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Bergrettung
 
Referenten und
Ortsstellenleiter bei JHV
Jahreshauptversammlung m
it vielen programmpunkten
und Diskussionen
Zahlreiche Ehrengäste
OL Roland Schimpke
stellt Bergrettung
Stadt Salzburg vor
Ein kleiner Teil unserer
Jungbergretter 2013
mit Ausbilder und
LL Stv. Klaus Wagenbichler
und LL Stv. Hausa Laireiter

67. Jahreshauptversammlung Bergrettung Salzburg in Salzburg

Die 43 Ortsstellenleiter und die zahlreichen Referenten der Landesleitung versammelten sich am Samstag, 05. April, zur 67. Jahreshauptversammlung (JHV) der Bergrettung Salzburg in den neuen Räumlichkeiten in der Stadt Salzburg.

Landesleiter Estolf Müller dankte der Stadt, dem Land und dem Gemeindebund für die finanzielle Unterstützung für unsere neuen Räumlichkeiten und dem Roten Kreuz für die gute Zusammenarbeit. Diese neuen Räumlichkeiten sind ja einzigartig in Österreich: Hier werden Synergien genutzt und so finden in einem Gebäude vier Einsatzorganisationen (Rotes Kreuz, Bergrettung, Wasserrettung und Höhlenrettung) ihren Platz.

 

Zahlreiche Ehrengäste
Dazu freuten wir uns sehr über die Teilnahme von Militärkommandant Stv. Oberst Franz Pritz (Militärkommando Salzburg), Landesrettungskommandant Toni Holzer (Rotes Kreuz Salzburg), Katastrophenreferent Norbert Altenhofer (Land Salzburg), Kurt Möschl (Alpin Polizei), Hannes Frankhauser (Wasserrettung Salzburg), Helmut Obermair (Höhlenrettung Salzburg), Manfred Rotschädl (Salzburger Zivilschutzverband), Annemarie Lehner (Gemeinderätin der Stadt Salzburg, SPÖ), Kurat Bernhard Rohrmoser und weiters dem Landesleiter der Bergrettung a.D. Erhard Gruhn, sowie Sepp Pfeffer und Hans Gradl. 

Viele Einsätze 

1.926 Bergretter im Bundesland Salzburg, davon 57 Frauen, leisteten im vergangen Jahr 9173 Einsatzstunden (478 Einsätze)  für in Bergnot geratene Menschen im Bundesland Salzburg. Davon konnten 16 Menschen leider nur noch tot geborgen werden.

Darüber hinaus sind es allerdings noch viel mehr tausende Stunden (117.864), die Salzburgs Bergretter ehrenamtlich für die umfangreiche Aus- und Fortbildung leisten.

Der Ortsstellenleiter der Stadt Salzburg, Roland Schimpke, gab einen Überblick über die umfangreiche ehrenamtliche Arbeit und das Einsatzgebiet der Bergrettung Stadt Salzburg. Dieses erstreckt sich ja von den als Ausflugsziel beliebten Stadtbergen samt Klettersteig bis zur Osterhorngruppe. Die Salzburger Bergretter haben eine stetig wachsende Zahl an Einsätzen, die Paragleiter-Bergungen, Klettersteig-Bergungen bis hin zu Canyoning-Bergungen (Spezialgebiet) beinhalten.

Finanziellen Rahmenbedingungen schwierig

„Die finanziellen Rahmenbedingungen sind für unsere ehrenamtliche Einsatzorganisation jedoch wieder - wie nun schon mehrere Jahre - nur knapp zu schaffen“, so Finanzreferent Martin Malter.Wir danken Stadt und Land Salzburg und den Gemeinden für die finanzielle Unterstützung unserer Rettungsorganisation“, betont Landesleiter Müller. „Sie tragen etwa ein Viertel der Fixkosten für Ausbildung und Ausrüstung. Heuer zeichnet sich erfreulicherweise ein neues Rekordjahr an Förder-Mitgliedern für unsere Organisation ab. Diese kommen - gemeinsam mit unseren Sponsoren - für den großen Rest an finanzieller Unterstützung unserer Organisation auf. Dafür können unsere Förderer auf eine unglaublich günstige Versicherung für alpine Rettungskosten zurückgreifen. Mit einem jährlichen Beitrag von 22 Euro ist die komplette Familie versichert“.

Ehrung unzähliger Mitglieder der Bergrettung 

Weiters wurde im offiziellen Teil unsere neuen Funktionär vorgestellt: Wir freuen uns über einen Rechtsreferenten Stv: Dr. Alexander Bosio.

Peter Gruber wurde als neuer Ortsstellenleiter für Zederhaus begrüßt. 

Neben den vielen Ehrungen unserer langjährigen Mitglieder wurde persönlich gedankt: dem Rauriser Ortsstellenleiter und Ausbilder der Bergrettung, Wolfgang Rohrmoser, er feiert heuer 25 Jahre Mitgliedschaft, ebenso dem Abtenauer Ortsstellenleiter Werner Quenberger und Sepp Pfeffer für 50 Jahre. Der Ortsstellenleiter von Altenmarkt, Hans Schneider, feiert heuer 40 Jahre Mitgliedschaft bei der Bergrettung.

Ebenso wurde zurückgetretenen Funktionären gedankt: Charly Egger (Bergrettungshunde), Michael Kössler (Ortsstellenleiter Zederhaus), Ludwig Kranabetter (Ortsstellenleiter Zell am See), Hermann Altenhuber (Kassaprüfer).

Im Anschluss wurden die im Jahr 2013 fertig ausgebildeten Jungbergretter begrüßt.

Bericht und Bilder: Maria Riedler