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Bergrettung
 
Landesleitung Bergrettung Salzburg - LL Estolf Müller mit seinen zwei Stellvertretern Klaus Wagenbichler und Balthasar Laireiter
Anträge und Wahlen bei 66. JHV
Anträge und Wahlen bei 66. JHV
Vertreter aus Politik
Fahnenweihung mit Kurat und Frau Puchner
Urgestein aus Bad Gastein
Ein Teil der 13 Fachreferenten der Bergrettung Salzburg

66. Jahreshauptversammlung Bergrettung Salzburg in Filzmoos

Die Landesleitung der Salzburger Bergrettung stellte sich am Wochenende bei der 66. Jahreshauptversammlung in Filzmoos zur Wahl. Estolf Müller wurde wiederholt zum Landesleiter gewählt. Ebenso seine Stellvertreter Klaus Wagenbichler und Balthasar Laireiter.

Landesleiter Estolf Müller bekam bei der Wahl in Filzmoos zum dritten Mal nahezu 100 Prozent Zustimmung zu seiner Kandidatur als Landesleiter der Bergrettung Salzburg. Als seine Stellvertreter wurden Klaus Wagenbichler und Balthasar Laireiter gewählt. Neu gewählt wurde auch Josef Hettegger - ehemaliger Pongauer Bezirksleiter - als Flugrettungsreferent. Die restlichen Fachreferate blieben in den bisher bewährten Händen.


Estolf Müller dankte den 43 Ortsstellen der Bergrettung Salzburg für die hervorragende Arbeit. „Ich freue mich über mein professionelles Team“, meint Müller.


1.926 Bergretter im Bundesland Salzburg, davon 57 Frauen, leisteten im vergangen Jahr 10.916 Einsatzstunden für in Bergnot geratene Menschen im Bundesland Salzburg.


Darüber hinaus sind es allerdings noch viel mehr tausende Stunden, die Salzburgs Bergretter ehrenamtlich für die umfangreiche Aus- und Fortbildung leisten.


Für die Bergrettung Salzburg hat sich in den vergangenen Jahren sowohl in der Aus- als auch in der Weiterbildung sehr viel an Professionalisierung ergeben. Neue Ausbildungserfordernisse samt Prüfungen zeigen ein hohes Leistungsniveau.
„Bei unseren ehrenamtlichten Aktivitäten nimmt die Prävention von Unfällen eine wichtige Rolle ein. Hier hat die Bergrettung Salzburg im vergangenen Jahr vor allem für Kinder und Jugendliche viele Vorträge und Schulungen angeboten“, so Landesleiter Müller. Bei 30 Veranstaltungen wurde unter dem Motto „Be cool - stay safe“ - auf alpine Gefahren hingewiesen. Rund 1300 Schülern konnten in Sicherheitsworkshop mit Bergrettern viel praktisches Wissen zur Risikovermeidung erarbeiten.

 

Anerkannte alpine Rettungsorganisation
Die Salzburger Bergrettung freut sich vor allem über die jüngste Änderung im Salzburger Landesrettungsgesetz: Der Österreichische Bergrettungsdienst, Landesorganisation Salzburg, gilt für das gesamte Land Salzburg als anerkannte Rettungsorganisation für den besonderen Hilfs- und Rettungsdienst im alpinen Gelände.

 

Finanziellen Rahmenbedingungen schwierig
„Die finanziellen Rahmenbedingungen sind für unsere Einsatzorganisation jedoch wieder - wie nun schon mehrere Jahre - knapp zu schaffen“, so Finanzreferent Martin Malter. „Wir danken Stadt und Land Salzburg und den Gemeinden für die finanzielle Unterstützung unserer Rettungsorganisation“, betont Landesleiter Müller. „Sie tragen etwa ein Viertel der Fixkosten für Ausbildung und Ausrüstung. Heuer zeichnet sich erfreulicherweise ein neues Rekordjahr an Förderer-Mitgliedern für unsere Organisation ab. Diese kommen - gemeinsam mit Sponsoren - für den großen Rest an finanzieller Unterstützung unserer Organisation auf. Dafür können unsere Förderer auf eine unglaublich günstige Versicherung für alpine Rettungskosten zurückgreifen. Mit einem jährlichen Beitrag von 22 Euro ist die komplette Familie versichert“.

 

Öffentlicher Teil JHV
Ein weiterer Höhepunkt der 66. Jahreshauptversammlung war die Weihung unserer neuen Bergrettungs-Ehrenfahne durch unseren Kurat Pfarrer Bernhard Rohrmoser.

Wir danken unserer Fahnenmutter Hildegard Puchner!
Viele Ehrengäste, darunter Landtagspräsident Simon Illmer und Landesrat Walter Blachfellner waren als Gäste bei unserem Festakt.

Dazu freuten wir uns sehr über die Teilnahme von wichtigen Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr (OBR Robert Lottermoser, Bezirksfeuerwehrkommandant), Roten Kreuz (Gerhard Wechselberger, Bezirksgeschäftsführer ÖRK), Wasserrettung (Engelbert Haunsperger), Höhlenrettung (Helmut Obermair), Alpinpolizei (Manfred Schwaiger) und über den Besuch von Salzburgs Katastrophenreferent Norbert Altenhofer. Außerdem über Grußworte des Filzmooser Bürgermeisters Johann Sulzberger.


Anwesend war auch Frieda Gruber, die Witwe von unserem verstorbenen LL Hias.
Nach einem Gedenken an Hias und einer Totenehrung folgte die Ehrung unzähliger Mitglieder der Bergrettung und ein gemütlicher Abschluss.

 

Bericht und Bilder: Maria Riedler