bereich der Gemeinde St. Gilgen und Fuschl tätig sind. Über einen Zeitraum von 20 Jahren leitete er die Ortsstelle und wurde 1992 von der Gemeinde St. Gilgen mit der goldenen Ehrennadel gewürdigt. Während seiner Obmannschaft wurde unter anderem die Diensthütte auf dem Zwölferhorn renoviert, wofür unzählige freiwillige Arbeitsstunden aufgewendet wurden. Finanziert wurde der Umbau großteils von der Landesleitung, in deren Besitz sich die Hütte befindet, sowie durch die Ortsstelle selbst.

Als Ausbildungsleiter, Zeug- und Hüttenwart war über lange Zeit Heinz Kappacher tätig. Unter seiner Leitung wurden die Kameraden fortwährend geschult und ständig mit immer neuen Rettungstechniken usw. vertraut gemacht.