Eine für die Freunde der trockenen Schuhe ungewöhnliche Übung fand kürzlich im Rahmen unserer Schulungsabende statt. Um auch die Umgebung unserer Canyoningmannschaft besser verstehen- und kennenzulernen ging es ab in eine Schlucht. Nach einem weglosen Zustieg hieß es sich ca. 40 Meter über Schrofengelände abzuseilen. Von da an stand man im Wasser. Durch Neoprenanzüge bestens geschützt ging es dann von Tümpel zu Tümpel.  Nach gut zweihundert Meter standen wir dann vor einem hohen Wasserfall. Unser Toni erklärte uns noch die doch etwas andere Seiltechnik der Canyoningarbeit. Und schon ging es neben dem Wasserfall hinunter. Wie in Abenteuerfilmen oft zu sehen, führte am Fuß desselben der weitere Weg hinter dem Wasserfall durch um sogleich die nächste Abseilstelle zu erreichen. Immer weiter in der imposanten Klamm führte unser Weg weiter bis zu einem Wasserfall welcher sich in eine Halbhöhle ergoss. Dabei musste man höllisch aufpassen dass es einen nicht die Füße wegzog, da man ansonsten als ganzer  in den Wassermassen hing. Eine letzte kurze Abseilstelle noch und wir hatten wieder trockenen Boden unter den nassen Schuhen.

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