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Bergrettung
 
 

Winter Bezirksübung 2017

6. Februar 2017: Vergangenes Wochenende hielten die Ortsstellen Bad Gastein, Bad Hofgastein, Dorfgastein, Hüttschlag und Großarl ihre Bezirksübung ab. An der Bezirksübung nahmen 64 Bergretter teil, unter ihnen drei Bergrettungshundeführer.

 

Bei der Übung, die von der Ortsstelle Bad Gastein organisiert wurde, ging es in verschiedene Gruppen eingeteilt zur Bergstation des Graukogels. 

Dort wurden die Ortsstellenteilnehmer vermischt und in vier Stationen für die Übungen aufgeteilt. 

 

- LVS-Suche: Drei LVS-Geräte mussten gesucht und ansondiert werden.

- Sondierung, planmässiger Einsatz

- ECD Rutschblock

- SAN-Station: Hier war ein verletzter Skifahrer (Phälungsverletzung, Skitstock im Bauch) im unwegsamen, steilen Gelände erstzuversorgen - UT/Vacuum und zu bergen - seilgesicherter Abtransport.

 

Im Anschluss wurde ein Lawineneinsatz simuliert. In Gruppen, nacheinander angekommen, mussten die Bergretter und Hundeführer neun LVS-Geräte, zwei Wärmeträger und vier mit Schnee gefüllte Rucksäcke orten und bergen. Dies wurde sehr geordnet und rasch erledigt.

"Mir persönlich hat besonders gut gefallen, dass zwei Rucksäcke - die zuerst nicht gefunden werden konnten  - von den zwei anwesenden Hundeführern (Hettegger, Pfund) zuverlässig aufgefunden wurden", so Bezirksleiter Stv. Gerhard Kremser. "Die anspruchsvollen Übungen wurden von allen sehr professionell und diszipliniert durchgeführt."

 

Im Anschluss fand auf der Graukogel Hütte eine Nachbesprechung und ein gemütlicher Ausklang der Übung statt.

 

Text: Gerhard Kremser

Fotos: Kremser und Max Steinbauer

 

 

Winter-Bezirksübung Pongau Süd 2015 in Hüttschlag

Insgesamt nahmen an dieser sehr gut organisierten Winterübung 65 Bergretter, davon vier Lawinenhundeführer-Teams der Ortsstellen Bad Gastein, Bad Hofgastein, Dorfgastein, Großarl und Hüttschlag teil.

Übungsgebiet war zwischen der Karteisalm und dem Karteistörl (Hüttschlag).

„Jede Ortsstelle musste auf einem eigenen Lawinenfeld ihr Können im Bereich der Piepssuche, des Sondieren, der Bergung, Erstversorgung und des Abtransports eines Verletzten unter Beweis stellen“, so der Bezirksleiter Stv. Christian Berger.

Bei herrlichem Wetter und einer Gesamtübungsdauer von doch sechs Stunden wurden alle Stationen zur vollsten Zufriedenheit des Bezirkseinsatzleiters Christian Berger und des Einsatzleiters der Ortsstelle Hüttschlag, Bernhard Klaushofer, erfüllt.

Die Zusammenarbeit zwischen den Ortsstellen ist ein sehr wichtiger Bestandteil, um größere Einsätze professionell abwickeln zu können und dient natürlich der Kameradschaft“, so Berger abschließend.

 

Sommer-Bezirksübung in Grossarl

Bei perfektem Bergwetter konnten die Ortsstellen Pongau Süd die diesjährige Bezirksübung im Grossarler Ellmautal absolvieren.

Es nahmen insgesamt 67 Bergretter und eine Bergretterin der Ortsstellen Grossarl, Hüttschlag, Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein - in vier Gruppen - teil.

Organisiert wurde die Bezirksübung von der Ortsstelle Grossarl.

Unter der Einsatzleitung des Bezirkseinsatzleiter Stv. Christian Berger und dem Großarler Ortsstellenleiter Ignaz Hettegger wurde das Orientieren im Gelände mittels GPS Gerät und Karten geübt. Jede Gruppe musste auch einen Verunfallten Kletterer aus einer Felswand bergen (Kapperbergung) und versorgen und über steiles Gelände zur Filzmoosalm abtransportieren.

Dank der tollen Vorbereitungsarbeit durch die Ortsstelle Großarl wurde allen Teilnehmern ein lehrreiches und reales Einsatzspektrum geboten.

