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Bergrettung
 

Canyoning

Rettungen aus engen und steilen Schluchten gestalten sich oft sehr schwierig. Das Element Wasser hat schon mancher unterschätzt und zahlreiche Personen kamen an offensichtlich harmlosen Stellen in Not.





Schulung eigener "Canyoning-Retter"

Die Bergrettung kann sich aktuellen Trends nicht verschließen und muss sich auf immer neue Trendsportarten einstellen. So auch beim Thema Canyoning. Seit längerer Zeit werden in der Bergrettung Salzburg in diversen Ortsstellen sogenannte „Canyoning-Retter“ zusätzlich und eigens geschult.


Aufgrund der Zunahme von Einsätzen in verschiedensten Schluchten im Land Salzburg entstand in den Reihen der Bergrettung Salzburg ein größerer Bedarf an besonders geschulten Bergrettern.





Deshalb wurden in der Bergrettung zwei Canyoning Gruppen für das Land Salzburg gegründet:

  • Canyoning Gruppe Nord (Flachgau, Tennengau)
    Leiter: Anton Brandauer, Ortsstelle Golling
  • Canyoning Gruppe Süd  (Pinzgau)
    Leiter: Hermann Fankhauser (Ortsstelle Rauris)

 

Darüber hinaus entstanden neue Ausbildungsrichtlinien, die der Ausbildungsleiter der Salzburger Bergrettung, Gerhard Pfluger, entwickelt hat.

 

Problematische Aspekte des Canyoning
Das Canyoning erfordert eine Auseinandersetzung mit zwei völlig verschiedenen Naturelementen: Fels/Berg und Wasser. Die Gefahren und Risiken dieser beiden Elemente überlagern sich beim Canyoning in vielfältiger Weise.


Daraus ergeben sich besonders hohe Anforderungen an die Ausbildung, Erfahrung und Verantwortung. Diese Fähigkeiten werden in Zusatzausbildungen nach der Ausbildung zum Bergretter/zur Bergretterin geschult. Aufgrund der Topographie von Schluchten und der Zusatzgefahr „Wasser“ spielen neben der alpinen Sicherungstechnik auch Wildwasserkenntnisse eine tragende Rolle.

 

Ausbildung hier...