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Bergrettung
 

Bezirksübung Pinzgau Nord

51 Bergrettungsfrauen und -männer der Ortsstellen Unken, Lofer, Saalfelden, Dienten und Leogang übten letzten Samstag, dem 09.06.2018, gemeinsam Bergungen am Urlkopf bei Lofer.

 

Bezirksübungen bzw. Schwerpunktübungen finden zweimal jährlich statt. Die diesjährige Schwerpunktübung der Ortsstellen „Pinzgau Nord“ fand im Bereich des Urlkopfes, einem stark frequentierten Klettergebiet in Lofer, statt. Die Bergretter übten dabei intensiv die ortsstellenübergreifende Zusammenarbeit bei Bergungen aus alpinen Kletterrouten.

 

Anwendung neuer Systeme

Insgesamt 51 Bergrettungsmänner und Bergrettungsfrauen übten unter Anleitung der Landes- und Ortsstellenausbildner verschiedene Bergeverfahren mit den Dyneemaseilen. Die Vorteile der seit einiger Zeit bei der Bergrettung Salzburg im Einsatz befindlichen Dyneemaseile sind unter anderem weniger Gewicht und größere Reichweite. „Doch wie jedes neue System muss auch dieses immer wieder in der Praxis angewendet und geübt werden“, so Martin Leitinger, Ortsstellenleiter von Lofer.

 

Regelmäßiges Training der Bergetechniken

Inhalte der diesjährigen Sommerübung waren unter anderem Kaperbergungen mit Bergung nach oben, Seilrolle, Mannschaftsflaschenzug, sowie nach unten Seilverlängerungen. „Auch die verschiedenen Bergetechniken müssen immer wieder trainiert werden, damit im Ernstfall alles sitzt,“ ergänzt Bernd Tritscher, Bezirksleiter vom Pinzgau.

 

Erfolgreiche Zusammenarbeit der Ortsstellen

„Bergungen aus hohen Wänden sind aufgrund des schwierigen und exponierten Geländes anspruchsvoll und materialintensiv. Einmal mehr hat sich hier die sehr gute ortsstellenübergreifende Zusammenarbeit der fünf Ortsstellen gezeigt,“ zieht Bernd Tritscher ein positives Resume und bedankt sich bei Ortsstellenleiter Martin Leitinger und seinen Bergrettungskameraden für die perfekte Vorbereitung der Bezirksübung.

 

Bilder: ÖBRD, Bezirk Pinzgau