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Thema Hund - Der Umgang im Alltag

Das Zusammenleben mit einem Hund kann unterschiedlichster Art sein. Denn es  gibt verschiedenste Hunderassen, verschiedene Hundetypen, auch unterschiedlichste Menschen und viele verschiedene Motive Hunde zu halten (Schmusehund – Schutzhund - Jagdhund…). Trotzdem oder gerade deswegen ist Grundwissen über „Hundeverhalten“, die „Kommunikation mit dem Hund“ und dem „Umgang mit dem Hund“ erforderlich, denn nur dann kann sich der Hund so verhalten, dass er den Wünschen seines Besitzers gerecht wird.

Wenn wir also einen „gut erzogenen Hund“, der sich in allen Lebenslagen an uns orientiert, als Partner wollen, dann sollten wir gewisse Regeln für eine funktionierende Sozialbeziehung zwischen Mensch und  Hund berücksichtigen.

Der Hund soll sich nicht nur an uns orientieren, sondern er muss auch lernen, einmal nicht wichtig zu sein.

 

Wichtig im täglichen Umgang mit dem Hund sind wohl auch:

 

  • eine verständliche Kommunikation
  • Konsequenz im Alltag (nicht nur bei Befehlen)
  • Wissen, wann in das Verhalten einzugreifen ist, oder auch einmal nicht
  • das Manipulationsverhalten des Hundes unterbinden
  • im Umgang mit dem Hund agieren und nicht reagieren
  • die Aufmerksamkeit des Hundes schulen
  • richtig spielen lernen
  • ignorieren lernen
  • Frustrationstoleranz des Hundes erhöhen
  • Sozialkontakte richtig herbeiführen

 

Das sind jetzt viele Begriffe und sie führen vielleicht bei manchen Hundebesitzern zu Missverständnissen oder Verwirrung – aber keine Angst, es ist wirklich nicht so schwer.

Wir werden die einzelnen Themen nach und nach in der Rubrik „Rund um Hund“, soweit es geht, praxisnahe und einfach erläutern.

 

Vieles machen Hundebesitzer ohnehin aus dem Bauch heraus schon richtig, und Hunde sind ja geradezu prädestiniert, sich dem Menschen unterzuordnen und verhalten sich von Haus aus dem Menschen gegenüber eher friedfertig.

Es geht in der Regel zwischen Mensch und Hund auch nicht um Rang und Dominanz, aber welcher Hundebesitzer kennt nicht die Spielchen, die sein Hund so spielt wenn er die Abwesenheit, oder die Unaufmerksamkeit von Herrchen ausnützt, (vom Tisch stehlen, Sofa liegen…..) der eine mehr, der andere weniger.

 

Oder, wenn er auf energischen Ruf „hiiiier“ nicht reagiert, Artgenossen verprügelt, oder Jogger jagt. Solches Hundeverhalten ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch eine Gefahr für alle Beteiligten werden. Es erzeugt Ablehnung in der Gesellschaft, der Hundebesitzer leidet durch Frust, viele Hunde leiden deshalb oft durch harte Unterdrückung und werden erst dadurch zur Gefahr – und alles nur, weil der Hundehalter die Regeln für eine artgerechte und freundliche Beziehung missachtet oder nicht kennt.

Natürlich wollen viele Hundehalter ihren Hunden diese „Unarten“ abgewöhnen – aber leider meistens mit untauglichen und oft teuren Mitteln und Ratschlägen.

 

Alleine durch den richtigen, also „artgerechten“ Umgang mit dem Hund im Alltag, bleiben dem Hundebesitzer und seinen Mitmenschen viele unangenehme Erlebnisse erspart und die Beziehung Mensch - Hund wird sicher stressfrei und glücklicher.