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Bergrettung
 

A-Kurs / Grundschule

Ausbildungsziel für den Hundeführer:

Gute soziale Bindung mit dem Hund und gute Führung des Hundes, richtiger taktischer Einsatz des Hundes (störende Einflüsse, Wind usw. beachten), richtige Reaktion auf das Verhalten des Hundes. Gute Kenntnisse in lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Figurantenausbildung und Kennen der Vergrabungsrichtlinien.

Ausbildungsziel für den Hund:

Auffinden eines etwa 80 cm tief vergrabenen Menschen auf einem künstlichen oder natürlichen Lawinenfeld mit sicherer Anzeige des Hundes (Größe des Übungsfeldes hängt natürlich von der gegebenen Möglichkeit ab).

Ausbildungsmethode:

Freudig und mit Temperament soll das 5-Phasen-System durchgespielt werden. Das Übungsfeld soll anfangs klein und in der Folge entsprechend ausgedehnt werden. Die Vergrabungstiefe soll in den ersten Phasen gering sein. Erst bei sichtbarem Erfolg kann tiefer eingegraben werden. Das Figurantenloch soll nicht als Schneehaufen sichtbar sein, sondern sich der Suchfeldoberfläche anpassen. Es sollten keine alten Vergrabungslöcher (Geruchsquellen) auf dem Suchfeld sein.  Gerade zu Beginn der Ausbildung ist besonders auf wenig Ablenkung, richtiges Ansetzen des Hundes und Förderung der Suchmotivation zu achten.

Phasenerweiterungen dürfen erst dann gemacht werden, wenn die vorhergegangene Arbeit erfasst wurde. Bei Schwierigkeiten in irgendeiner Phase soll die Wiederholung erst nach einer Pause gemacht werden.

Vorgaben Winter:

Suchfeldgröße: geeignetes Lawinenfeld

Fremdperson: 1

Vergrabungstiefe: ca. 0,8 m

Phasensystem

LVS Suche und Sondieren

Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort

 

Vorgaben Sommer/Vermisstensuche:

Suchfeldgröße: ca. 100x100m, leichtes alpines Gelände

Person: Anzeige einer außer Sicht reglos liegenden Fremdperson

Gegenstand: 1

Ausarbeitungszeit: 10 Min.