Vorgestellt: Balthasar Laireiter

Er ist ein wichtiger Teil der Bergrettung Salzburg, fast könnte man sagen ein wertvolles "Urgestein", unser Lungauer Bezirksleiter Balthasar Laireiter.
(So einen Satz hört er übrigens 100%ig nicht gerne - unser ruhiger und besonnener Lungauer Bezirksleiter ist äußerst bescheiden...)
Seit einem knappen halben Jahrhundert ist er quasi mit der Bergrettung "verheiratet" (genauso lange wie mit seiner Frau...) und seit über 17 Jahren Bezirksleiter im Lungau!!
Hausa ist auch Ortsstellenleiter der Bergrettung Ortsstelle Muhr.

Wann und wo bist du geboren? Ich bin am 15.01.1952 in Großarl geboren
Seit wann bist du bei der Bergrettung, seit wann Lungauer Bezirksleiter?
Ich wurde 1974 probeweise in die Bergrettung aufgenommen – die offizielle Aufnahme als Bergrettungshelfer mit Ausweis erfolgte am 23.02.1976.
Zum Bezirksleiter für den Lungau wurde ich am 21.06.1992 gewählt.

Beruf: Beruflich bin ich seit dem Jahre 1972 Gemeindeamtsleiter in der Nationalparkgemeinde Muhr
Familie: Ich bin seit 1974 verheiratet und habe zwei Söhne im Alter von 34 und 31 Jahren
Was ist dir als Bezirksleiter ein besonderes Anliegen?
Als Bezirksleiter ist es mir ein besonderes Anliegen, die Einsatzfähigkeit der Bergrettung im Bezirk rund um die Uhr im Hinblick auf die hauptberufliche Tätigkeit der Mitglieder und der teilweisen Unabkömmlichkeit in ihren Betrieben zu gewährleisten

Welche Menschen haben dich beeindruckt bzw. beeindrucken dich?
Mich beeindrucken ganz besonders „Ärzte ohne Grenzen“, die den Ärmsten der Armen selbstlos helfen
Was bringt dich zum Lachen?
Herzlich zum Lachen bringt mich ein guter Witz in einer geselligen Runde
Wo bist du am liebsten unterwegs?
Am liebsten bin ich in freier Natur, abseits von eingetragenen Routen, Klettersteigen und Wanderwegen unterwegs

Was – außer Berge - sind deine Hobbies?
Meine Leidenschaft gilt neben den Bergen der Jagd und hier im Besondern der Jagd auf den Wintergams

Dein schönster oder auch dein unangenehmster Moment bei Bergrettung?
Mein schönstes Erlebnis in der Bergrettung war die erfolgreiche Bergung einer Verletzten mit Wirbelbruch (die Frau ging an Haaresbreite an einer Querschnittlähmung vorbei und ist wieder vollständig genesen). Ein uns damals unbekannter Arzt sah bei der Erstversorgung und Bergung ohne sich zu erkennen zu geben zu, zollte uns im Anschluss der Bergung dafür Lob und lud die Bergemannschaft zu einem Getränk ein.
Der traurigste Moment in meiner Funktion als Bergretter war die Todbergung einer 14-jährigen Schülerin aus einer Nassschneelawine.

Wo siehst du die Bergrettung in 20 Jahren?
Ich sehe die Bergrettung in 20 Jahren als ein kameradschaftliches Team mit bester Ausbildung, das Bergungen und Einsätze unter schwierigsten Bedingungen (Schlechtwetter, Nacht, Lawinengefahr udgl.) durchführt und dabei Leben rettet

Wen würdest du mal am liebsten (natürlich unverletzt) bergen?
Am liebsten berge ich Kameraden als Figuranten bei einer Übung

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