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Bergrettung
 
 

Bezirksübung Pongau Nord

Ein Bergretter flog einen
Baum zur Landung an.
Ausgraben Verschütteten
Transport zur Gondel

Ein Lawinenabgang mit einem verschütteten Variantenfahrer und zwei abgestürzten Paragleitern - so lautete die Übungsannahme der Alarmübung der Bergrettungsortsstellen Pongau Nord.

Zwei Paragleiter Piloten hätten zufällig den Lawinenabgang beobachtet und seien in Folge kollidiert. Einer der beiden Piloten flog gegen einen Baum und der andere stürzte zu Boden und wurde dabei schwer verletzt. 

22 Bergretter der Ortsstellen St. Johann und Bischofshofen waren bei dieser Alarmübung am späten Freitag schließlich anwesend und leisteten gemeinsam mit sechs Mitarbeitern der Bergbahnen Werfenweng eine schnelle und gute Versorgung. Zuerst wurde der Verschüttete von der ersten Mannschaft vor Ort sondiert und anschließend reanimiert und nach den neuen Richtlinien weiter ins Tal abtransportiert (5 Minuten Reanimation, 5 Minuten Abtransport).

Der schwer verletzte Paragleiter wurde - nachdem er von einem Bergrettungshund gefunden wurde - erstversorgt und anschließend mittels Motorseilwinde in einer Rolltrage zur Materialgondel der Bergbahnen geborgen.

Der Paragleiter, der im Baum gelandet war (in Wirklichkeit flog ein Bischofshofener Bergretter diesen Baum an) konnte von einem weiteren Trupp unverletzt vom Baum geborgen werden. Bravourös hier die Leistung selbst von älteren Kollegen, die mit Skischuhen zur Bergung anrückten …

„Wie viele Einsatzkräfte stehen uns bei so einer Übung in Wirklichkeit zur Verfügung und wie sieht die Alarmierung aus - das war ein großer Schwerpunkt dieser Bezirksübung“, so Hannes Laner, der mit der Ortsstelle Bischofshofen die Übung ausrichtete. Sein Resümee: „Wichtig bei einer solchen Übung ist es auch, zu sehen wie die Mobilität vor Ort ist und der Mannschafts- und Materialtransport mittels Skidoos oder anderen Fahrzeugen zur Unglücksstelle. Vor Ort wurde extrem gut gearbeitet, doch die Alarmierungsabläufe gehören noch optimiert.“

Er dankt den Mitarbeitern der Bergbahnen Werfenweng für die Unterstützung bei der Übung.


Text und Bilder: Maria Riedler, Bergrettung Bischofshofen

 

Zur Bildgalerie hier ...


Bezirksübung Pongau Nord in Mühlbach/Hochkönig

Die Bergrettungsortsstellen Mühlbach, St. Johann, Bischofshofen und Werfen hielten am Samstag, 8. Juni, in der Barbaraschlucht (unweit Mitterberger Erzweg) ihre diesjährige Bezirksübung ab. „Ursprünglich war in einem anderen Bereich im Riedingtal diese Übung geplant, aber aufgrund der Schneemassen haben wir kurzfristig umdisponiert“, so der Übungseinsatzleiter und Ortsstellenleiter von Mühlbach, Thomas Knöpfler. Übungsannahme waren drei Verletzte - ein Biker, ein Schwammerlsucher und ein Wanderer - im unwegsamsten Gelände. Die Positionen der Verunglückten wurden mittels GPS-Koordinaten angegeben und die 33 Teilnehmer der Bezirksübung mussten in durchmischten Gruppen die Schwerverletzten mittels verschiedenster Techniken (Seilzug, Seilbahnbergung etc.) - von unten nach oben - bergen.

 

Hier noch der Bericht der Ortsstelle Mühlbach... 

 

 

 

Foto: Johnny Morano (Bergrettung Mühlbach)

Erfolgreiche Schwerpunktübung Pongau Nord

Samstag, 2. Juni 2012: Von zahlreichen Bergrettern belagert war ein steiles Waldstück oberhalb von St. Johann. Grund des Großeinsatzes war die Sommer-Bezirksübung der Bergrettungsortsstellen Nord, dazu gehören die Einsatzkräfte aus St. Johann, Bischofshofen, Mühlbach und Werfen.