Einen gemütlichen und kameradschaftlichen Ausklang fand der schweißtreibende Übungstag auf der Filzmoosalm, wo für das leibliche Wohl der Teilnehmer bestens gesorgt wurde.

 

Bericht : Bezirksleiter-Stv. Christian Berger und Hannes Saugspier, Grossarl (auch Fotos)

 

Winterbezirksübung Pongau Süd 2013

Am Samstag, 23. Februar 2013, fand in Bad Hofgastein die Winterbezirksübung für die Pongauer Ortsstellen Bad Gastein, Bad Hofgastein, Dorfgastein, Großarl und Hüttschlag statt. 75 Bergretter wurden zu einem Lawinenabgang ins Skigebiet Schlossalm alarmiert.

Für die Einsatzkräfte galt es auf dem etwa 100m breiten und 200m langen Lawinenkegel zahlreiche Aufgaben zu bewältigen. Angenommen wurde, dass sechs Personen verschüttet seien, welche alle sehr rasch durch die drei Bergrettungs-Lawinenhunde und mittels LVS gefunden werden konnten. Es galt die Verschütteten aus der Lawine zu befreien, zu versorgen und mittels Akja ins Tal zu bringen.

Die Zusammenarbeit mehrerer Ortsstellen untereinander im Einsatzfall, sowie das Kennenlernen der Kameraden waren wieder wichtige Erfahrungen bei dieser Großübung. Nach der gemeinsamen Übung ging es zum gemütlichen Teil in den Aeroplanstadl, wo die Abschlussbesprechung und ein Essen auf die Teilnehmer wartete.

 

Bericht: Christian Berger, Bezirksleiter Stv Pongau

Foto: Gerhard Imlauer und Coen Weesjes


SOMMERBEZIRKSÜBUNG 2012

Technisch anspruchsvolle Bezirksübung Süd bei Hitzerekord

30. Juni 2012: Ein Zugunglück in der Gasteiner Klamm mit mehreren Schwer- und Leichtverletzten - so lautete die Übungsannahme der Bergrettungs-Bezirksübung Süd. Die Bergrettungsmitglieder der Ortsstellen Dorfgastein, Bad Hofgastein, Bad Gastein, Großarl und Hüttschlag wurden am vergangenen Wochenende zu diesem „Großeinsatz“ alarmiert.

 „Die technischen Herausforderungen waren für die Bergretter enorm“, so der Bergrettungs-Bezirksleiter Sepp Hettegger. Ein Verletzter musste mittels Seilbahn über die Gasteiner Arche transportiert werden. Die restlichen Opfer wurden mittels Faserseilwinde und teilweise mittels Mannschaftsflaschenzug bis zu hundert Meter nach oben geborgen.

 

„Eine realistische Annahme, die die volle Konzentration und Mitarbeit aller Bergretter stark beansprucht hat“. Zwei Mitglieder der Canyoninggruppe Süd wurden zusätzlich zur Übung angefordert. „Die Übung wurde einsatzrealistisch durchgeführt, denn die einzelnen Mitglieder der Ortsstellen kamen gestaffelt - je nach Anfahrtsweg - zum Einsatzort unter der Gigerachbrücke“, schildert Sepp Hettegger.

Mitunterstützt wurden wir von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, die ein Teil unserer „Opfer“ waren. Bei der anschaulichen Abschlussbesprechung (samt Bildpräsentation und Aufarbeitung der einzelnen Stationen) konnten wir auch Bgm. Rudolf Trauner aus Dorfgastein begrüßen, der in einer Ansprache unsere Arbeit wertschätzte.

 

Bericht: Maria Riedler
Fotos: Gerhard Imlauer

 

Bezirksskitour Pongau-Süd Dorfgastein

Am vergangenen Samstag fand am Nachmittag die jährliche Bezirksskitour-Süd in Dorfgastein statt.
Bei bestem Wetter ging es vom Ortsteil Unterberg über die Amoser Heimalm und die Amoser Hochalm, wo einige Kameraden bereits bei einer gemütlichen Rast auf der Hütte verblieben.
Die Tour führte weiter auf das Hahnbalzköpfl und nach einer Pulverschneeabfahrt auf den Anthaupten.
Insgesamt waren 51 Bergretter auf Tour.
Herzlichen Dank an die OS Dorfgastein für die Organisation dieser gelungenen Bezirkstour. Die Mitglieder der Ortsstelle organisierten eine hervorragende Verpflegung - samt Schweinsbraten und musikalischer Umrahmung durch die Klammgeister am Abend!

