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Bergrettung
 

News

03.06.2017 - 
Suchaktion Untersberg

Ein vermisster 46-jähriger Oberösterreicher konnte nach einer langen Suchaktion am Mittwochnachmittag nur mehr tot gefunden werden.

 

Der Bergsteiger alarmierte am Dienstag, 30. Mai gegen 12 Uhr mittels Notruf beim Roten Kreuz die Bergrettung: Er sei beim zweiten Gipfelkreuz abgestürzt und auf den Rücken gefallen, sagte der nicht ortskundige Oberösterreicher aus dem Attergau und danach brach die Verbindung ab.

Zuerst wurde das Rettungshubschrauberteam von C6 losgeschickt, doch aufgrund der vagen Angaben musste dieses den Einsatz abbrechen.

 

Rund 25 Salzburger Bergretter der Ortsstellen Grödig und Salzburg und Hundestaffeln, die Canyoninggruppe sowie rund zehn Mitglieder der bayerischen Bergwacht Marktschellenberg machten sich mit Unterstützung der Alpinpolizei und jeweils einem Polizeihubschrauber aus Salzburg und Deutschland auf die Suche nach dem Vermissten. Insgesamt waren mehr als 40 Retter im Einsatz.

 

Eine Handypeilung blieb erfolglos. Sämtliche vermuteten Wege wurden noch am Dienstag abgesucht, mit kurzer Unterbrechung durch ein schweres Gewitter noch bis 2 Uhr nachts.

 

 

Am Mittwochmorgen wurde die Suchaktion der zahlreichen Einsatzkräfte aus Salzburg und Deutschland wieder aufgenommen; unterstützt vom Polizeihubschrauberteam "Libelle" mittels Wärmebildkamera. Abgesucht wurde wieder der gesamte Gipfelbereich, besonders auch im Bereich des Taxhamer Kreuzes, alle Steige wie der Dopplersteig, der Reitsteig und die Skiabfahrt. Die Canyoninggruppe der Bergrettung suchte ebenfalls den Rosittenbach ab.

 

Etwa gegen 14:15 Uhr wurde der vermisste Tiroler von einem Trupp der Bergrettung im Bereich „Grödiger Törl“ tot aufgefunden. Der Oberösterreicher dürfte sich verstiegen haben und stürzte gut 30 Meter ab. Er wurde von den Einsatzkräften geborgen.

 

 

 


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