Das sehr realitätsnahe und spektakuläre Szenario: die Bergung mehrerer verletzten Personen aus steilem und völlig unwegsamen Gelände. Dazu kam eine Bergung eines abgestürzten Paragleiters aus den Wipfeln eines Baumes.

„Das Übungsgebiet ist auch ein typisches Einsatzgebiet unserer Ortsstelle“, so der St. Johanner Einsatzleiter Hans Fritzenwallner.


Die 45 teilnehmenden Bergretter aus den vier Ortsstellen wurden durchmischt in vier Gruppen eingeteilt und bekamen ihre jeweils etwas unterschiedlichen Übungsannahmen. Daraus ergaben sich auch die nötigen Techniken zur Bergung, jede Gruppe musste jedenfalls ein „Unfallopfer“ medizinisch erstversorgen und anschließend redundant gesichert aus dem Steilgelände bergen.

 

Realistisch aufbereitete Übung

Neben dem Üben der Bergungstechnik ist das Zusammentreffen der verschiedenen Ortsstellen ein wesentlicher Aspekt der Großübung. Solche Veranstaltungen sind wichtige Gelegenheiten, um die Kameraden aus den anderen Orten kennen zu lernen, und auch die Zusammenarbeit in weniger bekannten und eingespielten Teams für den Ernstfall zu proben.


"Das Ausbildungsniveau und das Engagement unserer Kameraden war sehr hoch. Die gesteckten Schwerpunkte und Ziele wurden geübt und sehr schnell gut erreicht! Ich bin mit dem Ablauf der gesamten Fortbildung äußerst zufrieden," meinte Bezirksleiter Sepp Hettegger.


"Die Bergretter mussten ihre Fertigkeiten in Seil- und Sicherungstechnik an den Tag legen. Jeder einzelne Teilnehmer war ständig beschäftigt, das war auch ein Ziel der Übung", so Hans Fritzenwallner, Ausbildungsleiter der Ortsstelle St. Johann.

 

Rasche Abwicklung

 

 "Wir waren gut ausgerüstet, auch mit Einsatzfahrzeugen wie Quads. Ich freue mich besonders über die gezeigte, große Motivation und die disziplinierte Zusammenarbeit aller Kameraden“, so Sepp Hettegger.

"Wir konnten den BergretterInnen eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Übung bieten", meinen Fritzenwallner und Hettegger und bedanken sich besonders bei allen Teilnehmern, Organisatoren und bei der Feuerwehr für die Unterstützung. Herzlichen Dank auch an Resch Willi für die eindrucksvoll professionelle Schminke unserer "Opfer"!

 

Text: Maria Riedler
Foto: Coen Weesjes, Othmar Prommegger und Maria Riedler

 

 

 

Winterbezirksübung Pongau Nord

Die Winter-Bezirksübung der vier nördlichen Pongauer Bergrettungsortsstellen (Werfen, Bischofshofen, St. Johann und Mühlbach) wurde von der Ortsstelle Werfen in der Wengerau (Elmaualm) organisiert.
65 Bergretter wurden vor verschiedenste Aufgaben gestellt: Mit dem eigenen, vorhandenen Ausrüstungsmaterial wurde etwa die Lawinenverschüttetensuche mittels LVS-Gerät trainiert und das Sondieren nach Gegenständen und Rucksäcken. Dazu gab es die Aufgabe eines gesicherten UT-Abtransport eines Verletzten durch schwieriges Gelände zu lösen. Immer situationsbezogen und immer waren die einzelnen Mitglieder der Ortsstellen durchmischt und vor unterschiedlichste Aufgaben gestellt. Geübt wurde u.a. auch der Einsatz von verschiedensten Befestigungsstechniken wie "Toter Mann", HMS etc.
"Die Motivation der Bergretter war erfreulich hoch, ebenso die gezeigte Disziplin an der Rettungsarbeit ", so Bezirksleiter Sepp Hettegger resümierend.  "Es gab für jeden immer etwas zu tun".
Er bedankt sich bei der ausführenden Ortsstelle Werfen für die perfekte Vorbereitung der Übung.
Auch die Bürgermeister der Gemeinden Werfenweng, Pfarrwerfen und Werfen zeigten ihre Verbundenheit mit unserer Bergrettung und kamen zur gemütlichen Abschlussbesprechung in den Alpenhof.



Herzlichen Dank an WALTER ASCHAUER, Bezirksleiter Stv. COEN WEESJES und Bezirksleiter Stv. GERHARD IMLAUER für die folgenden Bilder!