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Bergrettung
 

Schwerpunktübung Pinzgau Nord 2017

Die Ortsstelle Leogang organisierte am Samstag, dem 05.08.2017 die Sommerübung Pinzgau Nord auf der Passauerhütte in den Leoganger Steinbergen. 35 Männer und 2 Frauen aus den Ortsstellen Leogang, Saalfelden, Lofer, Unken und Dienten nahmen an der Felsübung teil.

 

Der Ortsstellenleiter von Leogang Hans Embacher und Bernd Tritscher, Bezirksleiter vom Pongau, begrüßten die Teilnehmer. Danach wurden die Bergretter in drei Gruppen eingeteilt und der Stationenbetrieb konnte beginnen.


1. Station:  Mannschaftsseilrolle und Mannschaftsflaschenzug 
2. Station:  Kaperbergung nach oben
3. Station:  Aufbau einer Seilbahn mit Kransystem

 

Bezirksleiter Bernd Tritscher lobte den reibungslosen Übungsverlauf. „Es ist wichtig, dass die Nachbarortsstellen gemeinsam Übungen durchführen und dadurch auch Einsätze gut bewältigt werden können. Eine gut funktionierende Kommunikation zwischen den verschiedenen Ortsstellen ist Basis für gut ablaufende einsatzübergreifende Einsätze.“ Auch Ortsstellenleiter Hans Embacher war mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden: „Die fünf Ortsstellen haben hervorragend zusammengearbeitet und die drei Stationen ohne Probleme gemeistert.“

 

Ernstfall nach Übungsende

Als die Übung zu Ende war, musste die Ortsstelle Leogang zu einem Ernstfall ausrücken. Ein Mann hatte sich beim Aufstieg auf die „Dreizint Hörner“ im Nebel verirrt und den Knöchel verletzt. Da ihn der Notarzthubschrauber wegen Nebel nicht orten konnte, wurden zwei Mann der Bergrettung Leogang von der Passauerhütte zu den Dreizint Hörnern geflogen um den Mann zu suchen.

 

Nachdem sich der Nebel gelichtet hatte konnte der Verletzte doch noch Notarzthubschrauber aufgenommen und zur weiteren Versorgung in das Krankenhaus Zell am See geflogen werden.

 

Die BR Leogang möchte sich auf diesem Wege beim Ausbildungsteam für die perfekte Vorbereitung der Übung bedanken.

 

Bilder: ÖBRD, J. G. Embacher