Zu einer der wohl schwierigsten Bergungen seit Bestehen unserer Ortstelle, rückten am Mittwoch, dem 16. September 2009 gegen 20:30 unsere jungen Kameraden aus.
Im hinteren Bluntautal haben sich am Fuße des kleinen Göll am Nachmittag zwei Seilschaften zu einer Klettertour getroffen. Auf der sogenannten „Differential-Route“ welche den 6ten Schwierigkeitsgrad aufweist, verfehlte die zweite Seilschaft die übliche Abseilpiste und kamen somit in ein ungesichertes Gelände. Der Aufstieg war dann wegen der einbrechenden Dunkelheit nicht mehr möglich, ebenso das weitere Abseilen.
Da zum Einsatzbeginn bereits völlige Finsternis herrschte musste zuerst das Gelände mittels unserer Lichtkanone ausgeleuchtet werden. Zur Unterstützung wurden auch noch zwei kleinere Schweinwerfer aus Grödig angefordert. Bereits eine gute Stunde später waren bereits zwei Bergretter am oberen Standplatz angelangt. Diese konnten den ersten Kletterer zum sicheren Abseilpunkt begleiten. Der zweite musste erst ca. 35m aufgezogen werden. Beide wurden dann mittels eines 200 Meter-Seil direkt bis zum Wandfuß abgeseilt und von den dort wartenden Kameraden sicher ins Tal begleitet. Um 1:00 Uhr konnten die glücklicherweise unverletzten Kletterer beim Parkplatz „Bärenhof“ ihre Heimreise antreten.
Nach dem Abbau der Rettungsstationen konnte gegen 2:00 Uhr das Aus der Bergung gemeldet werden.





















