Übung und Ernstfall

Wie wichtig die Zusammenarbeit mit den einzelnen Rettungsorganisationen ist, zeigte sich wieder einmal am 3. Mai. 

Am 28. April 2010 wurde eine groß angelegte Übung mit unseren Bergrettungshunden durchgeführt. Im Speziellen wurden bereits am Dienstag Spuren für die Mantrailer-Hunde gelegt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mantrailing

Link hier zur Arbeit unserer Bergrettungshunde...


Diese Hunde konnten dann am Mittwoch innerhalb kürzester Zeit die Fährte aufnehmen und die Personen auffinden.
Für eine Flächensuche versteckten sich dann noch 11 Mann der Bergrettung Golling im Wald oberhalb des Steinberggutes.Neu für die 14 Hundeführer aus dem ganzen Land war jedoch die Tatsache, dass der Besitzer der Wiese, welche von den Hunden durchsucht wurde, nicht wütend wurde, sondern die ganze Mannschaft noch auf eine Jause einlud. Siehe auch Bericht hier...

Am Montag wurde aus der Übung dann Ernst

Ein 63-jähriger Tennengauer Pensionist verließ am 03. Mai 2010, gegen 11.30 Uhr, das Altenheim Golling in unbekannter Richtung. Nachdem er längere Zeit nicht auffindbar war, wurde eine Suchaktion im Gemeindegebiet Golling und Kuchl eingeleitet. An der Suchaktion beteiligten sich neben der Bergrettung Golling samt Hundeführer auch noch Feuerwehr, Wasserrettung, Polizei und Hubschrauberbesatzung. Die aufgenommene Spur konnte bis nach Kuchl von den Hunden verfolgt werden. Im Zuge dieser Suchaktion brachte ein Taxilenker den Gesuchten zur PI Hallein. Er nahm ihn als Fahrgast in Wals-Siezenheim auf. Da er desorientiert war und keine Angaben über sein Fahrziel machen konnte, entschloss sich der Taxilenker zur Polizei zu fahren. Der Pensionist wurde von einer Polizeipatrouille in das Altenheim Golling zurückgebracht.

Text und Bilder: Richard Russegger/Bergrettung Golling

 

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