Bezirksskitour Pongau-Süd Dorfgastein

Am vergangenen Samstag fand am Nachmittag die jährliche Bezirksskitour-Süd in Dorfgastein statt.
Bei bestem Wetter ging es vom Ortsteil Unterberg über die Amoser Heimalm und die Amoser Hochalm, wo einige Kameraden bereits bei einer gemütlichen Rast auf der Hütte verblieben.
Die Tour führte weiter auf das Hahnbalzköpfl und nach einer Pulverschneeabfahrt auf den Anthaupten.
Insgesamt waren 51 Bergretter auf Tour.
Herzlichen Dank an die OS Dorfgastein für die Organisation dieser gelungenen Bezirkstour. Die Mitglieder der Ortsstelle organisierten eine hervorragende Verpflegung - samt Schweinsbraten und musikalischer Umrahmung durch die Klammgeister am Abend!

 

Bericht und Foto: Bezirksleiter Stv. Coen Weesjes (und Gerhard Imlauer)


Länderübergreifende Winterübung

Eine intensive Trainingseinheit absolvierten die Pongauer Bergrettungsortsstellen Süd bei ihrer vergangenen Bezirksübung am 26. März. Auf etwa 2.446m Höhe in den Niederen Tauern zwischen Goldberg- und Ankogelgruppe, im Bereich der Hagenerhütte, wurde eine durchaus anspruchsvolle Winterübung abgehalten.
Knapp 130 Einsatzkräfte des Bezirkes Pongau Süd übten gemeinsam mit zwei Kärntner Bergrettungsortsstellen (Mallnitz und Fragant) die unterschiedlichsten Winterszenarien im Stationsbetrieb. Vor Übungsbeginn wurden die Stationsbetreiber von der Besetzung Martin 1 (Danke!) ins Gelände gebracht.
Im Tal/Bereich Sportgastein wurde eine Zentrale Einsatzleitung (Leitung Bezirks-Katastrophenreferent Max Maurer) errichtet, um der Taleinsatzleitung Unterstützung geben zu können. Unterstützung erhielten wir auch durch das Kommandofahrzeug des Bezirkes Pongau und der Freiwilligen Feuerwehr.
Die Besatzung der Black Hawk flog die Bergretter ins Gelände, wo unter der Aufsicht von sehr kompetenten und kritischen Stationsbetreibern die Lawinenarbeit trainiert werden konnte. "Die Mannschaften waren sehr engagiert und diszipliniert", so Bezirksleiter Sepp Hettegger zur Arbeit der Bergrettungsmannschaften und er dankt allen Bergrettern für die Mitarbeit, besonders auch der ausführenden Ortsstelle Bad Gastein. Vor Ort und hinter den Kulissen fanden sich in der Organisation - wie meistens  - unsere beiden Pongauer Bezirksleiter Stv. Gerhard Imlauer und Coen Weesjes, Landesleiter Estolf Müller und der Einsatzleiter Andreas Kandler und OL-Stv. Andreas Mühlberger aus Bad Gastein.
Gefreut haben sich so manche über die durchaus lobenden Worte der "Black Hawk" Hubschrauberbesatzung für den geordneten Übungsablauf, diese konnte etwa um 19 Uhr beendet werden.

Bilder: Coen Weesjes/Bezirksleiter Stv

Unglück in Kletterwand: Bezirksübung Pongau Süd

75 Bergretter der Ortsstellen Großarl, Hüttschlag, Badgastein und Hofgastein übten am vergangenen Wochenende den Einsatzernstfall bei einer gemeinsamen Bezirksübung. „Die vier Einsatzleiter hatten eine zufällig zusammengestellte Mannschaft“, schildert der Pongauer Bezirksleiter Josef Hettegger.
„Jede Mannschaft bekam eine unterschiedliche Aufgabenstellung. Ihre einzige Information zum Start war nur eine kurze Meldung des Roten Kreuzes, nämlich ein Unfall im Klettersteig in Hüttschlag, ohne konkreten weitere Angaben“.
Es stellte sich dann für die Einsatzkäfte der Pongauer Bergrettung Süd heraus, dass insgesamt vier Verunglückte aus der Wand zu bergen waren: Verunglückte mit Hängetrauma, Unterarm- und Schenkelbruch und ein Verunglückter mit einer schweren Kopfverletzung.
Unter den „Opfern“ war übrigens auch der Bürgermeister von Hüttschlag, Hans Toferer, zu bergen.
„Insgesamt waren die Leistungen der teilnehmenden Bergretter sehr gut“, so ein zufriedener Bezirksleiter Hettegger, der ansonsten mit Lob eher sehr zurückhaltend ist.
„Die Zusammenarbeit war wirklich gut, man hätte niemals geglaubt, dass dies die Bergrettungsmänner nicht schon vorher zusammen trainiert hätten. Das hat wirklich gut funktioniert.“
Auch der anwesende Bergrettungsarzt stellte den Pongauer Ortsstellen ein großes Lob für die gute Erstversorgung der Verunglückten aus.
Getestet wurde weiters der reibungslose Funkverkehr – bei so vielen Opfern, die gleichzeitig aus der Wand geborgen werden mussten, war dies ebenfalls eine zusätzliche Herausforderung für die vielen Teilnehmer!

Foto: Coen Weesjes und Gerhard Imlauer

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