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Bergrettung
 
 
Landesleiter Estolf Müller
und der neu gewählte
Landesleiter Hausa Laireiter
mit LH Wilfried Haslauer
Bezirksleiter der Salzburger
Bergrettung
Ortsstellenleiter der
Bergrettung Salzburg
Teil der Landesleitung
LH Wilfried Haslauer gratuliert
dem neuen Landesleiter Laireiter
Lungauer Team mit neuem
Landesleiter Hausa Laireiter
69. Landesversammlung beim
Gamswirt in Tamsweg
Lungauer Bergretter singen
das Bergrettungslied

69. Landesversammlung in Tamsweg: Neuwahlen, Auszeichnung und 120 Jahre Bergrettung

3. April 2016. Am Samstag wurde bei der 69. Landesversammlung der Bergrettung Salzburg in Tamsweg ein neuer Landesleiter gewählt. Der bisherige Landesleiter Estolf Müller, der seit 45 Jahren Bergretter und seit 2007 Landesleiter der Bergrettung Salzburg war, wurde mit dem Ehrenzeichen des Landes Salzburg ausgezeichnet. Ihm folgt als neuer Landesleiter Balthasar Laireiter.

 

Ziele des neuen Landesleiters

Unser neuer Landesleiter präsentierte in seiner Rede seine Ziele und Vorstellungen für die Zukunft. Warum er dieses zeitintensive Amt angenommen hat begründet „Hausa“ folgendermaßen: „ In der Bergrettung sind drei Prämissen sehr wichtig, wegen denen ich der Bergrettung beigetreten bin. Die Kameradschaft, das Vertrauen und die Freundschaft.“

 

120 Jahre Bergrettung

Neben der feierlichen Ehrung von Altlandesleiter Estolf Müller durch Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer waren die Feierlichkeiten rund um das Jubiläum 120 Jahre Bergrettung Österreich – 115 Jahre Bergrettung Land Salzburg – 70 Jahre Neugründung ÖBRD ein weiterer Höhepunkt. Pressereferentin Maria Riedler interviewte „Zeitzeugen“. Dabei wurde auch das „Jubiläumsheft“ präsentiert.

 

Ehrengäste

Im öffentlichen Teil konnten viele Ehrengäste aus der Politik wie etwa Dr. Wilfried Haslauer, die Landtagsabgeordneten Ing. Manfred Sampl und Ernst Rothenwänder, der Bürgermeister der Gemeinde Tamsweg, Georg Gappmayer. Weiters konnten begrüßt werden Mag. Norbert Altenhofer (Kathastrophenref.), Bez. Hauptfrau Mag. Dr. Michaela Rohrmoser, Bez.kat.ref. RR Philipp Santner, DI Bernd Essl (ASFINAG) sowie Freunde aus den Rettungsorganisationen Rotes Kreuz (Bez.Komm. ORR Anton Schilcher), Wasser- und Höhlenrettung (LL Stv. Gernot Salzmann), der Feuerwehr (Bezirsksfeuerwehrkomm. Hannes Pfeifenberger) sowie Ehrengäste aus der Bergrettung wie etwa Gruhn Erhard (Altlandesleiter Salzburg), Franz Lindenberg, Präsident des Bundesverbandes des ÖBRD sowie die LL Hermann Spiegl aus Tirol und Otmar Striednig Kärnten sowie Martin Gurdet - Geschäftsführer des BV - und unsere "Zeitzeugen", begrüßt werden.

 

Über Grußworte von LH. Dr. Wilfired Haslauer, Bezirkshauptfrau Mag. Dr. Michaela Rohrmoser ( BH Tamsweg), Bürgermeister Georg Gappmayer (Gem. Tamsweg) und Franz Lindenberg (ÖBRD BV) freuten sich die Bergretterganz besonders.