 

Bericht und Foto: Bezirksleiter Stv. Coen Weesjes (und Gerhard Imlauer)


Länderübergreifende Winterübung

Eine intensive Trainingseinheit absolvierten die Pongauer Bergrettungsortsstellen Süd bei ihrer vergangenen Bezirksübung am 26. März. Auf etwa 2.446m Höhe in den Niederen Tauern zwischen Goldberg- und Ankogelgruppe, im Bereich der Hagenerhütte, wurde eine durchaus anspruchsvolle Winterübung abgehalten.
Knapp 130 Einsatzkräfte des Bezirkes Pongau Süd übten gemeinsam mit zwei Kärntner Bergrettungsortsstellen (Mallnitz und Fragant) die unterschiedlichsten Winterszenarien im Stationsbetrieb. Vor Übungsbeginn wurden die Stationsbetreiber von der Besetzung Martin 1 (Danke!) ins Gelände gebracht.
Im Tal/Bereich Sportgastein wurde eine Zentrale Einsatzleitung (Leitung Bezirks-Katastrophenreferent Max Maurer) errichtet, um der Taleinsatzleitung Unterstützung geben zu können. Unterstützung erhielten wir auch durch das Kommandofahrzeug des Bezirkes Pongau und der Freiwilligen Feuerwehr.
Die Besatzung der Black Hawk flog die Bergretter ins Gelände, wo unter der Aufsicht von sehr kompetenten und kritischen Stationsbetreibern die Lawinenarbeit trainiert werden konnte. "Die Mannschaften waren sehr engagiert und diszipliniert", so Bezirksleiter Sepp Hettegger zur Arbeit der Bergrettungsmannschaften und er dankt allen Bergrettern für die Mitarbeit, besonders auch der ausführenden Ortsstelle Bad Gastein. Vor Ort und hinter den Kulissen fanden sich in der Organisation - wie meistens  - unsere beiden Pongauer Bezirksleiter Stv. Gerhard Imlauer und Coen Weesjes, Landesleiter Estolf Müller und der Einsatzleiter Andreas Kandler und OL-Stv. Andreas Mühlberger aus Bad Gastein.
Gefreut haben sich so manche über die durchaus lobenden Worte der "Black Hawk" Hubschrauberbesatzung für den geordneten Übungsablauf, diese konnte etwa um 19 Uhr beendet werden.

Bilder: Coen Weesjes/Bezirksleiter Stv

Unglück in Kletterwand: Bezirksübung Pongau Süd

75 Bergretter der Ortsstellen Großarl, Hüttschlag, Badgastein und Hofgastein übten am vergangenen Wochenende den Einsatzernstfall bei einer gemeinsamen Bezirksübung. „Die vier Einsatzleiter hatten eine zufällig zusammengestellte Mannschaft“, schildert der Pongauer Bezirksleiter Josef Hettegger.
„Jede Mannschaft bekam eine unterschiedliche Aufgabenstellung. Ihre einzige Information zum Start war nur eine kurze Meldung des Roten Kreuzes, nämlich ein Unfall im Klettersteig in Hüttschlag, ohne konkreten weitere Angaben“.
Es stellte sich dann für die Einsatzkäfte der Pongauer Bergrettung Süd heraus, dass insgesamt vier Verunglückte aus der Wand zu bergen waren: Verunglückte mit Hängetrauma, Unterarm- und Schenkelbruch und ein Verunglückter mit einer schweren Kopfverletzung.
Unter den „Opfern“ war übrigens auch der Bürgermeister von Hüttschlag, Hans Toferer, zu bergen.
„Insgesamt waren die Leistungen der teilnehmenden Bergretter sehr gut“, so ein zufriedener Bezirksleiter Hettegger, der ansonsten mit Lob eher sehr zurückhaltend ist.
„Die Zusammenarbeit war wirklich gut, man hätte niemals geglaubt, dass dies die Bergrettungsmänner nicht schon vorher zusammen trainiert hätten. Das hat wirklich gut funktioniert.“
Auch der anwesende Bergrettungsarzt stellte den Pongauer Ortsstellen ein großes Lob für die gute Erstversorgung der Verunglückten aus.
Getestet wurde weiters der reibungslose Funkverkehr – bei so vielen Opfern, die gleichzeitig aus der Wand geborgen werden mussten, war dies ebenfalls eine zusätzliche Herausforderung für die vielen Teilnehmer!

Foto: Coen Weesjes und Gerhard Imlauer