Vorgestellt: Christian Bauer

Anbei freuen wir uns, dieses Mal den Bezirksleiter der Bergrettung im Flachgau, Christian Bauer, vorstellen zu dürfen. Unser engagierter Bezirksleiter ist Mitglied der Bergrettungsortsstelle Grödig und der Canyoninggruppe...

Wann und wo bist du geboren? 15.10.1978 im LKH Salzburg
Seit wann bist du bei der Bergrettung? Seit 1998
Warum bist du Bergretter geworden? Ich habe während meiner Zeit als Grundwehrdiener die Alpinausbildung absolvieren dürfen und habe damals durch/mit tollen Kameraden die Begeisterung fürs Bergsteigen entdeckt. Außerdem wollte ich mich damals gemeinnützig engagieren

Beruf: Projektleiter im Fernwärme- und Industrieanlagenbau
Familienstand: ledig

Was ist dir als Bezirksleiter ein besonderes Anliegen?

Die reibungslose und gute Zusammenarbeit der einzelnen Ortsstellen bei Groß- bzw. Bezirkseinsätzen.
Der Ausbildungsstand bzw. das Ausbildungsniveau meiner Kameraden, Kameradschaft und Zusammenhalt in jeder Situation, Zusammenarbeit mit anderen Behörden
Welche Menschen haben dich beeindruckt bzw. beeindrucken dich?
Mich beeindrucken Menschen, die hartnäckig und erfolgreich ihre Ziele verfolgen und somit verwirklichen und erreichen, zum Beispiel etwa mit viel Kraft und Ausdauer beim Bergsport oder sonst wo.

Was bringt dich zum Lachen?

Situationsbedingt, oft genügt schon ein kleiner Witz, auf jeden Fall mein Cousin und guter Freund Michi
Was – außer Berge - sind deine Hobbies?
Nachdem ich die letzten drei Jahre eigentlich nichts anderes mehr mache, könnte man die Berge fast als auschließliches Hobby angeben…
Dein schönster oder auch dein unangenehmster Moment bei Bergrettung?
Die Momente, wo man Menschen in Not helfen konnte sind schön.
Unangenehm sind wiederum z.B.: Suchaktionen nach Lawinenverschütteten, die über mehrer Tage andauern und wo die Überlebenschancen der Vermissten gleich null sind
Was gibt dir Motivation und Freude für dieses Ehrenamt?
Es macht mir einfach Spaß mit meinen Freunden im Zuge der Bergrettung - aber auch privat am Berg, in der Klettertour, mit den Schiern, im Wasser, usw. - unterwegs zu sein. Sollte ich einmal selber in Not geraten, bin ich dann auch froh, wenn mir jemand Hilfe leistet
Wo siehst du die Bergrettung in 20 Jahren?
Schwer zu sagen, wenn man allein die Entwicklung der letzten zehn Jahre verfolgt hat ….
Wen würdest du mal am liebsten bergen?
Egal wen, alle Menschen, die Hilfe benötigen.
Ich weiß nur, dass ich wegen eines Familienangehörigen oder eines guten Freundes nicht unbedingt alarmiert werden möchte…

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