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Bergrettung
 
 
Der Bergrettungsdienst
erfordert gute Kondition
und Technik.
Der Bergrettungsdienst erfordert gute Kondition und Technik.
In den verschiedenen
Kursen lernen die
Anwärter die
nötigen Techniken.
In den verschiedenen Kursen lernen die Anwärter die nötigen Techniken.
Qualifizierte Ausbildung
durch (Heeres-)Bergführer
als Ausbilder.
Qualifizierte Ausbildung durch (Heeres-)Bergführer als Ausbilder.
Auch der Spass und die
Motivation kommen bei
uns nicht zu kurz.
Auch der Spass und die Motivation kommen bei uns nicht zu kurz.
Bergrettung ist Teamarbeit,
auch das wird bei uns vermittelt.
Bergrettung ist Teamarbeit, auch das wird bei uns vermittelt.
Bergrettung ist ein Miteinander,
wo jeder auf den anderen
angewiesen ist.
Bergrettung ist ein Miteinander, wo jeder auf den anderen angewiesen ist.
Immer mehr Frauen
absolvieren die Ausbildung
zur Bergretterin.
Immer mehr Frauen absolvieren die Ausbildung zur Bergretterin.

Wie wird man Bergretter oder Bergretterin?

Kommen Sie zu uns, wir brauchen Sie, wenn die Voraussetzungen passen. Hier sind einige Informationen, um Klarheit zu geben ...

Grundsätzlich gibt es im Österreichischen Bergrettungsdienst nur ehrenamtliche Tätigkeiten und Funktionen. Das reicht vom Bundesverbandspräsidenten über die sieben Landesleiter, unsere Fachreferenten auf mehreren Ebenen bis hin zu Ortsstellenleitern, Einsatzmann- und „frau“schaften, Anwärtern und Newcomern.

Sorry, keine fixen Jobs bei uns!

Berufsanstellungen gibt es im ÖBRD nur äußerst wenige. Diese betreffen ausschließlich administrative Bereiche in unseren sieben Landesleitungen, wo der Bürobetrieb nur mit hauptamtlichen Kräften möglich ist. Generell eignet sich der Bergrettungsdienst für Jobsuchende von außerhalb NICHT als hauptamtliche Berufslaufbahn. Es gibt KEINERLEI Bezahlung für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte.

Ihre Vorteile ...
Als Mitglied im Bergrettungsdienst haben Sie großen Anteil an unserem Gemeinschaftsleben und den Erfolgserlebnissen, die wir ihnen bei Ausbildung, Übungen und Einsätzen zwangsläufig vermitteln können. Sie haben auch Anteil an dem sehr positiven Image, das der ÖBRD nicht nur auf regionalen Ebenen sondern auch im In- und Ausland genießt. Dazu kommen Vorteile und immer mehr praktische wie theoretische Erfahrung für das eigene Tun im Alpinismus. Weiters können Bergrettungsleute verschiedene Ausrüstungsgegenstände besonders preisgünstig erwerben - für Einsätze und privaten Eigenbedarf.  

Bergretter/in zu sein ist im Grunde ein Lebensstil!
Bei der Bergrettung zu sein schützt viele letztlich auch nachhaltig vor Übergewicht, schlechter körperlicher Verfassung, Sinnkrisen und möglichen anderen Tiefpunkten unseres Lebens. Natürlich muss man/frau auch selbst einiges dafür tun - eine Herausforderung!

Derzeit gibt es bundesweit mehr als 11.000 ehrenamtliche Bergretterinnen und Bergretter in 292 Ortsstellen, in Salzburg sind es mehr als 1.400 Bergretter und - innen in 44 Ortsstellen. Für die Aufnahme von Nachwuchsleuten gibt es einheitliche Kriterien:

  • Entsprechender Bedarf einer ÖBRD-Ortsstelle
  • Klettern im III. Schwierigkeitsgrad im Vorstieg und Fähigkeit zum sicheren Tourenskilauf im hochalpinen Gelände
  • Zeitliche Verfügbarkeit für Einsätze und Ausbildung
  • Körperliche und geistige Eignung
  • Ehrenamtliche und freiwillige Mitarbeit
  • Mindestalter: vollendetes 16. Lebensjahr, Höchstalter 45 Jahre
  • Bei Bewerbern unter 18 Jahren ist das schriftliche Einverständnis der Erziehungsberechtigten eine Voraussetzung.


Was tun?
1. Sie nehmen mit unserer Ortsstelle Kontakt auf, die in Ihrer Heimatgemeinde tätig ist bzw. falls dort keine vorhanden ist – die nächstgelegene in der Region, in der Sie leben und/oder arbeiten.

2. Vereinbaren Sie einen Termin mit der jeweiligen Ortsstellenleitung oder deren Ausbildungs- bzw. Einsatzleitung. Legen Sie am besten Tourenberichte über ausgiebige alpinistische Tätigkeiten vor, berichten Sie über Ihren persönlichen und beruflichen Hintergrund. Wenn es für beide Seiten passt, erhalten Sie schon am Beginn einen Mitgliedsausweis des ÖBRD. Sie sind damit bereits aktives Bergrettungsmitglied. Das ist aber nur der Anfang.

 

3. Probejahr: Im Rahmen eines Probejahres lernen neue KameradenInnen die Aufgaben und Tätigkeiten der Bergrettung in Praxis und Theorie kennen und nehmen aktiv an den laufenden Fortbildungen in ihrer Ortsstelle teil. Das bietet umfangreiche Gelegenheit, sich auch persönlich gegenseitig kennenzulernen und herauszufinden, ob man der ehrenamtliche Tätigkeit eines Bergretters tatsächlich langfristig nachgehen will und kann.

4. Ausbildung: Nun folgen die relativ zeitaufwändigen Schritte der Ausbildung, für die Sie auch Geduld aufbringen müssen. Denn jeder der vier Kurse umfasst rund eine Woche, für die Sie sich frei nehmen müssen.

Man unterscheidet zwischen der Ausbildung in der Ortsstelle und verpflichtend zu besuchenden Kursen der jeweiligen Landesleitung. In der Ortsstelle wird jährlich ein Schulungsprogramm erstellt, in dem man gewisse Vorträge, Übungen, und Schulungen im Rahmen der Ortsstelle besucht. Dazu gibt es auch bezirksinterne Übungen, bei denen meist mehrere Ortsstellen gemeinsam ein mehr oder weniger schwieriges Szenario zu bewältigen haben (Unfallannahmen).

Und es wird von der Ortsstellenleitung entschieden, wann man/frau die Spezialkurse der Landesleitung besuchen darf. Grundsätzlich müssen Sie an drei verschiedenen Kursen teilnehmen. Dauer jeweils ca. eine Woche:

  • Winterkurs (Lawinen, Schneekunde, spezielle Methodiken ...)
  • Sommerkurs (Felsklettern, Suchaktionen, Seiltechnik ...)
  • Eiskurs (Spaltenbergungen, Hochtouren auf Gletschern ...)


Zusätzlich muss man eine erweiterte Ausbildung in Erster Hilfe sowie Grundlagen der Alpinmedizin absolvieren, die beim Roten Kreuz oder bei eigenen Kursen der Landesleitung gemacht werden kann.

Die Bergrettung Salzburg bedankt sich sehr für Ihr Interesse an unseren Einsatzkräften und lädt Sie ein, bei uns tätig zu werden. Für nähere Informationen steht ihnen auch unsere Geschäftsstelle in Salzburg mit Rat und Tat zur Seite und hilft Ihnen bei der Suche nach einer geeigneten Ortsstelle oder bei Fragen zur Ausbildung gerne weiter.