 

Tagesordnung (pdf)

 

Neuwahlen

  • Landesleiter: Balthasar Laireiter
  •  Landesleiter Stellvertreter: Klaus Wagenbichler, NEU: Peter Lippert

 

Bei den Referaten NEU hinzugekommen sind:

  • Brandauer Anton (2. Stellvertreter, Referat Ausbildung und Ausrüstung)
  • Edlinger Josef: (2. Stellvertreter Referat Sanitätswesen)

 

Vorstellung neuer Funkionäre

Im letzten Jahr gab es auch Wechsel auf Funktionärsebene in den Bezirken und Ortsstellen. Altlandesleiter Estolf Müller freute sich über die ambtionierten Bergretter und "viel frisches Blut und unverbrauchte Energie".

 

In den Bezirken:

  • Flachgau: Bezirksleiter Roland Schimpke  und sein Stellvertreter Josef Lindenthaler
  • Pinzgau: Bezirksleiter Bernd Tritscher und sien Stellvertreter Franz Gensbichler

Neue Ortstellenleiter:

  • Golling: Anton Vidreis
  • Kaprun: Thomas Leitner
  • Krimml: Peter Nothdurfter
  • Muhr: Michael Schlick
  • Obertauern: Matthias Schilchegger
  • Strobl: Manfred Grabner

 

Ehrungen

Geehrt wurden für 25 Jahre Bergrettungsdienst die anwesenden OL Christian Schartner (Hallein), Hannes Hutter (OL Radstadt), für 40 Jahre Albert Herzog (Ref. Stv. Ausbildung und Ausrüstung), Franz Apfelknab ((Bez. Leiter Stv. Tamsweg), Balthasar Laireiter (LL).

Für besondere Verdienste wurden die zurückgetretenen Funktionäre Sepp Herzog und Albert Rohrmoser ausgezeichnet. Geehrt wurde auch Hans Peter Stotter (Alt Bezirksleiter Stv. Pinzgau)

 

Leistungsstarke Organisation

Estolf Müller hat sich in seiner Funktion als Landesleiter des ÖBRD Salzburg bis zum heutigen Tage außergewöhnliche Verdienste erworben. In seiner Amtszeit wurden viele maßgebliche Neuerungen und markante organisatorische und strukturelle Optimierungen vollzogen. Nicht zuletzt dank seines Einsatzes und Weitblicks konnte sich die Salzburger Bergrettung unter seiner Führung zur heutigen modernen und leistungsstarken Bergrettungsorganisation entwickeln. 

 

Ein wesentlicher Meilenstein war dabei die gemeinsame Landesrettungszentrale mit dem ÖRK, der ÖWR und der ÖHR. Damit konnten dringende und notwendige Anforderungen an eine zeitgemäße Infrastruktur unserer Landesleitung und ihrer Geschäftsstelle Rechnung getragen werden. 

 

Finanzielle Bürden

Eine große Herausforderung war und ist es, mit den ständig steigenden und umfangreichen finanziellen Anforderungen des Bergrettungsdienstes Schritt zu halten. Während der Amtszeit von Landesleiter Müller hat sich die Ausbildung und Ausrüstung der Einsatzkräfte professionalisiert - die Bergrettung wurde 2013 zur gesetzlich anerkannten Rettungsorganisation. Doch auch die Kosten haben sich in dieser Zeit beinahe verdreifacht. 

 

Nur 25 Prozent davon werden durch die öffentliche Hand getragen, der Rest muss durch Aufbringung von Förder-, Sponsoren- und Einsatzverrechnung getragen werden. „Da eine gesicherte Finanzierung Grundlage für die künftige Erfüllung des öffentlichen Auftrages ist, ist eine Erhöhung der öffentlichen Finanzierung unverzichtbar und muss ausverhandelt werden“, so der neu gewählte Landesleiter Balthasar Laireiter.

 

Viele Stunden für Aus- und Fortbildung

Derzeit gibt es im Bundesland Salzburg 1.235 aktive Bergretter, darunter 46 aktive Frauen. Im vergangenen Jahr leistete die Bergrettung Salzburg 108.160 Stunden für Ausbildung und knapp 10.000 Stunden für die Einsätze.

 

Bericht: Hutticher / Riedler

Bilder: Riedler / Kocher