Facebook Logo Youtube Logo
Bergrettungslogo

Bergrettung
 

C-Kurs - Perfektionskurs Einsatzhunde

Der C - Kurs dient zur Perfektionierung des Hundeführers und Lösung von Unfallsituationen unter schweren Bedingungen, während der Hund Aufgaben bis zu seiner Leistungsgrenze erbringen soll.

Ausbildungsziele Hundeführer:

Ausbildung mindestens wie B - Kurs. Training und Führung des Hundes bis an die Leistungsgrenze. Richtige Beurteilung einer schwierigen Unfallsituation.

Zweckmäßiges Verhalten beim Auffinden von Verschütteten. Anordnung und Durchführung zweckmäßiger Maßnahmen beim Fehlen eines Einsatzleiters oder auch Arztes. Autorität gegenüber Zuschauern und Helfern.

Richtige Beurteilung der Lawinengefahr (Aufstieg, Abfahrt, Nachlawinen)

Der Hundeführer ist auf selbständiges Arbeiten und Handeln zu trainieren. Mitführen von Sonde und Schaufel sowie VS-Gerät ist selbstverständlich.

Einleiten der notwendigen Einsatzmaßnahmen (Augen- und Ohrensuche, Markieren, Alarmieren weiterer Hunde und Mannschaften, Landeplatz, Biwak, Erste Hilfe, Funkverbindung, Verpflegung, Einvernahme von Zeugen über Unfallgeschehen, Reihenfolge, Verschüttungspunkt, Verschwindepunkt usw.), sich durchsetzen gegenüber Querulanten.

Erstellen eines Einsatzprotokolles.

Besonders wichtig ist das Erkennen der weiteren Gefahren, z.B. Anmarsch, richtige Spur, Abfahrt, Nachlawinengefahr, Lawinenwarnposten, Fluchtweg, eventuell notwendiger Abbruch des Einsatzes. Einteilen von Sondiermannschaften, Grob- und Feinsondierung.

Einsatzleiterschulung

Ausbildungsziele Hund:

Rasches Auffinden mehrer Menschen und Gegenstände innerhalb von verschieden großen Lawinen.

Die Vergrabungstiefe der "Opfer" soll bei Menschen bis zu 2 m und bei Gegenständen bis zu 50 cm betragen.

Das Suchfeld (echter Lawinenkegel) soll, um ein ausdauerndes Suchen zu ermöglichen, bis zu 150 m groß sein. Intensives Suchen trotz erschwerter Umstände,( grobschollige verunreinigte Lawinen, starker Wind, Lärm, Fremdpersonen können auf der Lawine eine Statistenrolle übernehmen).

Es muss nach Personen und Gegenständen gesucht werden. 

Auf Suchausdauer ist besonderer Wert zu legen.

Auf einer großen Lawine soll mit 2 bis 3 Hunden gleichzeitig gearbeitet werden. Lenkbarkeit des Hundes ist dabei aber Voraussetzung. Großen Wert auf Wind und richtiges Ansetzen legen.

Vorgabe Sommer/Vermisstensuche:

Suchgebiet: Alpines Gelände

Fremdpersonen: Mindestens 3 (pro Hund), sichere Anzeige trotz verschiedenster Verhaltensarten der Opfer

Gegenstände: 2-3 (pro Hund)

Ausarbeitungszeit: 120 Min.

Gleichzeitige Suche mit mehreren Hunden

Kettensuche

 

Vorgabe Winter/Lawine:

Suchfeldgröße:   Naturlawine

Fremdpersonen pro Hund: 2 – 3

Vergrabungstiefe:   ca. 2 bis ? m

Gegenstand pro Hund:  1    

Vergrabungstiefe:   ca. 0,5 m

Mit mehreren Hunden gleichzeitig auf der Lawine

Einsatzleiter auf der Lawine

Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort

LVS-Gerätearbeit und Sondieren